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Aorangi – Seebärchen und Pinnacles (Video)

1. Februar 2009 von thomas

Vielen Besuchern Neuseelands ist die Ecke östlich von Wellington unbekannt. Dabei lohnt sich ein Abstecher zu der Aorangi Gebirgskette, die in der stürmische Küste rund am Cape Palliser ausläuft vor allem dann, wenn man etwas Ruhe sucht. Und neben den Attraktionen, wie den Putangirua Pinnacles und den Seebären empfehle ich einfach für ein-zwei Tage am Strand stehen zu bleiben und das Meer zu genießen.


Aorangi/ Cape Palliser from Thomas on Vimeo.

aorangi_map

Mehr Bilder der Gegend rund um Cape Palliser gibt es im Album

nz_23_0601_aorangi_forestpark_007

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Tongariro Crossing – kommt mit auf meinen Lieblingsvulkan (Video)

17. Januar 2009 von thomas

Die Vulkanlandschaft Tongariros entwickelt sich langsam zu meiner Lieblingsroute, die ich fast schon sooft gehe wie den Weg zum Supermarkt. Warum ich “so krank bin da immer wieder hoch zu laufen” (Zitat Katja) zeige ich Euch in diesem Video. Dummerweise hieß uns ausgerechnet dieses mal kein strahlend blauer Himmel willkommen, sondern eine tief hängende Wolkendecke, die nur ab und an einen Blick auf die grandiose Gegend zuließ. Dafür gibt es am Ende Katzencontent aus der Gegend. Ist ja in. Viel Spaß beim mitwandern! (P.S. Nein ich habe habe immer noch kein USB-Mikrofon für das Macbook ;) )


Tongariro Alpine Crossing from Thomas on Vimeo.

Von meinem vorletzten Besuch dort könnt Ihr hier lesen und Bilder des Tracks in voller Pracht und beim guten Wetter bewundern.

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Happy X-Mas mit dem Gingerbread Haka!

24. Dezember 2008 von thomas

Ein tolles Weihnachtsfest liebe Leser, Freunde, Verwandte, Kommentatoren, Elfen, Kiwis und Schneemänner.

Fröhlicht Euch einen schön!

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Thomas & Katja

Und morgen gibt es einen Artikel über die Weihnachtsbräuche in Neuseeland.

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Neuseeland, das Land der moralischen Rekorde

21. September 2008 von thomas

Ja, auch hier am Ende werden moralisch (je nach Meinung ver-) achtungswürdige Rekorde vollbracht.

Den Anfang macht das “I Kissed A Girl” happening bei dem sich weibliche Paare quer über ganz Neuseeland zu einem 20 sekundenlangen gemeinsamen Kuss getroffen haben. Veranstaltet war das ganze von einem Radiosender, der eine Fahrt zum Konzert von Katy Perry (I Kissed a Girl) verlost hat. Natürlich gab es eine Menge Empörung sowohl von rechts (Denkt an die Kinder) und links (Das hat mit Lesbentum soviel zu tun wie Wet-T-Shirts contests). Das finde ich auch und fordere mehr vom letzteren!

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Achso zum Rekord: Es waren ganze … 120 Paare, die diese Aufregung verursacht haben. Waaaahnsinn oder? Trotzdem Weltrekord, weil es vorher keiner gemacht hat.

Und der nächste Rekord ist im kommen. Die Kapiti Coast nord-westlich von Wellington soll als der (wahrscheinlich) längste Nudistenstrand der Welt freigegeben werden. Und damit ist Neuseeland wieder um eine Attraktion reicher. Und falls dort der erstgenannte Weltrekord getoppt werden sollte, bin ich investigativ dabei!

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Musik-kauf-tipp: “The Quick and the Dead” aus Auckland

23. August 2008 von thomas

Vor paar Monaten habe ich schon Mal über The Quick and the Dead berichtet. Und fand es erstaunlich wie sie als erste Band des Abends die Erinnerungen an alle Bands danach in Voraus wegwischten. Pychodelic Rock Rock’n'Roll und Clash-Vergleiche könnte man heranziehen, um deren Musik zu beschreiben. Ich find sie einfach mitreißend.

Mittlerweile haben sie ne EP raus gebracht und tourten durch NZ. Ich konnte sie nochmal live sehen und will es wieder tun. Und um das zu unterstützen, könnt Ihr hier deren Musik kaufen. los!

Link zur Bandseite, Link zu Myspace mit Hörproben,
Link zur Kaufseite

Und hier die Videos, die ich beim letzten Mal in Kings Arms aufgenommen habe. Und was die Qualität angeht, hüst, ich wollte natürlich die Kneipenatmosphäre einfangen. ;) Aber Ihr könnt die Songs unter den obigen Links in voller Qualität hören.


The Quick and the Dead – She knows on Vimeo.


The Quick and the Dead – French Foreign Legion Girl on Vimeo.


The Quick and the Dead – Heartbreak 365 on Vimeo.

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Kann mich jemand der lieben Besucher zum Spiel in genau 4h wecken? Ich bin was spät im Bett. Keine Sorge wg Kosten, ich gehe nicht ran: +64 xxxx

26. Juni 2008 von thomas

Das wäre dann 5:30, wo es dunkel, kalt und regnerisch ist. Grrrr
Aber Danke, trotzdem ;)

*update*
Danke für den Weckdienst, bin dank dem Telefonklingeln erwacht!

*update 2*

Finaaaaaale! Man ging das hier ab.

6 Uhr Morgens auf der Symonds St, einer der Hauptstraßen Aucklands. Es ist dunkelt und es nieselt leicht. Aber 4 deutsche Schlachtenbummler mit umgehängten Fahnen bringen die ganze Straße zu kochen. Zumindest fast alle Personen, die sich auf Ihr befinden. Das sind dann genau die vier. Ich erwache dank Ihnen langsam.

Aus Angst keinen freien Platz mehr zu kriegen, bin ich schon 10 Minuten vor Anpfiff da und kann noch einen schönen Sitzplatz und ein Bier ergattern. Nach den Tonausfällen beim vorletzten Mal haben wir diesmal Glück, denn immerhin ist der Kommentator ist zu hören. Was man von der Stadionstimmung kaum behaupten kann. Die Anlage ist leise und kaum einer wagt sich mit Fangesängen diese gemütliche Ruhe zu stören

Die NationalhymNe, tja, die ist noch nicht soweit wie die Deutschlandfahne. Es geht wie immer los, ein paar Stimmen setzen an, merken, dass keiner mitmacht und verstimmen langsam und heimlich. Niedlich. Ich singe auch nicht mit. Aus Protest, bis endlich bessere Musik kommt. Und Gitarren.

Auckland EM 2008 Bildausfall

Die Zweite Halbzeit tut endlich was für die Stimmung. Dank fast durchgehenden Bildausfällen komme ich so mit den 2 türkischen Fans neben mir ins Gespräch, die eigentlich Araber sind. Aber Türkei ist für sie halt näher dran. Sie fragen mich, wo eigentlich Klinsmann ist. Wahrheitsgemäß antworte ich, dass er keinen Bock hatte und heimgefahren ist. Die beiden Kommentatoren vom Sky TV, die die Zeit ohne Bild & Ton füllen müssen, merkt man an, dass sie eigentlich auch lieber im Bett wären. Statt irgendwo auf einen Ticker zu schauen oder irgendwen anzurufen plaudern sie belangloses Zeug. Danke! Fußbalfieber geht anders.

Das restliche Spiel erleben wir gespannt auf die Leute starrend, die Ihr Geld für eine Handyverbindung nach Deutschland aufbrauchen: “Finaaaaaaale! Danke Mutter!”. Nach 1 Minute ausgelassenen Feierns verlassen wir die deutsche Enklave und kehren in die fußballlose Wirklichkeit zurück.

Auckland EM 2008 Finaaale

Alleine der echt deutsche Autokorso zeugt noch von der Freude über den Sieg! Und ich vermisse bisschen den Sommer vor 2 Jahren. Ist die Stimmung in Deutschland jetzt genauso?

Auckland EM 2008 Autokorso

Ah, jetzt gehts wohl doch lo… nee nur eine Autoalarmanlage…

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Kommentatoren-Ehren: Telefonzellenvernichtung in Pawlox’ Namen

26. Juni 2008 von thomas

Es ist (schon) wieder Pawlox, der den letzten Monat die meisten Kommentare verfasst hat und damit wieder eine Ehrung bekommt (bisherige Ehrungen). Manniac hat sich ja in Zeitzonen vertan und hat bisschen zu spät kommentiert.

Wir überlegen uns daher das Ehr-System zu optimieren. Durch Willkür zum Beispiel oder durch die folgende Ehrung:

Dazu habe ich mir zuerst eine Opferzelle ausgesucht:

telefonzelle_auckland0

Dann habe ich der stets gewaltbereiten und gnadenlose Zerstörung liebenden Katja gesagt, dass die Telfonzelle sie schief angeguckt hat. Harhar, hier das Ergebnis:

telefonzelle_auckland1

Was nur noch fehlte war ein kleiner Hinweis auf den Pawlox. Immerhin geschah diese sinnlose Gewalttat zu seinen Ehren! So, falls Pawlox nun weniger postet, dann haben die Auckländer Polizeibeamten Spürsinn bewiesen und die internationalen Rechtshilfeersuchen klappten auch! :)

telefonzelle_auckland2-copy

Oder habt Ihr andere Vorschläge für die Ehrungen?

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Kiwi Dein Ohr – Musiktipps aus Neuseeland

21. Juni 2008 von thomas

Hurra! Wir sind beim Bloggeramt “Blog der Woche”. Vielen herzlichen Dank! Und aus Freude gibt es jetzt Musik!

Denn eines der schönsten Dinge am Leben im einen neuen Land ist die Menge an neuer Musik. Musik die bei uns kaum ankommen wird. Zum Beispiel:

Tiki Taane – Always On My Mind

Tiki Taane kommt aus Auckland und ist der ehemalige Kopf von Salmonella Dub, einer sogar über Neuseeland hinaus bekannten Entspannungsmusikcombo. Das merkt man seinem ersten Solostück an, das ebenfalls sehr gemütlich ist. Ist an sich ein “Schmuselied”, aber mit schönem Rhythmus unterfuttert.

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Samuel F. Scott & The B.O.P - Llewellyn

Seltsame Musik mit seltsamen Video in passenden Farben, falls keine Drogen zu Hand sind. Anderseits genauso wie ich mir Musik aus Wellington vorstelle. Ich meine, Peter Jacksons beste Horrorfilme sind ebenfalls in Wellington entstanden. ;)

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Ethical – On My Throne

Ethical macht Rap und sagt über sich “I’m the future of New Zealand hiphop”. Und er ist lässig. Denn statt auf Lowrider oder sonstigem ausgelutschten Ami-Gangsta-Scheiß, setzt er auf viel lässigere Fortbewegungsmittel. Wicked! Da würde ich als Nachbar Angst bekommen! ;)

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Barcamp Auckland ich komme (auch wenn es nach web1.0 aussieht)

16. Juni 2008 von thomas

Am 12. Juli 2008 findet das zweite Barcamp in Auckland statt. Ein Barcamp ist eine so genannte Un-Konferenz, auf der die Themen nicht vorher, sondern während des Barcamps festgelegt werden. Meistens treffen sich auf Barcamps Leute, die mit dem Internet, neuen Applikationen, sozialen Netzwerken, Marketing und Rechtsfragen dazu, etc. zu tun haben.

Und weil ich schon die ungezwungene Atmosphäre auf deutschen Barcamps genießen durfte, bin ich sehr gespannt wie ein Barcamp am anderen Ende der Welt aussieht.

Der erste Unterschied liegt schon mal darin, dass die deutschen Barcamps meistens ein Wochenende lang dauern. Das Barcamp in Auckland nur 8 Stunden an einem Tag. Weiter bin ich gewohnt, dass die Besucher sich in sozialen Netzwerken anmelden und sich schon im Vorfeld über mögliche Sessions (Vorträge/Workshops) austauschen oder einfach Mitfahrgelegenheiten bieten. Davon ist bei dem Barcamp Auckland weit und breit keine Spur zu sehen. Alles was bisher geboten wurde ist eine kurze Seite, über die meine Anmeldung gelaufen ist.

Das heißt ich weiß weder wer kommt, worüber gesprochen noch ob die tatsächlich einen orangenen Todesstern aufbieten, wie es das Logo oben verspricht. Das heißt ich fühle mich bisschen alleingelassen.

Man könnte meinen hier herrscht noch das web 1.0 ;) Ob es vielleicht doch anders sein wird, erfährt Ihr dann an dieser Stelle in einem Monat.

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Beinahe echter Besuch von echten Clankollegen in beinahe echtem Auckland

12. Juni 2008 von thomas

Was ich dieses Jahr sehr vermissen werden sind LAN-Parties und Onlinespiele. Gut, man kann in ein Internetcafé spielen gehen, aber das ist nicht mein PC, nicht meine Maus und zur Geschäftszeit ist keiner vom Clan online.

Daher habe ich mich riesig gefreut, als mich die Kollegen Cardinal und Genesis vom L510-Clan in Auckland fast echt besucht haben. Fast, weil sie wahrscheinlich in Echt keine Überflugerlaubnis für die claneigenen 747 bekommen hätten. ;)

http://video.google.com/videoplay?docid=7867435886134340818

Und wer einen Nachtflug über die Gegend, in der wir leben, nebst meinem Lieblingsvulkan Mt.Eden erleben möchte der schaut hier rein (ab Minute 3:00):

http://video.google.com/videoplay?docid=4934700690274470159

Zur Klarstellung: Hinter Auckland beginnt keine Wüste, noch stehen Häuser auf dem Mt.Eden. Genaugenommen ist der nicht flach, sondern ein Krater. Aber eins stimmt, Auckland besteht zu 99% aus flachen Vororten, die kein bisschen nach einer Großstadt aussehen. Zuimdest hier hatte der Flightsimulator Recht.

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Fußball in Neuseeland – Werden wir die “All Whites” bald bei der WM sehen?

9. Juni 2008 von thomas

Spätestens seit der letzten Weltmeisterschaft ist klar, dass Australiens “Socceroos” ein ernst zu nehmendes Fußballteam sind. Aber wie sieht es mit Neuseelands All Whites aus?. (Whites, weil sie sich von dem Rugby-Nationalteam, den All Blacks, abgrenzen wollen).

Um das zu beantworten, habe ich habe mich mit Tony, einem Sportfan und Hobbyfußballer über die Bedeutung des Fußballs in Neuseeland gesprochen:


P.S. Das Trikot gehört nicht zu den All Whites, aber das fällt eh keinem auf.

Welchen Status hat Fußball in Neuseeland?

Fußball belegt ca. den 5ten Platz nach Rugby Union/ Rugby League/ Cricket/ Basketball
Es bei Kindern beliebt, insbesondere bei den unter 10jährigen. Das liegt daran, dass die Mütter ihre Kinder lieber Fußball, als das gefährlichere Rugby spielen sehen.

Aber mit dem Alter nimmt die Begeisterung ab, weil es auch kaum nennenswerte Ziele für ambitionierte Jugendliche gibt. Es gibt nur ein professionelles Team, den Wellington Phoenix FC, das aber in der australischen Liga spielt. Jedoch hoffnungslos.

Unterstützst Du Euer Fußballteam?

Natürlich, aber das ist keine angenehme Erfahrung.

Und warum spielen die australischen “Socceroos” bei der Weltmeisterschaft mit und die Kiwis nicht?

Australien hat eine Menge lateinamerikanischer Einwanderer, viel mehr Einwohner, mehr Geld und bessere Nachwuchsförderung.

Zwar muss Neuseeland für die WM-Qualifikation die Australier nicht mehr in der Ozeanische Gruppe schlagen [Anm.: Australien ist in die Asiengruppe gewechselt, so dass Neuseeland nun den Ozeanische Gruppe dominiert]. Aber der Sieger der ozeanischen Gruppe rückt in die asiatische Gruppe nach und muss sich dort behaupten. Und da unser Team eher auf dem Amateurlevel spielt ist die Lage so hoffnungslos wie sie war.

Nur einmal in 1982 haben wir bei einer WM mitgespielt. Das war hauptsächlich Wynton “Kiwi” Rufer zu verdanken, der damals in Deutschland gespielt hat. Bei Werder Bremen glaube ich.

Und wir haben sogar gegen Brasilien gespielt!! Jeder saß so gespannt vor dem Fernseher, als ob gleich ein Horrorfilm käme.

Ich kann mich noch ganz genau erinnern, wie wir auf das Massaker warteten. Aber wir verloren sensationell mit nur 4 zu 0! Dabei ging fast jeder von mindestens 12 zu 0 aus. Die anderen Gruppenspiele verloren wir übrigens auch.

Okay, also halten wir mal fest. Keine Liga, keine Chancen in der Qualifikation und die Kinder spielen es nur, weil die Mütter es gerne sehen. Also ich würde da mal vorsichtig schätzen, dass Kiwis in spätestens 10 Jahren Weltmeister werden. ;)

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(Fast) für umsonst auf Aucklands Skytower steigen

1. Juni 2008 von thomas

Mit 328 m ist Aucklands Skytower das höchste Gebäude in der Südlichen Hemisphäre und damit im Pflichtprogramm fast eines jeden Besuchers. Denn von oben hat man einen fantastischen Blick auf die Stadt, den Hafen, die umliegende See sowie die Vulkanhügel. Und wer möchte kann auch einen Bungeesprung wagen. Jedoch wird man an zwei Stahlseilen “geführt”, damit man nicht gegen den Tower schlägt. Das macht die Sache nur halb so cool ist eine gute Ausrede, für “mutige” wie mich.

Westhaven
Creative Commons License photo credit: Chris Gin

Auckland Skytowerheld Da wohnen wir!

Der Eintritt kostet üblicherweise für Erwachsene $25. Aber es gibt ja Sparmöglichkeiten (Downwärtstipp).

Zum einem kann man in eines des Restaurants oben gehen. Wir haben uns in einem Drehrestaurant vergnügt und für ein Menü (inklusive Besichtigungsdeck!) ca. $30 pro Person bezahlt. Also ein sehr günstiges Essen für $5, wenn man eh hoch will.

Drehrestaurant im Auckland Skytower

Und wer ganz kostenlos hoch gehen möchte, der reserviert vorher einen Tisch im Restaurant, fährt zuerst zum Aussichtsdeck und dann heim. Das ist natürlich Betrug, sehr verwerflich und ich rate von ab. Der erste Spartipp tut’s ja auch und man bescheisst die armen Kiwis nicht. ;)

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Kiwistyle trinken als Integrationsübung

26. Mai 2008 von thomas

Da ich sehr integrationswillig bin, versuche ich die hiesigen Sitten schnell zu adaptieren. Und ich stimme Katja zu, dass Werbung sehr viel über ein Land und seine Sitten aussagt. ;)

Daher nahm ich mir zuerst diese Werbung als Vorbild. Aber die Aussicht an ein drehwilliges Kind (und vielleicht einen Helm) zu kommen war gering:

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Diese unten fand ich auch als Vorbild ansprechend, aber ich erziele im solchen Zustand eine vielfach ungleiche Wirkung bei den Mittänzern. K.A. wieso:

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Aber diese Werbung hier, die war nicht schlecht. Zwar wieder ein Kind, aber gleiches Entsetzen kann ich bei Katja auch hervorrufen. Ok, die Wutphase habe ich weggelassen:

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Das persische B.Y.O Restaurant (Alkohol selbst mitbringen) und die Bier-Pitcher (Krug mit 3Gläser-Inhalt, s. Werbeclip oben) waren eine große Integrationshilfe. Und am Ende des Abends fühlte ich mich auch total Kiwi. Wie die Frucht. Vielleicht auch wie der Vogel. Danke NZ-Werbung!

B.Y.O. Persische Tänzerin
Die persische Tänzerin war ebenfalls nett, auch wenn das Bild ihr weniger gerecht wird (aber dem Typen da, der sie fast beißen wollte.)

B.Y.O.
(Ich habe einen schwarze Balken *enhanced* wegen der Persönlichkeitsrechte eingesetzt)

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Von Neuseeland günstig nach Hause telefonieren

20. Mai 2008 von Katja

Und heute wieder ein paar hilfreiche Tipps für Kiwineulinge, diesmal geht es um Anrufe nach Hause.

PhoneCard

In beinahe jedem kleinen Strassensupermarkt gibt es eine grosse Auswahl an so genannten Phone oder Calling Cards, meist sind die Fenster der Läden schon mit den Angeboten zugepflastert.

Im Prinzip funktioniert es immer gleich:

  1. Kartennummer freirubeln
    Auf kleinen, Kreditkartengrossen Kärtchen findet man eine Nummer zum freirubbeln, manche Karten kann man auch wieder aufladen, was aber nicht günstiger ist als einfach immer eine neue Prepaidpappkarte zu kaufen.
  2. Orts- oder Landeszugangsnummer wählen & freigerubelte Nummer eingeben
    Dann wählt man die angegebene Ortszugangsnummer wenn man in einer grossen Stadt ist oder die landesweite Nummer wenn man auf dem Land ist und wird dann von der Telefonstimme aufgefordert die freigerubbelte Nummer zu einzugeben.
  3. Heimatnummer wählen
    Anschliessend darf man dann die Heimatnummer mit 0049 davor und ohne die 0 der deutschen Vorwahlnummer wählen (z.B. anstatt 02051 254… -> 0049 2051 254… wählen) und bekommt vor dem Gespräch angesagt wieviele Minuten man noch telefonieren kann bis das Guthaben alle ist.
  4. Sprechen (falls Service nicht überlastet)

Die Ortzugangsnummern sind meist billiger, also ist es oft günstiger in den grösseren Städten zu telefonieren, und das Benutzen der Karten von Telefonzellen oder Handys aus ist meist mit extrenem Zuschlägen verbunden. Wichtig ist also eine “landline” zu finden, einen stinknormalen Haustelefonanschluss also. Hostels stellen sie manchmal zur Verfügung, da das Telefonieren innerorts oft umsonst ist, je nach Telefongesellschaft.

Angepriesen wird meist die Zeit die man mit 10 Dollar telefonieren kann, da gibt es auf den ersten Blick enorme Schnäppchen, findet sich aber in einer Unmenge von Sternchen und Kleingedrucktem wieder, die das ganze wieder relativieren. Es gibt Karten mit Haupt und Nebenzeiten, Karten mit Einwählgebühren, Karten die täglich Servicegebühren abziehen (und die Karte dann plötzlich ohne zu telefonieren nach 3 Wochen alle ist), usw…

Wichtig ist also zu gucken:

  • Will ich 1 mal lange telefonieren ? Oder öfters kurz ? (dann ist eine tägliche Servicegebühr schlecht)
  • Halte ich mich oft in grossen Städten auf ?
  • Steht mir ein Haustelefon zur Verfügung ?
  • Zu welchen Uhrzeiten will ich telefonieren ?
  • Und in welches Land will ich telefonieren ?

Ich habe gerade eine go-Talk Karte. Diese hat günstige Europapreise wenn man von Auckland aus mit Festnetz telefoniert, und ich habe bisher keine versteckten Kosten entdeckt.
Ich kann für 10 Dollar (ca. 5 €) 333 Minuten telefonieren. Das ist mir das fast endlose Nummergetippe wert :-)

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Hier könnte auch eine lustige Gurke drin stecken

18. Mai 2008 von thomas

Kann mir eigentlich jemand erklären, wieso Katjas Beitrag über den Burger of Love bei weitem der beliebteste Beitrag der letzten zwei Monate ist? Da schreibt man über alles mögliche und (vermeintlich) wichtige, aber eine herzförmige Gurke auf einem Hamburger schlägt alles. Liebste Blogleser, Ihr seid doch alle seltsam. :D

Na gut, dann schreib ich auch mal was mir so in den Sinn kommt. ;)

1. Eine Idee, wie man den Einwurf beim Fußball besser gestalten könnte:

Rugby Einwurf

So gesehen beim Spiel der Auckland Blues gegen Wellington Hurricanes. Das Spiel war zwar noch spannender als das letzte, zeigte aber auch die Nachteile vom Rugby. Ich glaube gegen Ende mussten wir oft mehrere Minuten warten bis der Schiedsrichter entschied, ob das Gewusel aus Männern und einem Ball, das sich einer Amöbe gleich über die Feldlinie möbbte ein Try war (im American Football als Touchdown bekannt). Mehr vom Spiel und unserem Alleinunterhalter aus Samoa, gibt es hier.

2. Ich werde mit dem Herbst/Winter hier immer noch nicht warm.

Ist das Herbst? Auckland im Herbst

Auckland im Herbst Herbst in Auckland

Da geht man morgens in kurzer Hose durch den Park, schaut den Bienchen und den Blümchen zu, um dann abends beim Heimweg den eigenen Atem zu sehen und durch Laub zu stapfen. Dieser ist übrigens importiert, d.h. die Bäume, da die einheimischen Bäume immergrün (Ist das die Übersetzung für evergreen?) sind.

3. Ich muss immer rennen.

Ich habe mein Paper fertig und könnte eigentlich mit der Welt zufrieden glücklich im Park sitzen. Oder Fernsehen oder was auch immer. Aber nein, ich muss feststellen, dass sich mein gesprochenes Englisch nicht perfekt ist (Wobei ich immer mehr will als ich habe) und kriege schlechte Laune, die wiederum meinen Ehrgeiz mehr zu lernen anstachelt. Das passiert mir immer, wenn ich ein Ziel erreicht habe. Ein neues muss her.

Einerseits bringt mich das gut voran, anderseits macht es so unlocker, dass ich gestern gar eine Party verpasst habe. An meinen Vater: Kannst Du bitte einen Teil dieses stoischen Ehrgeizes aus meinen Genen zurücknehmen? Sonst falle ich hier bei der hiesigen wir-achten-darauf-dass-ja-alle-gleich-sind-und-keiner-überehrgeizig Mentalität negativ auf. ;)

4. Ok, ich habe leider keine lustige Gurke. Dafür aber einen grinsenden Gartenofen!

Grinseofen is happy

Sollte ich mir zu Herzen nehmen “Smiling oven is always pleased with you” :D

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