Kambodscha ist wirklich eine Reise wert. Dagegen kommt einem Bangkok wie Berlin vor. Die Hauptstadt Phnom Penh ist ein Gewusel von Motorrädern, Rickshaws und Händlern, begleitet von Hupkonzerten und Hitze, die teilweise 43°C betrug. Es ist vielleicht kein Ort an dem man lange verweilen möchte (damit erinnert es mich an Alice Springs im Zentrum Australiens), aber ein Ort den man gerne mal erlebt hat.
Ich bin erstaunt, wie wenig man in der Stadt, die durch die Diktatur der Roten Khmer fast komplett entvölkert wurde, von den über 40 Jahren Krieg mitbekommt. Es sei denn man geht in Gedächnisstätten wie den Killing Fields oder dem Toul Slneg Genocide Museum. Dann bleibt einem erstmal die Luft weg, angesichts der Grausamkeit dieser Zeiten. Gleichzeitig läuft neben einem der Besucherguide lächelnd über die Massengräber, welche ihm immerhin eine Arbeit verschaffen.
Und eines fällt wirklich auf, die Khmer (so nennen sich die Kambodschaner) sind sehr jung und wirken gar nicht wie vom Krieg gebeutet. Ich komme mir eher wie in einem asiatischen Bienenhaufen vor. Und daher gehe ich gleich noch lecker Hühnchen mit Honig essen.
Weitere Infos:
- Die Schießanlage heißt “Thunder Ranch Shooting Range” und jede Kugel kostet ca. $1-$2 (im Film verschieße ich in einer Sekunde derer 30!)
- Als Hotels kann ich das Blue Lime (teurer) und das Hang Pech Guest House empfehlen (günstiger)
- Leseempfehlung, die mich bewegt hat nach Kambodscha zu gehen – Seb in Kambodscha









