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Zensur gegen freilaufende Hühner

4. Februar 2009 von thomas

Ich berichtete bereits von dem Burgerladen unweit von uns und von seinen kreativen Werbekampagnen. Jetzt gibt es dort etwas Neues im Sortiment, nämlich Fleisch von freilaufenden Hühnern. Das wird zwar unter dem Aspekt des Tierschutzes sehr begrüßt, aber die Werbung dafür wurde … tja, nicht ganz so warm empfangen.

freerange

Letztendlich endete die Entrüstung darin, dass das Unternehmen, welches die Werbeflächen vermietet, die Plakate aus eigener Initiative abnahm. Ich finde es seltsam, dass hier ständig drastische Spots, teilweise mit Todesfällen, zur Förderung der Sicherheit im Straßenverkehr und Haushalt, etc. laufen, aber ein kleines Huhn nicht ohne Kopf plakatiert werden darf. Wenn schon, denn schon. ;)

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Stop Nudism!

6. Dezember 2008 von thomas

Und ich laufe noch, getrieben von missionarischem Eifer und Sucht nach moralischem, politischem oder wasweißichwas Diskurs, zu den Mädchen hin und will eine tiefere Diskussion anfangen. Und was ist es? Klar, Werbung für T-Shirts. Pwned.

Stop Nudism

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Murder Burger – Corporate Design Burger

11. November 2008 von thomas

Gegen die  Burgerkultur Neuseelands ist Deutschland ein Entwicklungsland. Wo wir Burger meistens nur als industriell gefertigte Standardformate von McDonalds und Burgerking kennen, gibt es hier vor allem viele kleine Burgerläden mit unterschiedlichen Geschmacks- und Zubereitungsrichtungen. Und seit kurzer Zeit gibt es einen neuen Platzhirsch in Auckland, der vor allem durch die individuelle Werbung aufgefallen ist: Murder Burger. Wenn man bedenkt, dass es “nur” ein Burgerladen um die Ecke ist – nicht schlecht.

Zuerst ist mir das Logo aufgefallen (Ich bin Katzenfan), das schon hing bevor es den Laden noch gab.

Murderburger - logo

Zwei Tage später schickte mir Seb aus Deutschland (!) das Stellenangebot zu. Laut Murder Burger ist die Anzeige zu einem viralen Hit geworden und hat denen über tausend Bewerbungen aus aller Herren Länder beschert.

Murderburger - Staff wanted

Die Website von Murder Burger ist ein Blog, in dem das ernsthafte Konzept des Unternehmens fortgeführt wird.

Letztendlich überzeugt hat mich die Werbung, vor allem die die freiberufliche Webdesigner ansprach. Da musste ich einfach hin. ;)

Murder Burger - Freelance web designer Murder Burger - poohman

Murder burger - open till 1am

Und ja, der Burger war gut und groß  gebaut, verdammt lecker, schmeckte nach frischem Salat, wohl kombinierten Gewürzen und saftigem Fleisch, das auf der Zunge zerging. Nur am Preis sollten sie noch arbeiten. Bei mittlerer Preislage von $10 (5€) liegen sie schon weit oben. Aber die Werbung muss ja finanziert werden. Wenn Ihr also einen guten Burger in Auckland sucht, denkt daran: Meat is Murder.

Und zu finden ist der Laden auch ganz einfach: ;)

Murderburger - how to find

P.S. Nein, ich werde von Murder Burger nicht bezahl, aber sie scheinen sich mit wichtigen Dingen auszukennen.

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Neuseeland wählt den Cannoil-Onkel

9. November 2008 von thomas

Auch Neuseeland wählt, aber leider ist die Fernsehberichterstattung genauso lahm wie in Deutschland. Ich will Action, ich will VOTE ALARMS! Ich will riesige einzoombare Karten! Ich will gespannte Zuschauer und nicht Liveberichte aus dem Altenheim (Zitat des Reporters: “Wenn mehr Stimmen ausgezählt sind, kommt hier bestimmt Bewegung rein”). Und vor allem, wo bleiben die Hologramme? Zugeschaltete 2D-Reporter sind so lame!

In Führung ist National, die konservative Partei, mit ca. 46 % (bestimmt dank dem tollen Slogan “It’s Time to Change” ;) ) und Labour, die Arbeiterpartei mit 34% (Damit wurde die neuseeländische Premierministerin Clark abgewählt).

Dabei hatten die größten Parteien die langweiligste Wahlwerbung. Nicht so wie die Green, bei denen ich beinahe eine Kinderpatenschaft aus Mitleid erworben hätte:

Vote for me

… oder der Cannoil-Onkel, den ich am witzigsten fand. Ob damit der Canna-Bus angetrieben wird? :)

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Direktlink zum Video (Er steht übrigens vor dem High Court neben meiner law school)

Leider kann ich den Cannoil-Onkel nirgendwo in den Statistiken sehen. Vielleicht war es keine gute Idee nur ein Thema auf der Agenda zu haben?

Und wo wir bei den Wahlen sind, wenn Ihr diese Frage beantwortet haben wollt, dann schaut bei Advisign vorbei: Darf Spiegel-Online Fotos nutzen, die von Barack Obama auf Flickr unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht wurden?

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Haben Neuseeländer wirklich dieses Bedürfnis?

24. Oktober 2008 von thomas

Es heißt, dass Werbung die Bedürfnisse einer bestimmten Zielgruppe anspricht. Gut, wenn das so ist – haben dann soviele Kiwis das Bedürfnis ihr Gesicht in Deutschland bekannt zu machen? Sind Euch daheim vielleicht schon seltsame Gesichter aus der südlichen Hemisphäre aufgefallen, die sich nach Deutschland drängen? Oder nimmt vielleicht die Anzahl der Deutschen hier überhand?

Telecom NZ

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Unglaublich was die No.1 in Neuseeland ist und was sie mit einem Schokopenis zu tun hat

30. Juli 2008 von thomas

Phil Collins mit “In the air tonight”. Übelst. Und nur wegen dieser Werbung für Cadbury Schokolade:

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Cadbury ist hier im Süden, was Milka für uns zu hause ist. Ich könnte jetzt lange schwelgen, aber ich fasse mich kurz: Die Schokolade für sich ist einfach nur karamellig, milchig oder minzig geil!

Das dachten sich wohl auch die Werber und setzten die Vorstellung einer geilen Schokolade in einem anderen Spot um. Vielleicht liegt es an meiner Phantasie, aber… was ist das Eurer Meinung nach, was dieses penisähnliche Schokostück in dieser Werbung macht?

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Talula does the Hula from Hawaii – ist doch ein schöner Kindername, oder?

26. Juli 2008 von thomas

Talula does the Hula from Hawaii wurde ein Mädchen aus Wellington von ihren Eltern genannt. Nachdem sie in einem Sorgerechtsstreit dem Richter erzählt hat, wie peinlich ihr das sei und sie sich nur noch K nennt, durfte sie ihren Namen nun ändern. Ich verstehe das nur zum Teil. Ok, die Kindheit ist vielleicht kacke, aber später ist so ein Name doch geil. Wenn ich mir einen Kanzleischild mit “Rechtsanwalt Talula does the Hula from Hawaii Schwenke” vorstelle, dann hätte ich als Anwalt keine Werbung mehr nötig. Und meine Chancen auf die Showbranche wären sicherlich noch besser!

In Deutschland wäre das übrigens nie passiert, weil die Namen nicht lächerlich sein dürfen und als Vornamen erkennbar sein müssen.

Hier im Kiwiland dürfen die bloß nicht länger als 100 Buchstaben sein, dürfen nur Buchstaben erhalten und dürfen nicht beleidigend sein.

Daher wurden bereits verboten:

Click to continue reading “Talula does the Hula from Hawaii – ist doch ein schöner Kindername, oder?”

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Kiwistyle trinken als Integrationsübung

26. Mai 2008 von thomas

Da ich sehr integrationswillig bin, versuche ich die hiesigen Sitten schnell zu adaptieren. Und ich stimme Katja zu, dass Werbung sehr viel über ein Land und seine Sitten aussagt. ;)

Daher nahm ich mir zuerst diese Werbung als Vorbild. Aber die Aussicht an ein drehwilliges Kind (und vielleicht einen Helm) zu kommen war gering:

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Diese unten fand ich auch als Vorbild ansprechend, aber ich erziele im solchen Zustand eine vielfach ungleiche Wirkung bei den Mittänzern. K.A. wieso:

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Aber diese Werbung hier, die war nicht schlecht. Zwar wieder ein Kind, aber gleiches Entsetzen kann ich bei Katja auch hervorrufen. Ok, die Wutphase habe ich weggelassen:

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Das persische B.Y.O Restaurant (Alkohol selbst mitbringen) und die Bier-Pitcher (Krug mit 3Gläser-Inhalt, s. Werbeclip oben) waren eine große Integrationshilfe. Und am Ende des Abends fühlte ich mich auch total Kiwi. Wie die Frucht. Vielleicht auch wie der Vogel. Danke NZ-Werbung!

B.Y.O. Persische Tänzerin
Die persische Tänzerin war ebenfalls nett, auch wenn das Bild ihr weniger gerecht wird (aber dem Typen da, der sie fast beißen wollte.)

B.Y.O.
(Ich habe einen schwarze Balken *enhanced* wegen der Persönlichkeitsrechte eingesetzt)

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Bombenschutzbunker für Neuseeland

28. März 2008 von thomas

Eigentlich habe ich mich bis jetzt recht sicher gefüllt. Doch nachdem ich die neue Werbung der Neuseeland-Army (Territorials=Armee Reservisten) gelesen habe, muss ich mir wohl doch Sorgen machen. Ich meine, wenn kein Bombenangriff auf Kiwihausen droht, warum sollte man sonst mit der Fähigkeit werben aus einer Bushaltestelle einen Bombenschutzbunker zu bauen?

Territorials

Und wieso gibt es eine Neuseelandarmee? Wer soll denn hier rüber kommen? Kein Öl, kein strategisch wichtiger Platz. Vulkane erobern? Aber wie ich grade in der Wikipedia lese, fallen mir die heroischen Kriegsberichte (daher steht in vielen Dörfern wohl auch eine Flak aus Übersee) ein, die ich von einem Kiwi gehört habe. Und ja es stimmt! Sie waren auch auf Reisen:

In World War II the 2NZEF fought in Greece, Crete, North Africa and Italy. Following Japan’s entry into the war, a third New Zealand division saw action in the Pacific, seizing a number of islands from the Japanese. Smaller, largely New Zealand special forces units, such as the original Long Range Desert Group in North Africa and Z Force in the Pacific also distinguished themselves.

In addition to the two divisions overseas, the Army raised three others at home during the Second World War. 1st Division was formed in the Northern Military District, 4th in the Central Military District, and 5th in the South. They were disbanded after the danger of invasion receded

Na, dann dürfen sie wohl auch lernen, wie man Bushaltestellen umbaut. ;) Auch wenn die Kiwis den Irakkrieg hier als verfehlt ansehen - Man weiß ja nie, wann die Reisesaison wieder anfängt.

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