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Katze im Schnee

22. Dezember 2009 von Katja

Es gibt für mich kaum etwas schöneres, als im warmen zu sitzen und kleine Vögel zu beobachten, wie sie so durch den Schnee hüpfen, sich den kleinen Vogelbauch füllen und sooo niedlich aussehen…

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Das besondere Highlight ist immer, wenn die dicke Katze auftaucht. Ich habe leider bisher vergeblich auf ein schönes Blutbad gewartet. Ich glaube, sie will dass ich die Vögel für sie fange und zubereite.

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Auckland oder Berlin?

30. Juni 2009 von thomas

Kennt Ihr den Film “Start Trek VII: Generations“?

Dort versuchte der Bösewicht ohne jegliche Rücksicht in denNexus zu gelangen, ein Raum-Zeit-Phänomen in dem man entrückt von der wirklichen Welt in einer Traumwelt leben kann.

Zurück aus dem Nexus

Rückblickend war das Jahr in Neuseeland für uns ein Jahr in einem solchen Nexus. Wir lebten in einer anderen Zeitzone fern ab der übrigen Welt. Das tägliche Leben, die Sorgen, die Informationsflut belästigten uns kaum. Statt sich Gedanken über Politik, Wirtschaft oder Arbeit zu machen fragte ich mich mittags welche Sorte Muffin ich abends am Strand essen will.  Oder zerbrach mir den Kopf darüber ob gerade die Flut den Strand besetzt hat und ich erst eine Stunde später schwimmen gehe.

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Sich treiben lassen im Nexus

Jetzt, zurück in Deutschland, ist das Leben hektischer geworden. Wir haben wieder das Gefühl in sozialen-wirtschaftlichen-politischen-oder-sonstwelchen-Spinnennetzen zu stecken. Ständig prasseln Informationen auf einen an, die Leute können erreichen und die angesammelte Entspannung  trägt sich ab. Und wir wünschen uns ganz oft zurück.

Zurück in den Nexus?

Ist Deutschland damit schlechter als Neuseeland? Weniger lebenswert?

Wenn wir das wüssten, dann hätten wir ein Problem weniger. Nämlich die Entscheidung, ob ich eine Doktorstelle in Auckland annehme und dort in den nächsten 4 Jahren einen “Doctor of Philosophy” im Recht mache.

Hört sich zunächst super an und solange wir noch in Neuseeland waren, kam nichts anderes in Frage. Aber jetzt in Deutschland haben wir auch die Vorteile Deutschlands kennen gelernt:

  • Freunde und Familie, die wir immer besuchen können (und bei vielen es langsam tun sollten)
  • Bessere Internetverbindung. Viel bessere.
  • Die Gespräche mit Leuten sind tiefer und weniger oberflächlich.
  • Es gibt noch Länder neben an, die man ohne Schiff/Flugzeug erreichen kann.
  • Die Vielfalt der Kultur (viel mehr Metal&Punk-Konzerte ;) )
  • Zentralheizungen und isolierte Häuser
  • Der Durchschnittsverdienst ist doppelt so hoch.

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In Deutschland viel, viel entwickelter- Computerspiel- und LAN-Kultur

Seltsam, ich hätte es nie gedacht, aber ich finde Deutschland jetzt viel besser als vor anderthalb Jahren. Nachteile gibt es in Deutschland aber auch viele:

  • Hektischeres, unentspanntes Leben
  • Ein kaum durchschaubares Versicherungsnetz
  • Wetter, es ist Sommer und es regnet dauernd. Naja, so fühlt es sich wenigstens wie der Kiwiwinter an.
  • Licht, liegt Deutschland unter einem Graufilter?
  • Bleiche Gesichter und mürrische Blicke überall.

Dann kommen wir mal zu Auckland, was sind dort die Vorteile? (Ich spreche von Auckland, weil andere Ecken in Neuseeland, wie Wellington oder die Südinsel für uns nicht in Frage kommen.  Zu windig, zu kalt oder zu fern ab.)

  • 9 Monate Sommer
  • Licht, viel Licht. Dieses Licht ist wie eine Droge, eine Ladung Energie, die man jeden Tag indiziert bekommt. Schon beim Aufstehen fühlt man sich besser, wenn alles (auch im Winter) hell und grün ist. Genau genommen machen das Licht und das Wetter 90% aller Argumente nach NZ zu gehen aus.
  • Meer, blauer Pazifik  mit Möwen, Haien und Vulkaninseln. Nein, Hamburg ist kein Ersatz. Hamburg ist kalt.
  • Bewegung. In Neuseeland lebt man mehr draußen. Deutschland ist eher ein Land für Drinnies. Ich glaube dort täglich 10x soviel wie in Deutschland draußen gewesen zu sein.
  • Das Fernsehprogramm ist besser, kreativer und internationaler.
  • Die meisten Menschen lächeln!

Schön wäre es ohne, aber auch Auckland hat Nachteile:

  • Die Wohnungen sind teuer (Wie in einer deutschen Großstadt), der Verdienst dagegen halb so hoch wie in Deutschland.
  • Die Wohnungen sind im Schnitt qualitativ viel schlechter.
  • Behörden und auch die Uni nerven, weil man hinter allem her laufen muss.
  • Flöhe.
  • Viel mehr Oberflächlichkeit unter den Menschen.
  • Wir müssten dort arbeiten und bei Urlaubszeiten von 14-20 Tagen würden wir von Neuseeland und vor allem dem Rest der Welt nicht viel sehen.
  • 1 Jahr ist eine überschaubare Zeit, in der man mit einem Urlaubsgefühl leben kann. Aber in 4 Jahre kann sich alles wieder schnell in täglichen Trott wandeln.
  • Das letzte Jahr war wundervoll, toll, großartig, perfekt. Irgendwie haben wir Angst diesem Glanzstück an Lebenszeit Kratzer zu verpassen oder gar versuchen es zu kopieren.

blog09_wasnunTja, und jetzt?

Die bärige Alternative

Tja, seit Wochen wiegen wir diese Argumente hin und her, sind mal pro Kiwi, dann wieder pro Deutschland un umgekehrt. Wir müssen aber unseren Nomadentrieb befriedigen. Und daher kamen wir auf folgende Idee:

Wir könnten nach Berlin ziehen. Es wäre auch was anderes, eine richtige Großstadt mit neuen Erfahrungen, neuen Menschen und Eindrücken. Dort gibt es auch genug Kinos mit Filmen in Originalsprache. Dafür würden wir uns im Winter 3 Monate Urlaub nehmen, um hier nicht im Winter zu hocken. Statt dessen könnten wir in dieser Zeit mehr von der Welt sehen, als wir es in Neuseeland täten. Und das ganze, zumindest geistig, auf 2 Jahre beschränken. Denn was wir nicht mögen ist das Gefühl irgendwo auf Dauer festzusitzen.

Und Katja hat schon konkrete Reisepläne:

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Und was hält Ihr davon?

Sollen wir zurück nach Neuseeland?
Ergebnisse
P.S.  Schön Euch hier wieder zu sehen!

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Ein Jahr unterwegs – die große Rückschau

6. Januar 2009 von thomas

Heute ist es genau ein Jahr her, dass eine Katja voller Pläne und Gedanken und ein Thomas ohne Plan den Zug im kalten Papenburg bestiegen, um ans andere Ende der Welt zu fliegen. Die Wohnung war aufgelöst, das Auto verkauft, alle verabschiedet und die Zeit schien sooo lang. Jetzt ist mir klar, wer schöner lebt stirbt eher.

Denn dieses eine Jahr war wohl das kürzeste das wir je hatten. Genau genommen ist es so, als ob wir gestern ins Flugzeug stiegen und im Bordunterhaltungsprogramm eine schnell geschnittene Retrospektive aus dem Leben von zwei nomadisch veranlagten Menschen lief.

Teil 1 – Quer durch Australien

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Die Route führte sie zuerst nach Darwin in dem tropischen Norden Australiens, wo sie zusahen wie Adler Krokodilen das Futter wegschnappten und Thomas von einem Insekt eine narbiges Gesichtssouvenir für immer erhielt. Mehr Wärme aber weniger Feuchte suchend machten sie sich bei Blitz und Donner auf nach Alice Springs in die Mitte des Kontinents, das sie aber ganz schnell verließen nachdem ihnen bei über 40°C in der Wüste die Hirne zu schmelzen begannen. Dann doch lieber das milde Adelaide im Süden wo Katja die besten Mud Muffins der Welt zelebrierte,  letztendlich aber den Koalas die Blätter wegaß und von Kängurus blöd angeguckt wurde. Nicht minder staunten sie über ein angeblich deutsches Dorf und hüpften anschließend nach Transilvanien Tasmanien rüber.

Teil 2 – Das wilde Tasmanien

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Weihnachtsbräuche in Neuseeland

25. Dezember 2008 von thomas

Katja und Thomas als Weihnachtsmann und Rudolph, das Reindeer

Der Weihnachtsmann und Rudolph, das rotnasige Rentier erklären Euch heute wie Weihnachten in Neuseeland gefeiert wird.

Da Weihnachten ein Brauch ist, der von europäischen Siedlern eingeführt worden wurde, entspricht es vor allem der englischen Tradition. Übrigens haben auch die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, viele der Weihnachtsbräuche übernommen.

Die wichtigsten Unterschiede zuerst:

  • Weihnachten fällt auf den Sommer
    Es ist erstaunlich, dass trotz dessen die Kiwis in Weihnachtsstimmung geraten und die Kinder es überhaupt nicht verstehen, warum wir es nicht sind.
  • Weihnachten ist Reisezeit
    Weil kurz vor Weihnachten die 1,5 monatigen Sommerferien beginnen und auch viele Firmen, sowie Arbeitnehmer den Jahresurlaub antreten, verlassen veile Kiwis zu Weihnachten ihre Nester und ziehen in Ihre Urlaubsdomizile. Die meisten davon liegen am Strand.
  • Manche Kiwis feiern zwei Mal Weihnachten
    Vor allem im Süden feiern manche Familien ein zusätzliches Weihnachtsfest im Juli im Midwinter, wenn es kalt ist und der Schnee fällt. Und das so richtig mit Tannenbaum und Weihnachtsdeko. Ich kann es völlig verstehen.
  • Die Adventszeit gibt es nicht
    Zwar gibt es hier und da Adventskalender zu kaufen (wahrscheinlich für Exildeutsche), aber diese Besinnungsphase mit Kerzen und so gibt es nicht.

Und nun zu den Weihnachtsbräuchen:

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Hallo Sommer!

16. September 2008 von thomas

Sommer! fast!

Na eigentlich hat grade der Frühling angefangen, aber ich bin Baff ob des Wechsels. Plötzlich ist der Regen weg, kein Sturm trübt die Luft und die Sonne lässt mich in kurzen Klamotten schwitzen. Die Sonne muss man hier immer extra zum Wetter addieren. Es ist nämlich nicht dasselbe Gestirn, dass wir im Norden haben und welches es versteht trotz Präsenz am Himmel uns frieren zu lassen.

Denn sobald die neuseeländische Sonne scheint wird es auch im Winter richtig warm. Trotzdem war es heute in der Wohnung brühend heiß, wo wir vor paar Tagen noch die Elektroheizung bemüht haben. Wahnsinn!

Und ja, leidet Ihr, die Ihr mir immer vorgelitten habt wie heiß es in Euren Wohnungen ist. :P

point chevalier
Auckland vom Point Chevalier aus gesehen

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Der schlimmste Sturm in Auckland seit 30 Jahren

31. Juli 2008 von thomas

Es ist naß, kalt, der Regen peitscht uns ins Gesicht, die Bäume werden vom Wind gefoltert und vor unserem Haus ist ein großer Pool mit kleinen Schlamminseln entstanden. Jeder sagt, dass es soviel Sturm, Regen und Kälte seit 30 Jahren nicht mehr in Aucklend gab.

Daher hauen wir für ein paar Tage ab in den Norden der Nordinsel, um dort vom Wind, Sturm und Regen gepeinigt zu werden. Aber dann ist es Urlaub und so gewollt.

Hier ein paar aktuelle Fotos von der Wetterlage hier:

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Creative Commons License photo credit: Focus Photography NZ Creative Commons License photo credit: Focus Photography NZ

Haus am Wasser

Aber, nicht alles ist schlecht. Dank dem Sturm liegt der Strand voll mit großen Muscheln. Dekadent; in Frankreich muss man lange für sammeln gehen.

Auckland - Muscheln am Strand

*Update* Der Spiegel Online berichtet jetzt auch über das Unwetter

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Frieren unterm Citrusbaum

11. Juli 2008 von thomas

Es gibt viele seltsame Dinge, die ich mir trotzdem gut vorstellen konnte. Z.B. dass ich auf mit dem Kopf nach unten auf der Erde stehe oder in einem Vulkan spaziere. Aber dass ich mal unter Bäumen auf denen reife Grapefruits und Mandarinen hängen meine Autoscheibe kratzen würde, hätte ich mir nicht vorstellen können.

Atokratzen in Auckland

Doch genau das mussten wir diese Woche machen. Es ist wohl einer der kältesten Winter in Auckland und so durfte ich morgens schöne Eisblumen bewundern. Das wäre nicht so übel und gemütlich, wenn es hier so etwas wie Zentralheizungen gäbe. Oder dichte Fenster. Jedoch ist beides Luxus und wenigen Neubauten in der Stadt vorbehalten.

Dichtes Fenster

Wir wollten aber das Kiwileben auskosten und erfreuen uns nun an allen Vorzügen. ;) Ich kann mich erinnern, wie wir an den Klamotten rochen, die Katja nachdem ihre geklaut worden waren, von Freunden ausgeliehen bekommen hat. Irgendwie war das wie damals im Zelturlaub, nachdem es lange geregnet hat. Sie hatten einen leicht feucht-muffigen Campingduft. Und nun dürfen wir erfahren warum! Hurra!

Denn dank der offenzügigen Fenster (die hier nicht als Wohnungsmangel gelten) und der fehlenden Zentralheizung, benutzt man die Elektroheizung oder den Heizlüfter nur wenn man daheim ist und überlässt die Wohnung sonst den Elementen! Gott sei dank haben wir im Gegensatz zu vielen anderen keinen Schimmel im Haus.

Frieren

Und jemanden mit einer Zentralheizung haben wir auch kennen gelernt. Er sprach davon mit solchem Stolz, wie jemand, der sich bei uns einen Pool mit Rutsche in den Garten legen lässt.

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Neues Album ! Auckland 2008

25. April 2008 von Katja

Eigentlich sehe ich hier jeden Tag etwas schönes, erwähnenswertes, lustiges, idiotisches, seltsames oder komisches.
Ist halt vieles anders hier und wie ich finde, wahnsinnig interessant.

24.04.08-3 Walk to Mt. Eden

Meist sind das aber Dinge die nicht wirklich etwas für einen Blogbeitrag taugen – schliesslich achtet Thomas ja auf den content, hier ;-) . Manchmal bin auch zu faul oder Thomas hat grad was geblogt und ich darf dann nicht so einfach drüberbloggen.

Wie dem auch sei, jedenfalls hab ich ja jetzt mein Geburtstagshandy mit Kamera und ab und zu hab ich ja auch die Kamera dabei. Und deshalb stelle ich jetzt jeden Scheiss alles was ich interessant finde in chronologischer Reihenfolge in das sensationelle neue Album: Auckland 2008.

Für uns deutsche sehr gewöhnungsbedürftig z.B. die sterblichen Überreste der Auckländer auf der Strasse, die hier von der örtlichen Müllversorgung mitgenommen werden, wenn der Bürger nicht genug Mittel für eine Beerdigung hat. Dies muss man, wie z.B. bei uns die Essensausgabe bei den Tafeln, aber nachweisen, bevor man den lieben Mitbürger säuberlich verpackt und mit Sondermarke versehen an die Strasse legen darf. Die “Ablageplätze” sind mit “VPC” gekennzeichnet, aber ich weiss noch nicht was dies bedeutet.

bodybag

Wer Lust hat kann dann schaun wie es gerade in Auckland aussieht, wo wir gerade waren und was wir da so erblickt haben. Ich bemühe mich auch wenig langweiliges reinzustellen. Wenn etwas besonderes drin ist werde ich es hier anbloggen.

Hier noch 2 besondere Leckerbissen. Meine etwas heftige Reaktion auf das Warenangebot rief bei den Chinesinnen im Laden Verwunderung hervor (“but some girls like it, here”) und der lustige Mann da, der verfolgt mich hier sowieso.

24.04.08-1 Walk to Mt. Eden 24.04.08-9 Walk to Mt. Eden

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Auckland wird winterlich

22. April 2008 von Katja

Es gibt Dinge, die glaubt man erst wenn man sie sieht bzw. spürt.
Dass es hier Winter wird, also so richtig eklig kalt und nass, gehört zu diesen Dingen…und sowas ist im herrlich langen Auckland-Sommer auch wirklich unglaubwürdig.

Gut, in den letzen Tagen senkte sich die Sonne verdächtig tief, verdächtig orange und vor allem verdächtig früh…und das Grillensurren verschwand..das Vogelgezwitscher…aber das macht ja an sich noch keinen Winter.

Sonne

Als ich heute Morgen Mittag die Balkontür öffnete um die Sonne und Rangitoto zu begrüssen, spürte ich etwas ungewohntes und ich wurde angegriffen von…

KÄLTE

Ein Blick auf die Wetterkarte bestätigte dann das, wovor ich die ganze Zeit schon Angst hatte:
Papenburg hat Auckland bald überholt. Nix mehr mit “Gnihihi” und “Höhöhö”, die ganze innere Zufriedenheit wenn ich Europas Wetterkarte betrachte ist weg !!! Was ein Mist.

Akl/Pap

Allerdings kann ich irgendwie nicht so gut motzen. Erstens hat die Dezemberkatja klugerweise eine Daunenjacke und eine Heizdecke eingepackt und als ich heute zum Einkaufen ging war die Stimmung richtig schön. Hier ein Bild, vor 2 Stunden mit meinem neuen tollen Geburtstags-Handy aufgenommen:

Tower

Die Luft ist kalt, superklar, Sterne funkeln, der Mond ist voll, der Skytower (Bildmitte) festlich rot angeleuchtet und es riecht ganz leicht nach Kamin…im Supermarkt hab ich automatisch nach Lebkuchen gesucht aber leider keinen gefunden. Alternativ gab es 2 dicke Stücke Lachs für 5 Dollar. Und ne Menge komische Blicke, da ich so in Daunen gehüllt rumstapfte zwischen den ganzen Flipflop-mit-Badeshort-Kiwis.
Wahrscheinlich wollen die es auch nicht wahrhaben.

Gut, das Bild gibt meine Eindrücke nicht wider…ich werde in den nächsten Tagen ein Auckland im Winter – Fotoalbum erstellen und dort immer neue Bilder veröffentlichen.
Denn wenn wir frieren sollen auch alle anderen gefälligst mitfrieren…anstatt in Deutschland zu schwitzen !

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