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Dumme Schilder, Spreeromantik und Party mit kleinen Bärten

19. August 2009 von thomas

Ich habe wieder was neues gelernt:

Wenn Du über 1,80 bist, Deine Freundin unter 1,60 und die Werbetafel unter der Ihr durchgeht 1,70, dann solltest Du Dich ducken. Wenn Du es nicht tust, dann liegst Du benebelt auf dem Boden, während eine kleine Wurst neben Dir sich mächtig über das *Boink* (Kopf auf Metal-Geräusch) freut und lauthals lacht.

boing

Dann habe ich Manniac und Batz zu einem romatischen Picknick mit Sonnenuntergang an der Spree geladen.

  • Gut, ich habe nicht daran gedacht für alle Essen zu holen.
  • Oder Getränke.
  • Gut, Manniac klärte mich auf, dass es ein Kanal und nicht die Spree ist.
  • Ja, der Batz fand keinen Gefallen an der Ratte, die einen Meter neben uns rumhüpfte.

fast_spree_ufer

Aber sonst war es ganz romantisch, bis auf den Umstand, dass die Sonne hinter einem Fabrikgebäude oder sowas unterging.

Jetzt überlege ich mir eine Einweihungsparty zu machen und werde ob meiner organisatorischen Fähigkeiten von Katja belächelt. Und eins muss ich Euch fragen. Wenn eine Party das Motto “Berühmte Diktatoren” hätte, würdet Ihr als Hitler hingehen? Das meint Katja und malt mir ein Szenario aus, in dem die Nachbarn die Polizei rufen, weil sie einen Hitlerstrom sehen, der in unserer Wohnung verschwindet.

Wenn das Partymotto "Berühmte Diktatoren" lautet,
Ergebnisse

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Bungy Jumping in Queenstown (Video)

20. März 2009 von thomas

Queenstown ist wirklich eine Touristenhölle (zumindest die Stadt selbst). Überall Autos, Menschen und Gitarrenspieler. Ausgebuchte Hostels und solche die trotz allermiesester Bewertungen einem 5 Minuten geben, um von dem Informationszentrum zu ihnen zu gelangen damit die Buchung nicht verfällt. Und das in der Nachsaison. (Natürlich sind wir da dann gar nicht erst aufgekreuzt)

Queenstown ist ein liebreizendes Städtchen, dessen Umgebung alles wettmacht. Die zu Recht Remarkables genannten Berge, die die Stadt im Winter warm halten, atemberaubende Schluchten, in denen sich wilde Flüsse winden, steile Bergpässe und ein großer See.

Wir (also Thomas) haben uns beiden Seiten Queenstowns hingegeben und das für Euch auf Video aufgezeichnet. Viel Spaß in beim Mitspringen:


Bungy jumping in Queenstown / New Zealand from Thomas on Vimeo.

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Wat’n Arsch! Warum Neuseeland per Campervan toller als in Hostels ist

17. März 2009 von thomas

Vor 3 Jahren haben 2,5 Monate lang Neuseeland in einem kleinem Van bereist. Bett und Miniküche schienen zunächst kaum groß genug für die Zeit zu sein, entpuppten sich jedoch als die Freiheit schlechthin. Wir standen in den wundersamsten Wäldern, wachten an Abgründen auf und badeten in türkisblauen Flüssen.

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Dieses Mal sind wir 3 Wochen mit dem Auto unterwegs und übernachten in Hostels. Hostels sind so etwas wie Hotels, bloß mit Gemeinschaftsküche, Gemeinschaftsbad und gemeinschaftlich überhaupt. Dafür sind sie günstig. Damals habe ich gedacht, dass das Hostelleben wahrscheinlich bequemer ist, als die allabendliche Suche nach einem einsamen Stellplatz für den Van. Und vielleicht bisschen geselliger. Mittlerweile sehe ich es anders.

Man muss sich immer um Zimmer in Voraus kümmern, und auf Emails reagiert man hierzulande noch selten. Man muss sich auf die Hostelbesitzer einstellen, die meinen entweder einen mit ihrer Herrlichkeit zuzusülzen oder den Herrn im Hause raushängen zu lassen. Man muss auf Duschen warten, die Knoblauchgerüche aus der Küche ertragen und ist viel weniger draußen. Zudem wird man gefragt wo man her kommt, wo man hingeht und wie lange man in Neuseeland ist (ist so was wie ein Schwanzvergleich unter Hostelreisenden). Versucht man dem zu entgehen, wird man argwöhnisch beäugt.

Ein klasse Beispiel, das die Aufs und Abs des Hostellebens vereint, hatten wir erst vor wenigen Tagen. Als wir das Hostel betraten, dachten wir Neuseeland aus Versehen gen Hostelparadies verlassen zu haben:

  • Gemauerte Wände
  • Mischbatterien im Bad
  • Waschmaschine mit warmen Wasser
  • Fußbodenheizung
  • Frauenkloeinrichtung (geht hin und lacht)
  • WLAN ohne limits und kostenlos
  • Dazu (und wieder neuseeländisch) eine Feuerstelle, ein großer Raum, mit Sofas und Schaukelstühlen zum rumlümmeln und ein rundum Blick aufs stürmische Meer.
  • Und ein Gastgeber, der den Preis um $12 runtergerundet hat.

Tag später sahen wir es anders

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Zunächst kam der Klassiker, die Gitarre. Kann mir eigentlich jemand sagen, warum alle Deppen meinen im Urlaub andere mit ihrem Gitarrenspiel zu nerven? Es sind fast immer diese Jesustypen oder Ukulelebratzen in Kindergärtnerinnen-Look (Ich wäre gerne ein Hippie, aber mein Erziehungsauftrag verbietet es mir), die nie ein ganzes Lied oder meinetwegen fünf spielen, sondern dauernd und über Stunden ein paar Akkorde rumklampfen. Bitte, lernt es woanders. Z.B. Zuhause oder verwirklicht Euch einen Traum, macht Euch am Strand ein Lagerfeuer und nervt dort die Seebären. Und wenn wir alle Glück haben werden sie Euch auffressen und die Gitarre im Feuer verbrennen.

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Aber ich schweife ab, denn das dicke Ende kam am nächsten Tag. Weil ich arbeiten musste, Katja sich nicht wohl fühlte und es eh regnerisch war, blieben wir im Hostel und genossen die Sitzmöglichkeiten und wuschen unsere Wäsche (2 Ladungen + extra spülen, weil sie von der Gischt beim trocknen salzig geworden ist). Dann kam der Hostelbesitzer und rastete aus, meinte wir sollen nicht mehr waschen. Zwar warfen wir Geld in die Waschmaschine, aber deren Preis wäre aufgrund seiner Großzügigkeit zu niedrig berechnet und drei mal waschen wäre unverschämt. Zudem seien wir ihm im Weg. Er erwarte, dass die Gäste tagsüber was unternehmen (Nein, er wohnte nicht im Hostel), anstatt seine Einrichtung zu viel zu benutzen (Ich habe bestimmt eine Delle in den Stuhl gesessen…). Wir haben das Hostel sofort verlassen. Wat’n Arsch! Bei der Erstattung der nicht genutzten Nacht hat er die 12 Dollar übrigens wieder abgezogen. 

Übernachtet haben wir im Zelt auf einer duftenden Waldlichtung, wo uns morgens die Vögel begrüßt haben und ein Fluss zum Baden einlud. Wir beschlossen die nächste Reise nur mit einem Van zu machen. Ohne Gitarrenheinis, ohne dumme Hostelbesitzer. Dafür mit viel mehr Natur.

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Christchurch – Neuseeländisch oder Englisches Disneyland? (Video)

3. März 2009 von thomas

Hallo vom Mt. Aoraki (ehemals Mt. Cook), den wir ohne Wolken erleben durften. Komplett ohne! Und wer ihn kennt, weiß welch eine Ehre das ist. Leider kann ich mit der Verbindung hier kaum eine Email öffnen, geschweige denn ein Bild hochladen. Aber dafür habe ich auf dem Weg hierher in Christchurch noch ein Video hochgeladen, in dem auch Christchurch der Hauptdarsteller ist. Denn nach anfänglichem Zögern, finden wir die Stadt immer besser.

Erstaunlicherweise wirkte die Innenstadt dieser zweitgrößten Stadt Neuseelands und der größten auf der Südinsel belebter als Auckland. Dabei hat Auckland mit 1,5 Mio Einwohnern mehr zu bieten als Christchurch mit seinen 400 Tausend. Um 6 ist jedoch Schluss, dann werden die Leute abgesaugt und die Bürgersteige hochgeklappt.

Tipp 1: Unweit des Cathedral Square findet Ihr die Public Library, in der es ein freies WLAN gibt. Aber Achtung, mit Datenbegrenzung. Also, nicht zu viele Videos gucken, wie wir das taten. :)

Tipp2: Chester St. Backpackers ist eines der gemütlichsten Hostels in denen ich je gewesen bin. Und das obwohl sie kein WLAN haben und die Duschen ausgefallen sind. Dafür haben sie nur eine handvoll Zimmer, eine fast weihnachtliche Atmosphäre und eine dicke Katze. :)

Übrigens ist das Wetter nicht ganz so schlimm, wie es im Video rüberkommt. Wir haben die Stadt dann auch mal wärmer erlebt. ;)


Christchurch 2009 from Thomas on Vimeo.

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Wassermangel und Erkenntnisse

27. Februar 2009 von thomas

Unsere Zugfahrt nach Greymouth war großartig! Die Landschaft war so toll, dass wir uns teilweise wie in einer Modeleisenbahn gefühlt haben. Unsere Gesichter waren strahlend vor Zufriedenheit, rot vor Sonne und schwarz vor Dieselruß. Dumm nur, dass gerade dann das warme Wasser im Hostel ausgefallen sind. Also konnten wir uns mit Wasserkocher, Schüssel und Becher waschen. Ich verbuche diese Wassersparsamkeit unter guter Tat für die Natur. ;) Das Video von der Fahrt kommt, wenn ich die Bilder entwackelt habe. Und da ist sehr viel zu entwackeln.

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Zudem müssen wir eine Verbindung zum Uploaden der Videos finden. Heute sind wir nämlich (wieder per Zug, diesmal die Küste entlang) in Anakiwa bei Picton angekommen. Dies ist der Ort, wo die Fähren aus Wellington anlegen. Wir wollen zwar nicht wieder hoch, sondern die Fjorde der Marlborough Sounds genießen. Lustigerweise sind wir in einem Hostel gelandet, in dem das kalte Wasser ausgefallen war.

Hier haben wir ein Paar aus Deutschland getroffen, das seit 4 Jahren die Welt per Boot bereist und uns sagte, dass es keine malerischen Strände mehr sehen kann. Und… wir können es nachvollziehen. Man kann sich tatsächlich satt sehen. Wenn der Reiz des Neuen weg ist, müssen schon andere Werte her, damit die Gegend attraktiv wirkt.

Ich kann mich noch erinnern, wie wir hier vor drei Jahren waren und alles so großartig fanden, dass wir sofort hierher gezogen wären. Und jetzt? Jetzt nicht mehr. Es ist zwar eine tolle Reisegegend, aber an einem Ort fernab der Welt, in dem es nichtmal ein Internetcafé gibt wohnen? Nein, danke. Bisschen städtischer darf es schon sein. Trotz des tollen Blicks aus dem Wohnzimmerfenster.

picton_fenster

Das mag sich zwar entgeistert anhören und manch einer wird nicht verstehen, dass wir nicht in einen Begeisterungssturm ausbrechen. Aber das ist genau was wir wollten. Wir wollten wissen wie es ist länger als für einen Urlaub Orte zu bereisen, die für viele als das Paradies gelten. Wir wollten auch sehen, was bleibt wenn man hinter die Fassaden blickt und vor allem, wenn man mehrfach drauf blickt. Das hilft doch sehr die Welt nüchtern  zu betrachten und herauszufinden was man wirklich will. Oder zumindest ist es ein Schritt auf dem Weg dorthin. Ich frage mich auch, ob uns vielleicht stattdessen Deutschland nach der Rückkehr exotisch vorkommen wird? ;)

Der nächste Schritt führt aber ins Bett. Es ist Nacht geworden und Morgen steht eine lange Wanderung an.

anakiwa_picton

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Meine ersten Taucherlebnisse an den Poor Knights (Video)

29. Dezember 2008 von thomas

Anfang Dezember habe ich mich auf den Poor Knights bei meinem erstem freien Tauchgang amüsiert. Dieses Video erzählt, warum ich mich kaum an den ersten Tauchgang erinnern kann, wieso ich mich Unterwasser wie beim Stage Diving fühlte und weshalb Fische kein Ersatz für Katzen sind.


Poor Knights from Thomas on Vimeo.

Zwar besitze ich selbst noch keine Unterwasserkamera, aber Gott sei dank hatte wohl jeder Taucher außer mir eine. ;) Ich danke für das Filmmaterial: Ali Perkins, Malissa Tennant, Hippyk8 , ScubaTimeRon, Tristan J, Joshua Zimmerman.

Eine der Mittaucher hat zudem einen 3D-Film mit zwei Kameras gleichzeitig gedreht. Hat zufällig jemand eine dieser 3D-Brillen und kann mir sagen, ob das Video damit besser rüber kommt? Ich bin übrigens der, der sich gegen Ende robbenartig-seltsam dreht. ;)

Für die Organisation war der Auckland University Underwater Club zuständig. Er ist nicht nur für Studenten offen und wenn Ihr in Auckland Tauchen lernen, günstiger an Ausrüstung und Tauchkurse kommen wollt, an Tauchtrips teilnehmen möchtet oder nette Mittaucher treffen wollt, ist er eine echte Empfehlung.

Die Tauchkosten halten sich hier in Grenzen. Die Ausbildung inklusive medizinischem Test kostete mich ca. 160 Euro, Der Bootstrip 40 € pro Tag und die Ausrüstung (inkl. Maske, Flossen und 2 Flaschen) 40 € pro Tag.

Körbi unterwasser
Wenn man ganz tief taucht, hat man gute Chancen echten Seeungeheuern zu begegnen. Sie sind aber etwas kleiner. Wegen des Wasserdrucks (Foto: Ali Perkins). Eine Galerie mit großartigen Bilder von unserem Tauchausflug gibt es hier.

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Ehrt Pingu!

21. November 2008 von Katja

Wer konnte im Wellingtoner Luxus-2-Dollar-Store schon ahnen, zu welcher Größe dieser Pinguin heranwachsen wird?

Pinguin Profilbild

Nach wenigen Tagen ist er nicht nur um sage und schreibe 600% gewachsen, nein er…

  • ist nun Gott der Ameisenkolonie 1/19H-Rd, Vertreten durch Queen Rosalinde
  • hat einen Ehraufruf-Blogbeitrag bekommen
    greensmilies.de Ehrt Pingu
  • hat ein Ei gelegt
  • hat den Skytower in schwarz-weiß umleuchten lassen

Pinguin lernt es zu fliegen

Deshalb sind wir gestern mit ihm zum Strand unten an der Straße gegangen um sein Bedürfnis nach Volksnähe und Außenbeziehungen zu befriedigen. Außerdem wollte er so Pinguinsachen machen wie
Fliegen und Schwimmen, Klettern und Algentragen.

Pinguin Alge Pinguin auf dem Baum

Unten sieht man ihn bei der Unterwerfung eines Menschen sowie eines Neuseeländischen Wasserteufels (Aquaphilus Harrisii), eine verbreitete Spezies in neuseeländischen Gewässern. Ziemlich eng verwandt mit dem Tasmanischen Beutelteufel (Sarcophilus Harrisii). Neuseeländische Wasserteufel halten sich übrigens bevorzugt an Land auf, da ihr Beutel im Wasser öfters voll läuft und sie dann untergehen.

Katja ehrt den Pinguin Pinguin und Devil

Außerdem übte er sich beim Nestbau und Brüten und wir sind gespannt ob sich bald göttlicher Nachwuchs ankündigt!

Pinguin sucht Muscheln Pinguin auf dem Ei

Bitte kommentiert sofort mit “Hoch lebe Pingu” und ähnlichen Ehrerbietungen, um Pingu zu würdigen. Er ist ein multimedialer Gott. Pinguin. Pluguin. Plugin…oder was auch immer.

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Ein Pinguin für Prinzessin Xena

16. November 2008 von Katja

Einen Ameisenbär konnte ich nicht auftreiben, was auch gut ist, denn der würde die Ameisen vielleicht aufessen.

Growing Penguin

Pingu kommt aus einem Luxus 2-Dollar-Store in Wellington, und wird laut Verpackung in 3 Tagen um 600% wachsen wenn man ihn ins Wasser stellt. Großartig!!! Ich bin ganz gespannt wie er morgen aussieht.

Growing Penguin2

*Update* Tag 2 (Also ich weiß nicht ob es etwas übertrieben ist Ameisen mit TimTam-Schoko zu füttern, Anm: Thomas):

Growing Penguin Tag 2

*Update* Tag 3 (Der Pinguin wird bedrohlich):

pinguin Tag 3

*Update* Tag 4 (Es wird eng auf der Fensterbank für den Riesenpinguin):

Pinguin Tag 4

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Der Weiße Hai, das Seepferdchen und mein Tauchschein

22. Oktober 2008 von thomas

Nachdem ich nicht mal das Seepferdchen habe und mich damit nicht als qualifizierter Oberwasserschwimmer ausweisen kann, habe ich jetzt wenigstens eine Zulassung für den Bereich darunter!

Und ich bin sehr erstaunt wie normal sich der Spaß eigentlich anfühlt. Ich schwimme z.B. gerne mit dem Schnorchel herum. Aber sobald ich größere Tiefen unter mir habe, insbesondere wenn ich nicht weit gucken kann, wird es mir schon etwas mulmig. Egal ob See oder Meer, meine Instinkte sagen mir, dass ich nicht zu weit hinaus und tief schwimmen sollte. Ich schätze hier werden natürliche Instinkte durch mediale Eindrücke wie der „Weiße Hai“, „The Crater Lake Monster“, diverse Zombiefilme und Spongebob verstärkt.

Thomas in Tauchmontur
Optisch zwischen HirnOP und Hobbyastronauten

Ich habe zwar bisher noch keine Meereserfahrung, da unsere Prüfung im See statt gefunden hat, aber die Taucherfahrung mit den Flaschen auf dem Rücken ist eine ganz andere als mit dem Schnorchel. Sobald ich begriffen habe, dass der ganze Trick darin liegt den Regulator im Mund zu behalten egal ob man nun atmet, spuckt, hustet, würgt oder sich übergibt, wurde das Tauchen zu einem gemütlichen Vergnügen. Wegen des angenehmen Wasserschaukelns kann man auch schon bei der Tauchprüfung wegdösen. ;)

PADI Open Water Course - Auckland - October 2008
Unser Tauchkurs – ich bin der 1m83-Zwerg 2te von links (c) Ali Perkins

Da muss ich Katja einen Dank aussprechen, weil sie auf die Idee kam ich könnte Spaß am Tauchen haben und der Kurs hier umgerechnet bloß 170 Euro kostet. Gott, ich bin so unselbständig.:)

Nächsten Monat ist auf jeden Fall ein Tauchausflug geplant, von dem ich dann berichten werde. Blöd ist natürlich, wenn man sich so ein Hobby zulegt und nach Deutschland zurückkehrt. Da dürften schöne Tauchgebiete ohne Flugzeug kaum zu erreichen sein, oder?

Und hier ein paar Bilder von unserer Prüfung im Lake Pupuke, einem Krater-wie soll es auch anders sein-See in Auckland, auch bekannt als „the less than beautiful diving experience“. Man sagte uns, dadurch wird eine steile Verbesserung beim nächsten Tauchgang garantiert. Ganz so schlimm war es dann Fischen, Algenwäldchen und Unterwasserhöhlen dann doch nicht. Ich glaube der erste Tauchgang ist unabhängig vom Ort aufregend genug.

Diving in Lake Pupuke
Leide bewegten sich die schwarzen Schwäne schneller als ich (Mitte) und so wurde es nix mit Geflügelessen. (c) Ali Perkins

Perch - Barsch
Auch die Barsche ließen einen zwar bis auf wenige cm heran, aber anfassen war nicht drin (Erinnert mich an die Teenagerzeit) (c) Ali Perkins

Irgendetwas
Auf 18m Tiefe eröffnen sich einem wunderbare Welten mit verrosteten Rohren … oder was das auch immer ist (c) Ali Perkins

Pukeko
Ist zwar über Wasser, aber ein Bild vom Pukeko am Lake Pupuke ist Puflicht (c) Ali Perkins

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