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Teil 12 – Doch nicht Neuseeland – Kiwispotting Vlog

9. Februar 2010 von thomas
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Fliegen in 1h nach Tasmanien. Daher nur das Video ohne Beschreibung.

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Teil 11- Auckland: Träume und Schäume – Kiwispotting VLog

8. Februar 2010 von thomas

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So, ich bin wieder genesen. Dank Euren Wünschen, Sonne, Strand, Lager, Barbies und was Neuseeland sonst alles an Entspannung zu bieten hat. Ok, ich bin eigentlich schon vor paar Tagen genesen, aber all diese Entspannungsangebote halten mich vom Computer fern. ;)

Aber nun gibt es unser nächstes Video, das sich um unsere Zeit in Auckland dreht.

Die Stadt ist übrigens sooo groß, dass ich in wenigen Tagen viele Bekannte auf der Straße getroffen habe. Wie z.B. den Sänger meiner Lieblingsband aus NZ, The Quick and the Dead, der die Anfangssequenz und den Soundtrack beisteuert. Ok, Auckland ist in Wirklichkeit nur ein großes Dorf.

Übrigens, diesmal ist es nur ein Abstecher nach Neuseeland. Die Videos aus unser Zeit in Neuseeland – die noch nicht mal ein Jahr zurück liegt – findet Ihr hier.

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Teil 10 – Bewusstlos in Neuseeland – Kiwispotting VLog

3. Februar 2010 von thomas

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Irgendwie seltsam wieder zurück zu… weiter kamen wir nicht zum Denken, weil wir nachts angekommen und schon morgens zum Strand verfrachtet worden sind. In dessen Nähe bin ich mit einem Boogie-Board die Dünen runter und komme jetzt auch nicht mehr zum Denken. Achtung wg des Appetits, das Gesicht am Ende ist mit Blut bedeckt.

Katja ist gerade aufgefallen, dass sie der alte VW, der Hund und die Stimmung an das Video von der Kiwiband Crowded House erinnert. Alles laufende Neuseeland-Klischees hier :)

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Von Souvenirs, die nachdenklich machen

8. August 2009 von Katja

Irgendwie ist es genau das Gegenteil vom verliebt sein wenn der Arzt etwas entdeckt, was er unbedingt sofort wegschneiden und einschicken will.

So ging es mir letzte Woche als ich mit einem – zugegebenermassen etwas lila aussehendem Muttermal am Arm zum Hautarzt stapfte. Thomas und Mama haben gleich mitgemacht. Ab 35 ist das Screening nämlich Kassenleistung und da dachten wir, wir machen das mal.
Gut, einige Kiwis hatten mein lila Ding schon fachmännisch als äußerst evil eingestuft und eingecremt hatte ich mich jetzt auch nicht soooo..also so wie man sollte, da unten in NZ, so ohne Ozonloch..

Aber als der Arzt dann gleich stutzte, guckte, weiterstutzte, heftig im Terminkalender blätterte und eindeutig einen sehr zeitnahen Termin suchte, ehe er befand “das machen wir am besten jetzt sofort“, da wurde mir plötzlich schon komisch. Das beruhigende “ist reine Routine” war für den Arsch da diese Routine bei Thomas und meiner Mutter nicht zum Tragen kam. Nein, die brauchen ihre Flecken nur “beobachten”.

Verzeiht dieses dilettantische Bild aber Thomas schrottet immer meine Kameras
Verzeiht dieses dilettantische Bild aber Thomas schrottet immer meine Kameras

Und dieses Gefühl was ich dann hatte war haargenau umgekehrt als wie verliebt sein. Zwar war auch hier plötzlich alles anders, auch hier hatte ich Bauchkribbeln, aber die Welt war grau und schwer. Nichts macht mehr Sinn. Irgendwie trägt man eine Art dunklen Schatten mit sich rum und man fühlt sich ein wenig gelähmt..

Heute dann die Erlösung: ja, es war lila, aber gut! Das seltsame: ganze 5 Minuten war ich froh. Was ne schlechte Bilanz für 1 Woche schlecht fühlen. Dann habe ich mich auch schon über den nächsten Scheiss aufgeregt. Aber besser eincremen werde ich mich zukünftig trotzdem, und ihr bitte auch!

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Hurra! Wir haben endlich (wieder) ein Auto!

14. Juli 2009 von thomas

Endlich wieder Unabhängigkeit. Endlich Freiheit. Endlich lässig durch die Gegend cruisen ;)

Und das mit unserem neuen, abgefahrenen, crazy-funky und groovy sowieso, Space-Wagon namens …

hmm… das hatten wird doch schon Mal …

History repeating. Nachdem unser toller Knight Rider in Silber im Rauch aufgegangen ist, versuchen wir es diesmal solider. D.h. Katja versucht es, denn diesmal war sie dran mit Autokauf. Ihre Wunschliste war zuerst ganz kurz:

  • Der Volvo C30, den dieser Vampir in Twilight fährt (anderes als sie habe ich den Film keine 100, sondern kein Mal gesehen und weiß nicht mal wie der heißt).
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Nachdem wir aber gesehen haben, dass durch die Heckklappe dieses Autos nichtmal ein Kühlschrank passt, haben sich die Prioritäten bisschen verlagert:

  • Es klein genug sein, um in der Stadt einen Parkplatz zu finden
  • Sollte zu Menschen zwischen 1,54, 1,83 und zu einem Kühlschrank passen.
  • Es sollte nicht zum Anzünden herausfordern
  • Es sollte günstig sein, falls es sich wieder selbst vernichtet.

Das mit dem günstig ist so ne Sache. In Neuseeland war es normal eine wertlose Gurke zu fahren und unser 2000 Euro teure Nissan war schon eine gute Mittelklasse. ;) In Deutschland empfindet man 8000 Euro als günstig. Seltsam.

Und hier ist Katja’s gutes Stück im Vergleich zum alten Model.  Anscheinend haben wir einen Hang zu silbernen Kombis:

Auto - Liegefläche (alt)

WIr haben versucht ein ähnliches Bild zu machen, aber hier in Norddeutschland gibt es nicht nur einen Mangel an Vulkankegeln auf die man drauf fahren und auf die Stadt gucken kann. Es gibt hier überhaupt einen großen Mangel an Hügeln!

skoda_katja
(neu)

Click to continue reading “Hurra! Wir haben endlich (wieder) ein Auto!”

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Auckland oder Berlin – Es ist entschieden und leider …

12. Juli 2009 von thomas

… werdet Ihr die Vollendung dieses in Neuseeland begonnenen Videos nicht mehr sehen. Es geht darin um ein mystisches Tier Neuseelands, den furchtbaren Wolllöwen!

Der Neuseeländische Wolllöwe from Thomas on Vimeo.

Nun zu unserer Entscheidung. Danke für Eure Stimmen, die … immer gleichauf lagen. ;) Dies spiegelt aber auch genau die Meinungen wider, die wir von allen Seiten bekamen (Abgesehen von den Stimmen pro München, Hamburg, Münster und Wuppertal). Insgesamt lagen die Vorschläge bei 50/50. Genauso wie wir ;) . Aber irgendwann muss man sich entscheiden und daher Berlin. Weil neu, weil … steht ja alles hier.

Die Tage werden wir dann hier unser Wohnungshilfegesuch posten. Vielleicht kennt Ihr ja ein schönes Plätzchen in Berlin.  Bis dahin werden wir uns audenken zusammenstellen was uns zu perfekten Mietern für Bärenhausen macht.

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Die Neuseeländer – Militant entspannte Lachfaltenförder mit Schweinen auf dem Rücken

7. Juli 2009 von thomas

So mit Abstand wirds mal Zeit für ein paar Resümés.

Fangen wir mit den Kiwis an, von denen 4 Millionen in Neuseeland leben. Sind die wirklich freundlich, locker und zuvorkommend wie man es von allen Seiten hört?

Jein.

burgerkingeis
Nirgendwo auf der Welt habe ich ein größeres Eis bei Burger King bekommen.
;)

Nach unserer ersten Neuseelandreise waren wir erstaunt wie locker die Kiwis sind. Mit Flipflops unterwegs, lächelnd und von unseren Campervanvermietern wurden wir sofort zum Essen und Duschen ;) eingeladen.

Im letzten Jahr hat sich dieses Bild bisschen relativiert. Denn auch Kiwis können rabiat werden, wenn man deren Lebensarten nicht beachtet. Zum Beispiel gehört das Vordrängeln in einer Schlange zu den Todessünden. Als ich mich mal nach 45 Min stehen an einem Schalter kurz entfernt habe und gleich wieder kam, motzten mich ein paar Herren an, dass ich gefälligst nach hinten gehen soll. Und wenn man nicht entspannt genug ist und zum Beispiel beim BBQ noch von der Arbeit redet wird man schon ganz ernsthaft zurecht gewiesen, dass man das Deutsche nun ablegen und sich entspannen soll. Halt militant entspannt die Kiwis. ;)

Sowieso sollte man nicht allzu sehr aus der Reihe tanzen. Gleichheit wird in Neuseeland groß geschrieben. Wer zu strebsam ist und womöglich auch noch angeberisch, der fällt sofort auf.

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Süß, Werbung für Inlandsprodukte mit bekannten NZ-Sportlerinnen Georgina & Caroline Evers-Swindell als beef & lamb ambassadors ;)

Das ist auch kein Wunder in einem Land, das ganz lange für sich lebte, weder besonders reich oder arm war und sich auch ein bisschen von der Welt vergessen fühlte. Dies führte zur Kultivierung eines  Selbstbildes als unabhängige Außenseiter, die gut alleine zu Recht kommen.

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Stehende, sitzende und ein falscher Kiwi

Und das nette Lächeln haben Neuseeländer wirklich gut drauf. Es fällt uns wirklich schwer sich in Deutschland daran zu gewöhnen, dass man von Servicekräften im Supermarkt nicht angelächelt wird. Anderseits kann auch das nerven. Wenn ich mal auf 180 war und meine Wut rauslassen wollte, dann konnte ich es angesichts eines verständnisvoll lächelnden Gegenübers, das gebetsmühlenartig nette Floskeln wiederholte, nicht. Fies! Das heißt nicht, dass Kiwis sich nicht ärgern. Sie machen es bloß auf eine nette Art und Weise und schon gar nicht vor Fremden.

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Krabben, eindeutig das Lieblingstier von NZ-Kindern. Weit abgeschlagen – die Seesterne.
(eine public school in Auckland). ;)

Vielleicht kann man das plastischer in Schulhoftypen ausdrücken. Die kennt ja jeder:

  • Die Deutschen sind da die strebsamen aber lebensbewussten Schüler, die zwischen Karriere und Jutetüte leben, eigentlich nicht wissen was sie wollen, irgendwas ja tun müssen, dann aber ordentlich. Sie finden alles scheiße und meistens auch sich selbst.
  • Die Amerikaner sind die Kinder wohlhabender Eltern, die natürlich gerade aus dem Austauschjahr kommen, gerne englische Floskeln nutzen und toll im Sport sind.
  • Die Australier sind die, die immer schön grinsen, nett zu allen sind und immer “es wird schon” sagen. Nette Freunde ohne belastenden Tiefgang, mit denen man gerne in den Urlaub fährt.
  • Die Tonganer sind die Kiffer, denen alles scheiß egal, solange sie was zu rauchen haben und die Sonne ihnen auf den Bauch scheint.
  • Die Briten sind die perfekten Typen für ne Sauftour, die jedoch wegen latenter Aggressivität schnell in einer Schlägerei endet. Also Freunde, die man gerne kennt, aber nicht richtig dazu gehören will.
  • Die Franzosen sind die elitären Außenseiter, die viele Frauenflüsterer in ihren Reihen haben, aber gerne unter sich bleiben.

Und wie sind die Neuseeländer? Die Neuseeländer wären in diesem Biotop das unauffällige Grüppchen, das man während der Schulzeit kaum zu Kenntnis nimmt und sich auf dem Abitreffen fragt, wer diese Leute eigentlich waren. Sie waren doch wirklich nett und nur ein bisschen schrullig.

  • Sie sind gerne unter sich, aber anders als die Franzosen fühlen sich nicht besser.
  • Sie sind nicht so gerissen wie die Amerikaner, wollen aber auch nicht die Welt erobern. Vorne mitzulaufen behagt den Kiwis nicht. Sie mögen es auch nicht, wenn sich welche ständig hervor tun wollen.
  • Sie lächeln gerne wie die Australier, wollen aber ja nicht mit denen konkurrieren, weil sie fürchten in allem schlechter abzuschneiden.
  • Sie rauchen ab und zu mit den Tonganern, aber wollen nicht unter die Leistungsmitte fallen.
  • Den Briten fühlen sie sich nah und heben gerne einen mit denen, kommen aber beim Trinken nicht mit und Pöbeln ist ihnen peinlich.
  • Die Deutschen finden sie suspekt, sie sind erstaunt über deren Strebsamkeit, die ihnen auch gut auf den Sack gehen kann, verstehen dann aber nicht warum die so schlecht über sich selbst reden. Seltsames Volk.

Tja im Endergebnis kann ich nur sagen, dass die Kiwis meist sehr nette und interessante, aber im Schnitt keine bessere Menschen sind. Nur anders. Vieles ist mit denen einfacher, da ich jedoch nicht unbedingt von der unehrgeizigen Sorte bin, einiges auch schwieriger. Eigentlich sind sie das perfekte Gegengewicht, das mir Entspannung verschaffte. Nur für meine Physiognomie waren sie nicht zuträglich. Jetzt habe ich viel mehr Lachfältchen im Gesicht!

nzsports
Es gab in NZ zwar nur eine Computerspielezeitschrift, dafür aber zig Ausgaben zum Thema Jagd & Fischen. Besonders mochte ich den Pig Hunter, in dem Männer Bilder mit Schweinen auf dem Rücken einsenden konnten. Schweinetragen ist auch eine tolle Trendsportart.

Ergänzung: Ein ebenfalls resümierender Beitrag mit noch mehr Erfahrung auf Ultru.net: Zwei Jahre Neuseeland – der Jubiläumseintrag

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Auckland oder Berlin?

30. Juni 2009 von thomas

Kennt Ihr den Film “Start Trek VII: Generations“?

Dort versuchte der Bösewicht ohne jegliche Rücksicht in denNexus zu gelangen, ein Raum-Zeit-Phänomen in dem man entrückt von der wirklichen Welt in einer Traumwelt leben kann.

Zurück aus dem Nexus

Rückblickend war das Jahr in Neuseeland für uns ein Jahr in einem solchen Nexus. Wir lebten in einer anderen Zeitzone fern ab der übrigen Welt. Das tägliche Leben, die Sorgen, die Informationsflut belästigten uns kaum. Statt sich Gedanken über Politik, Wirtschaft oder Arbeit zu machen fragte ich mich mittags welche Sorte Muffin ich abends am Strand essen will.  Oder zerbrach mir den Kopf darüber ob gerade die Flut den Strand besetzt hat und ich erst eine Stunde später schwimmen gehe.

blog09_wasser
Sich treiben lassen im Nexus

Jetzt, zurück in Deutschland, ist das Leben hektischer geworden. Wir haben wieder das Gefühl in sozialen-wirtschaftlichen-politischen-oder-sonstwelchen-Spinnennetzen zu stecken. Ständig prasseln Informationen auf einen an, die Leute können erreichen und die angesammelte Entspannung  trägt sich ab. Und wir wünschen uns ganz oft zurück.

Zurück in den Nexus?

Ist Deutschland damit schlechter als Neuseeland? Weniger lebenswert?

Wenn wir das wüssten, dann hätten wir ein Problem weniger. Nämlich die Entscheidung, ob ich eine Doktorstelle in Auckland annehme und dort in den nächsten 4 Jahren einen “Doctor of Philosophy” im Recht mache.

Hört sich zunächst super an und solange wir noch in Neuseeland waren, kam nichts anderes in Frage. Aber jetzt in Deutschland haben wir auch die Vorteile Deutschlands kennen gelernt:

  • Freunde und Familie, die wir immer besuchen können (und bei vielen es langsam tun sollten)
  • Bessere Internetverbindung. Viel bessere.
  • Die Gespräche mit Leuten sind tiefer und weniger oberflächlich.
  • Es gibt noch Länder neben an, die man ohne Schiff/Flugzeug erreichen kann.
  • Die Vielfalt der Kultur (viel mehr Metal&Punk-Konzerte ;) )
  • Zentralheizungen und isolierte Häuser
  • Der Durchschnittsverdienst ist doppelt so hoch.

blog09_lan
In Deutschland viel, viel entwickelter- Computerspiel- und LAN-Kultur

Seltsam, ich hätte es nie gedacht, aber ich finde Deutschland jetzt viel besser als vor anderthalb Jahren. Nachteile gibt es in Deutschland aber auch viele:

  • Hektischeres, unentspanntes Leben
  • Ein kaum durchschaubares Versicherungsnetz
  • Wetter, es ist Sommer und es regnet dauernd. Naja, so fühlt es sich wenigstens wie der Kiwiwinter an.
  • Licht, liegt Deutschland unter einem Graufilter?
  • Bleiche Gesichter und mürrische Blicke überall.

Dann kommen wir mal zu Auckland, was sind dort die Vorteile? (Ich spreche von Auckland, weil andere Ecken in Neuseeland, wie Wellington oder die Südinsel für uns nicht in Frage kommen.  Zu windig, zu kalt oder zu fern ab.)

  • 9 Monate Sommer
  • Licht, viel Licht. Dieses Licht ist wie eine Droge, eine Ladung Energie, die man jeden Tag indiziert bekommt. Schon beim Aufstehen fühlt man sich besser, wenn alles (auch im Winter) hell und grün ist. Genau genommen machen das Licht und das Wetter 90% aller Argumente nach NZ zu gehen aus.
  • Meer, blauer Pazifik  mit Möwen, Haien und Vulkaninseln. Nein, Hamburg ist kein Ersatz. Hamburg ist kalt.
  • Bewegung. In Neuseeland lebt man mehr draußen. Deutschland ist eher ein Land für Drinnies. Ich glaube dort täglich 10x soviel wie in Deutschland draußen gewesen zu sein.
  • Das Fernsehprogramm ist besser, kreativer und internationaler.
  • Die meisten Menschen lächeln!

Schön wäre es ohne, aber auch Auckland hat Nachteile:

  • Die Wohnungen sind teuer (Wie in einer deutschen Großstadt), der Verdienst dagegen halb so hoch wie in Deutschland.
  • Die Wohnungen sind im Schnitt qualitativ viel schlechter.
  • Behörden und auch die Uni nerven, weil man hinter allem her laufen muss.
  • Flöhe.
  • Viel mehr Oberflächlichkeit unter den Menschen.
  • Wir müssten dort arbeiten und bei Urlaubszeiten von 14-20 Tagen würden wir von Neuseeland und vor allem dem Rest der Welt nicht viel sehen.
  • 1 Jahr ist eine überschaubare Zeit, in der man mit einem Urlaubsgefühl leben kann. Aber in 4 Jahre kann sich alles wieder schnell in täglichen Trott wandeln.
  • Das letzte Jahr war wundervoll, toll, großartig, perfekt. Irgendwie haben wir Angst diesem Glanzstück an Lebenszeit Kratzer zu verpassen oder gar versuchen es zu kopieren.

blog09_wasnunTja, und jetzt?

Die bärige Alternative

Tja, seit Wochen wiegen wir diese Argumente hin und her, sind mal pro Kiwi, dann wieder pro Deutschland un umgekehrt. Wir müssen aber unseren Nomadentrieb befriedigen. Und daher kamen wir auf folgende Idee:

Wir könnten nach Berlin ziehen. Es wäre auch was anderes, eine richtige Großstadt mit neuen Erfahrungen, neuen Menschen und Eindrücken. Dort gibt es auch genug Kinos mit Filmen in Originalsprache. Dafür würden wir uns im Winter 3 Monate Urlaub nehmen, um hier nicht im Winter zu hocken. Statt dessen könnten wir in dieser Zeit mehr von der Welt sehen, als wir es in Neuseeland täten. Und das ganze, zumindest geistig, auf 2 Jahre beschränken. Denn was wir nicht mögen ist das Gefühl irgendwo auf Dauer festzusitzen.

Und Katja hat schon konkrete Reisepläne:

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Und was hält Ihr davon?

Sollen wir zurück nach Neuseeland?
Ergebnisse
P.S.  Schön Euch hier wieder zu sehen!

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Kiwis zeigen was Basisdemokratie ist und kippen ein Gesetz

25. März 2009 von thomas

Ich ziehe meinen Hut vor dieser Leistung. Die Kiwis mögen der Onlinewelt hinterher sein. Wenn in dieser jedoch Ihre Grundrechte bedroht werden, holen sie ganz schnell auf. Mehr in: “Copyrightverletzer werden in Neuseeland (vorerst) nun doch nicht vom Internet getrennt“.

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The Catlins – Wo die Seelöwen schlafen (Video)

23. März 2009 von thomas

Die Catlins-Region haben wir nun zweimal erlebt und zweimal hat es dort entweder geregnet oder wir wurden vom Wind umweht. Das ist aber auch kein Wunder in einer Ecke, in der es bis zu 200 Tage im Jahr zumindest nieseln kann. Das mag sich zuerst nach einer sehr ungemütlichen Ecke anhören, doch wäre es dem wirklich so, wären wir nicht zurückgekommen.

Denn gerade dieses Klima sorgt für ein saftiges Naturerlebnis was man insbesondere in den sonnigen Momenten genießt. Und die Catlins sind optimal, wenn man Pinguinen und allen Arten von Robben begegnen möchte. Pinguine gibt es in dem Video zwar nicht, denn diese Tierchen kommen erst abends an den Strand und mögen es nicht, wenn man ihnen zu nahe kommt. Wenn ich mal dort mit besserer Videoausrüstung unterwegs bin, hole ich es nach. Versprochen. Und wir haben mit der Surat Bay Lodge ein tolles Hostel erlebt, dass direkt an der Bucht lag und wo wir uns am Kamin wärmen konnten, während es draußen stürmte.

Erstaunlich, obwohl wir es eher warm und trocken mögen, möchten wir trotzdem wieder dort hin. Warum, das wird Euch das Video zeigen:


The Catlins – Wo die Seelöwen schlafen from Thomas on Vimeo.

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Wat’n Arsch! Warum Neuseeland per Campervan toller als in Hostels ist

17. März 2009 von thomas

Vor 3 Jahren haben 2,5 Monate lang Neuseeland in einem kleinem Van bereist. Bett und Miniküche schienen zunächst kaum groß genug für die Zeit zu sein, entpuppten sich jedoch als die Freiheit schlechthin. Wir standen in den wundersamsten Wäldern, wachten an Abgründen auf und badeten in türkisblauen Flüssen.

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Dieses Mal sind wir 3 Wochen mit dem Auto unterwegs und übernachten in Hostels. Hostels sind so etwas wie Hotels, bloß mit Gemeinschaftsküche, Gemeinschaftsbad und gemeinschaftlich überhaupt. Dafür sind sie günstig. Damals habe ich gedacht, dass das Hostelleben wahrscheinlich bequemer ist, als die allabendliche Suche nach einem einsamen Stellplatz für den Van. Und vielleicht bisschen geselliger. Mittlerweile sehe ich es anders.

Man muss sich immer um Zimmer in Voraus kümmern, und auf Emails reagiert man hierzulande noch selten. Man muss sich auf die Hostelbesitzer einstellen, die meinen entweder einen mit ihrer Herrlichkeit zuzusülzen oder den Herrn im Hause raushängen zu lassen. Man muss auf Duschen warten, die Knoblauchgerüche aus der Küche ertragen und ist viel weniger draußen. Zudem wird man gefragt wo man her kommt, wo man hingeht und wie lange man in Neuseeland ist (ist so was wie ein Schwanzvergleich unter Hostelreisenden). Versucht man dem zu entgehen, wird man argwöhnisch beäugt.

Ein klasse Beispiel, das die Aufs und Abs des Hostellebens vereint, hatten wir erst vor wenigen Tagen. Als wir das Hostel betraten, dachten wir Neuseeland aus Versehen gen Hostelparadies verlassen zu haben:

  • Gemauerte Wände
  • Mischbatterien im Bad
  • Waschmaschine mit warmen Wasser
  • Fußbodenheizung
  • Frauenkloeinrichtung (geht hin und lacht)
  • WLAN ohne limits und kostenlos
  • Dazu (und wieder neuseeländisch) eine Feuerstelle, ein großer Raum, mit Sofas und Schaukelstühlen zum rumlümmeln und ein rundum Blick aufs stürmische Meer.
  • Und ein Gastgeber, der den Preis um $12 runtergerundet hat.

Tag später sahen wir es anders

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Zunächst kam der Klassiker, die Gitarre. Kann mir eigentlich jemand sagen, warum alle Deppen meinen im Urlaub andere mit ihrem Gitarrenspiel zu nerven? Es sind fast immer diese Jesustypen oder Ukulelebratzen in Kindergärtnerinnen-Look (Ich wäre gerne ein Hippie, aber mein Erziehungsauftrag verbietet es mir), die nie ein ganzes Lied oder meinetwegen fünf spielen, sondern dauernd und über Stunden ein paar Akkorde rumklampfen. Bitte, lernt es woanders. Z.B. Zuhause oder verwirklicht Euch einen Traum, macht Euch am Strand ein Lagerfeuer und nervt dort die Seebären. Und wenn wir alle Glück haben werden sie Euch auffressen und die Gitarre im Feuer verbrennen.

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Aber ich schweife ab, denn das dicke Ende kam am nächsten Tag. Weil ich arbeiten musste, Katja sich nicht wohl fühlte und es eh regnerisch war, blieben wir im Hostel und genossen die Sitzmöglichkeiten und wuschen unsere Wäsche (2 Ladungen + extra spülen, weil sie von der Gischt beim trocknen salzig geworden ist). Dann kam der Hostelbesitzer und rastete aus, meinte wir sollen nicht mehr waschen. Zwar warfen wir Geld in die Waschmaschine, aber deren Preis wäre aufgrund seiner Großzügigkeit zu niedrig berechnet und drei mal waschen wäre unverschämt. Zudem seien wir ihm im Weg. Er erwarte, dass die Gäste tagsüber was unternehmen (Nein, er wohnte nicht im Hostel), anstatt seine Einrichtung zu viel zu benutzen (Ich habe bestimmt eine Delle in den Stuhl gesessen…). Wir haben das Hostel sofort verlassen. Wat’n Arsch! Bei der Erstattung der nicht genutzten Nacht hat er die 12 Dollar übrigens wieder abgezogen. 

Übernachtet haben wir im Zelt auf einer duftenden Waldlichtung, wo uns morgens die Vögel begrüßt haben und ein Fluss zum Baden einlud. Wir beschlossen die nächste Reise nur mit einem Van zu machen. Ohne Gitarrenheinis, ohne dumme Hostelbesitzer. Dafür mit viel mehr Natur.

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Wo ist nur unser Hirn geblieben? – Sinnesrausch am Aoraki/Mt.Cook (Video)

12. März 2009 von thomas

Wenn man durch Neuseeland reist, ist ein Sinnesrausch unvermeidlich. Und wir sind davon ganz stark betroffen. Erheblich dazu beigetragen hat die Zeit am Aoraki / Mt. Cook, dem mit 3744 m höchsten Berg Neuseelands (Seit 1997 trägt er offiziell den Maorinamen Aoraki). Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein, kühlende Bergflüsse und weiße Berggipfel um uns herum. Ich glaube, da kann man nichts anderes als eine Überdosis an Erlebnisglück erwarten.

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Dementsprechend ist auch das Video zu der Wanderung etwas … öhm, … seltsam geworden. Oder ganz normal. Je nachdem, wie Eure Sinne drauf sind. Auf jeden Fall wartet an dessen Ende eine erleuchtende und streng wissenschaftliche Erkenntnis. ;)


Where is my mind – Aoraki/ Mt Cook in New Zealand from Thomas on Vimeo.

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TranzCoastal – Per Zug Neuseelands Südsinselküste entlang (Video)

8. März 2009 von thomas

Leider ist dies unsere letzte Zugfahrt, die wir Euch mit diesem Video präsentieren. Nach dem Overlander von Wellington bis Auckland, dem TranzAlpine von Christchurch bis Greymouth fahren wir diesmal mit dem TranzCoastal von Christchurch nach Picton in den Marlborough Sounds. Dabei nehme ich mir ein Vorbild an den “ernsthaften” Zugreportagen von ARD und ZDF und interviewe die Mitreisende Petra Schmitz. ;) Und auch wenn das Wetter diesmal nicht perfekt war, hatten wir doch jede Menge Spaß und Ihr habt ihn beim Mitfahren hoffentlich auch:


TranzCoastal in New Zealand – From Christchurch to Picton from Thomas on Vimeo.

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Christchurch – Neuseeländisch oder Englisches Disneyland? (Video)

3. März 2009 von thomas

Hallo vom Mt. Aoraki (ehemals Mt. Cook), den wir ohne Wolken erleben durften. Komplett ohne! Und wer ihn kennt, weiß welch eine Ehre das ist. Leider kann ich mit der Verbindung hier kaum eine Email öffnen, geschweige denn ein Bild hochladen. Aber dafür habe ich auf dem Weg hierher in Christchurch noch ein Video hochgeladen, in dem auch Christchurch der Hauptdarsteller ist. Denn nach anfänglichem Zögern, finden wir die Stadt immer besser.

Erstaunlicherweise wirkte die Innenstadt dieser zweitgrößten Stadt Neuseelands und der größten auf der Südinsel belebter als Auckland. Dabei hat Auckland mit 1,5 Mio Einwohnern mehr zu bieten als Christchurch mit seinen 400 Tausend. Um 6 ist jedoch Schluss, dann werden die Leute abgesaugt und die Bürgersteige hochgeklappt.

Tipp 1: Unweit des Cathedral Square findet Ihr die Public Library, in der es ein freies WLAN gibt. Aber Achtung, mit Datenbegrenzung. Also, nicht zu viele Videos gucken, wie wir das taten. :)

Tipp2: Chester St. Backpackers ist eines der gemütlichsten Hostels in denen ich je gewesen bin. Und das obwohl sie kein WLAN haben und die Duschen ausgefallen sind. Dafür haben sie nur eine handvoll Zimmer, eine fast weihnachtliche Atmosphäre und eine dicke Katze. :)

Übrigens ist das Wetter nicht ganz so schlimm, wie es im Video rüberkommt. Wir haben die Stadt dann auch mal wärmer erlebt. ;)


Christchurch 2009 from Thomas on Vimeo.

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Mit dem TranzAlpine-Zug von Christchurch nach Greymouth (Video)

1. März 2009 von thomas

Am Ende unseres Video von der Fahrt über die Nordinsel Neuseelands mit dem Overlander haben wir uns auch für die Südinsel eine Zugfahrt gewünscht. Und dieser Wunsch ist nun in Erfüllung gegangen. Hier ist das Video von der Fahrt mit dem TranzAlpine von Christchurch an der Ostküste nach Greymouth an der Westküste und ich hoffe Ihr habt genauso viel Spaß an dieser Zugfahrt, wie wir es hatten. Viel Vergnügen:


TranzAlpine Christchurch-Greymouth 2009 from Thomas on Vimeo.

Und wenn es Euch gefallen hat, das Video von der Fahrt mit dem TranzCoastal kommt auch bald.

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