Gegen die Burgerkultur Neuseelands ist Deutschland ein Entwicklungsland. Wo wir Burger meistens nur als industriell gefertigte Standardformate von McDonalds und Burgerking kennen, gibt es hier vor allem viele kleine Burgerläden mit unterschiedlichen Geschmacks- und Zubereitungsrichtungen. Und seit kurzer Zeit gibt es einen neuen Platzhirsch in Auckland, der vor allem durch die individuelle Werbung aufgefallen ist: Murder Burger. Wenn man bedenkt, dass es “nur” ein Burgerladen um die Ecke ist – nicht schlecht.
Zuerst ist mir das Logo aufgefallen (Ich bin Katzenfan), das schon hing bevor es den Laden noch gab.

Zwei Tage später schickte mir Seb aus Deutschland (!) das Stellenangebot zu. Laut Murder Burger ist die Anzeige zu einem viralen Hit geworden und hat denen über tausend Bewerbungen aus aller Herren Länder beschert.

Die Website von Murder Burger ist ein Blog, in dem das ernsthafte Konzept des Unternehmens fortgeführt wird.
Letztendlich überzeugt hat mich die Werbung, vor allem die die freiberufliche Webdesigner ansprach. Da musste ich einfach hin.


Und ja, der Burger war gut und groß gebaut, verdammt lecker, schmeckte nach frischem Salat, wohl kombinierten Gewürzen und saftigem Fleisch, das auf der Zunge zerging. Nur am Preis sollten sie noch arbeiten. Bei mittlerer Preislage von $10 (5€) liegen sie schon weit oben. Aber die Werbung muss ja finanziert werden. Wenn Ihr also einen guten Burger in Auckland sucht, denkt daran: Meat is Murder.
Und zu finden ist der Laden auch ganz einfach:

P.S. Nein, ich werde von Murder Burger nicht bezahl, aber sie scheinen sich mit wichtigen Dingen auszukennen.