Powered by Twitter Tools

icon_thomas

Die Neuseeländer – Militant entspannte Lachfaltenförder mit Schweinen auf dem Rücken

7. Juli 2009 von thomas

So mit Abstand wirds mal Zeit für ein paar Resümés.

Fangen wir mit den Kiwis an, von denen 4 Millionen in Neuseeland leben. Sind die wirklich freundlich, locker und zuvorkommend wie man es von allen Seiten hört?

Jein.

burgerkingeis
Nirgendwo auf der Welt habe ich ein größeres Eis bei Burger King bekommen.
;)

Nach unserer ersten Neuseelandreise waren wir erstaunt wie locker die Kiwis sind. Mit Flipflops unterwegs, lächelnd und von unseren Campervanvermietern wurden wir sofort zum Essen und Duschen ;) eingeladen.

Im letzten Jahr hat sich dieses Bild bisschen relativiert. Denn auch Kiwis können rabiat werden, wenn man deren Lebensarten nicht beachtet. Zum Beispiel gehört das Vordrängeln in einer Schlange zu den Todessünden. Als ich mich mal nach 45 Min stehen an einem Schalter kurz entfernt habe und gleich wieder kam, motzten mich ein paar Herren an, dass ich gefälligst nach hinten gehen soll. Und wenn man nicht entspannt genug ist und zum Beispiel beim BBQ noch von der Arbeit redet wird man schon ganz ernsthaft zurecht gewiesen, dass man das Deutsche nun ablegen und sich entspannen soll. Halt militant entspannt die Kiwis. ;)

Sowieso sollte man nicht allzu sehr aus der Reihe tanzen. Gleichheit wird in Neuseeland groß geschrieben. Wer zu strebsam ist und womöglich auch noch angeberisch, der fällt sofort auf.

twoinarow
Süß, Werbung für Inlandsprodukte mit bekannten NZ-Sportlerinnen Georgina & Caroline Evers-Swindell als beef & lamb ambassadors ;)

Das ist auch kein Wunder in einem Land, das ganz lange für sich lebte, weder besonders reich oder arm war und sich auch ein bisschen von der Welt vergessen fühlte. Dies führte zur Kultivierung eines  Selbstbildes als unabhängige Außenseiter, die gut alleine zu Recht kommen.

ichunterkiwis
Stehende, sitzende und ein falscher Kiwi

Und das nette Lächeln haben Neuseeländer wirklich gut drauf. Es fällt uns wirklich schwer sich in Deutschland daran zu gewöhnen, dass man von Servicekräften im Supermarkt nicht angelächelt wird. Anderseits kann auch das nerven. Wenn ich mal auf 180 war und meine Wut rauslassen wollte, dann konnte ich es angesichts eines verständnisvoll lächelnden Gegenübers, das gebetsmühlenartig nette Floskeln wiederholte, nicht. Fies! Das heißt nicht, dass Kiwis sich nicht ärgern. Sie machen es bloß auf eine nette Art und Weise und schon gar nicht vor Fremden.

nz_crabs
Krabben, eindeutig das Lieblingstier von NZ-Kindern. Weit abgeschlagen – die Seesterne.
(eine public school in Auckland). ;)

Vielleicht kann man das plastischer in Schulhoftypen ausdrücken. Die kennt ja jeder:

  • Die Deutschen sind da die strebsamen aber lebensbewussten Schüler, die zwischen Karriere und Jutetüte leben, eigentlich nicht wissen was sie wollen, irgendwas ja tun müssen, dann aber ordentlich. Sie finden alles scheiße und meistens auch sich selbst.
  • Die Amerikaner sind die Kinder wohlhabender Eltern, die natürlich gerade aus dem Austauschjahr kommen, gerne englische Floskeln nutzen und toll im Sport sind.
  • Die Australier sind die, die immer schön grinsen, nett zu allen sind und immer “es wird schon” sagen. Nette Freunde ohne belastenden Tiefgang, mit denen man gerne in den Urlaub fährt.
  • Die Tonganer sind die Kiffer, denen alles scheiß egal, solange sie was zu rauchen haben und die Sonne ihnen auf den Bauch scheint.
  • Die Briten sind die perfekten Typen für ne Sauftour, die jedoch wegen latenter Aggressivität schnell in einer Schlägerei endet. Also Freunde, die man gerne kennt, aber nicht richtig dazu gehören will.
  • Die Franzosen sind die elitären Außenseiter, die viele Frauenflüsterer in ihren Reihen haben, aber gerne unter sich bleiben.

Und wie sind die Neuseeländer? Die Neuseeländer wären in diesem Biotop das unauffällige Grüppchen, das man während der Schulzeit kaum zu Kenntnis nimmt und sich auf dem Abitreffen fragt, wer diese Leute eigentlich waren. Sie waren doch wirklich nett und nur ein bisschen schrullig.

  • Sie sind gerne unter sich, aber anders als die Franzosen fühlen sich nicht besser.
  • Sie sind nicht so gerissen wie die Amerikaner, wollen aber auch nicht die Welt erobern. Vorne mitzulaufen behagt den Kiwis nicht. Sie mögen es auch nicht, wenn sich welche ständig hervor tun wollen.
  • Sie lächeln gerne wie die Australier, wollen aber ja nicht mit denen konkurrieren, weil sie fürchten in allem schlechter abzuschneiden.
  • Sie rauchen ab und zu mit den Tonganern, aber wollen nicht unter die Leistungsmitte fallen.
  • Den Briten fühlen sie sich nah und heben gerne einen mit denen, kommen aber beim Trinken nicht mit und Pöbeln ist ihnen peinlich.
  • Die Deutschen finden sie suspekt, sie sind erstaunt über deren Strebsamkeit, die ihnen auch gut auf den Sack gehen kann, verstehen dann aber nicht warum die so schlecht über sich selbst reden. Seltsames Volk.

Tja im Endergebnis kann ich nur sagen, dass die Kiwis meist sehr nette und interessante, aber im Schnitt keine bessere Menschen sind. Nur anders. Vieles ist mit denen einfacher, da ich jedoch nicht unbedingt von der unehrgeizigen Sorte bin, einiges auch schwieriger. Eigentlich sind sie das perfekte Gegengewicht, das mir Entspannung verschaffte. Nur für meine Physiognomie waren sie nicht zuträglich. Jetzt habe ich viel mehr Lachfältchen im Gesicht!

nzsports
Es gab in NZ zwar nur eine Computerspielezeitschrift, dafür aber zig Ausgaben zum Thema Jagd & Fischen. Besonders mochte ich den Pig Hunter, in dem Männer Bilder mit Schweinen auf dem Rücken einsenden konnten. Schweinetragen ist auch eine tolle Trendsportart.

Ergänzung: Ein ebenfalls resümierender Beitrag mit noch mehr Erfahrung auf Ultru.net: Zwei Jahre Neuseeland – der Jubiläumseintrag

Popularity: 6% [?]

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Facebook Post to MySpace

icon_thomas

Auckland oder Berlin?

30. Juni 2009 von thomas

Kennt Ihr den Film “Start Trek VII: Generations“?

Dort versuchte der Bösewicht ohne jegliche Rücksicht in denNexus zu gelangen, ein Raum-Zeit-Phänomen in dem man entrückt von der wirklichen Welt in einer Traumwelt leben kann.

Zurück aus dem Nexus

Rückblickend war das Jahr in Neuseeland für uns ein Jahr in einem solchen Nexus. Wir lebten in einer anderen Zeitzone fern ab der übrigen Welt. Das tägliche Leben, die Sorgen, die Informationsflut belästigten uns kaum. Statt sich Gedanken über Politik, Wirtschaft oder Arbeit zu machen fragte ich mich mittags welche Sorte Muffin ich abends am Strand essen will.  Oder zerbrach mir den Kopf darüber ob gerade die Flut den Strand besetzt hat und ich erst eine Stunde später schwimmen gehe.

blog09_wasser
Sich treiben lassen im Nexus

Jetzt, zurück in Deutschland, ist das Leben hektischer geworden. Wir haben wieder das Gefühl in sozialen-wirtschaftlichen-politischen-oder-sonstwelchen-Spinnennetzen zu stecken. Ständig prasseln Informationen auf einen an, die Leute können erreichen und die angesammelte Entspannung  trägt sich ab. Und wir wünschen uns ganz oft zurück.

Zurück in den Nexus?

Ist Deutschland damit schlechter als Neuseeland? Weniger lebenswert?

Wenn wir das wüssten, dann hätten wir ein Problem weniger. Nämlich die Entscheidung, ob ich eine Doktorstelle in Auckland annehme und dort in den nächsten 4 Jahren einen “Doctor of Philosophy” im Recht mache.

Hört sich zunächst super an und solange wir noch in Neuseeland waren, kam nichts anderes in Frage. Aber jetzt in Deutschland haben wir auch die Vorteile Deutschlands kennen gelernt:

  • Freunde und Familie, die wir immer besuchen können (und bei vielen es langsam tun sollten)
  • Bessere Internetverbindung. Viel bessere.
  • Die Gespräche mit Leuten sind tiefer und weniger oberflächlich.
  • Es gibt noch Länder neben an, die man ohne Schiff/Flugzeug erreichen kann.
  • Die Vielfalt der Kultur (viel mehr Metal&Punk-Konzerte ;) )
  • Zentralheizungen und isolierte Häuser
  • Der Durchschnittsverdienst ist doppelt so hoch.

blog09_lan
In Deutschland viel, viel entwickelter- Computerspiel- und LAN-Kultur

Seltsam, ich hätte es nie gedacht, aber ich finde Deutschland jetzt viel besser als vor anderthalb Jahren. Nachteile gibt es in Deutschland aber auch viele:

  • Hektischeres, unentspanntes Leben
  • Ein kaum durchschaubares Versicherungsnetz
  • Wetter, es ist Sommer und es regnet dauernd. Naja, so fühlt es sich wenigstens wie der Kiwiwinter an.
  • Licht, liegt Deutschland unter einem Graufilter?
  • Bleiche Gesichter und mürrische Blicke überall.

Dann kommen wir mal zu Auckland, was sind dort die Vorteile? (Ich spreche von Auckland, weil andere Ecken in Neuseeland, wie Wellington oder die Südinsel für uns nicht in Frage kommen.  Zu windig, zu kalt oder zu fern ab.)

  • 9 Monate Sommer
  • Licht, viel Licht. Dieses Licht ist wie eine Droge, eine Ladung Energie, die man jeden Tag indiziert bekommt. Schon beim Aufstehen fühlt man sich besser, wenn alles (auch im Winter) hell und grün ist. Genau genommen machen das Licht und das Wetter 90% aller Argumente nach NZ zu gehen aus.
  • Meer, blauer Pazifik  mit Möwen, Haien und Vulkaninseln. Nein, Hamburg ist kein Ersatz. Hamburg ist kalt.
  • Bewegung. In Neuseeland lebt man mehr draußen. Deutschland ist eher ein Land für Drinnies. Ich glaube dort täglich 10x soviel wie in Deutschland draußen gewesen zu sein.
  • Das Fernsehprogramm ist besser, kreativer und internationaler.
  • Die meisten Menschen lächeln!

Schön wäre es ohne, aber auch Auckland hat Nachteile:

  • Die Wohnungen sind teuer (Wie in einer deutschen Großstadt), der Verdienst dagegen halb so hoch wie in Deutschland.
  • Die Wohnungen sind im Schnitt qualitativ viel schlechter.
  • Behörden und auch die Uni nerven, weil man hinter allem her laufen muss.
  • Flöhe.
  • Viel mehr Oberflächlichkeit unter den Menschen.
  • Wir müssten dort arbeiten und bei Urlaubszeiten von 14-20 Tagen würden wir von Neuseeland und vor allem dem Rest der Welt nicht viel sehen.
  • 1 Jahr ist eine überschaubare Zeit, in der man mit einem Urlaubsgefühl leben kann. Aber in 4 Jahre kann sich alles wieder schnell in täglichen Trott wandeln.
  • Das letzte Jahr war wundervoll, toll, großartig, perfekt. Irgendwie haben wir Angst diesem Glanzstück an Lebenszeit Kratzer zu verpassen oder gar versuchen es zu kopieren.

blog09_wasnunTja, und jetzt?

Die bärige Alternative

Tja, seit Wochen wiegen wir diese Argumente hin und her, sind mal pro Kiwi, dann wieder pro Deutschland un umgekehrt. Wir müssen aber unseren Nomadentrieb befriedigen. Und daher kamen wir auf folgende Idee:

Wir könnten nach Berlin ziehen. Es wäre auch was anderes, eine richtige Großstadt mit neuen Erfahrungen, neuen Menschen und Eindrücken. Dort gibt es auch genug Kinos mit Filmen in Originalsprache. Dafür würden wir uns im Winter 3 Monate Urlaub nehmen, um hier nicht im Winter zu hocken. Statt dessen könnten wir in dieser Zeit mehr von der Welt sehen, als wir es in Neuseeland täten. Und das ganze, zumindest geistig, auf 2 Jahre beschränken. Denn was wir nicht mögen ist das Gefühl irgendwo auf Dauer festzusitzen.

Und Katja hat schon konkrete Reisepläne:

blog09_katja

Und was hält Ihr davon?

Sollen wir zurück nach Neuseeland?
Ergebnisse
P.S.  Schön Euch hier wieder zu sehen!

Popularity: 8% [?]

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Facebook Post to MySpace

icon_thomas

Kiwis zeigen was Basisdemokratie ist und kippen ein Gesetz

25. März 2009 von thomas

Ich ziehe meinen Hut vor dieser Leistung. Die Kiwis mögen der Onlinewelt hinterher sein. Wenn in dieser jedoch Ihre Grundrechte bedroht werden, holen sie ganz schnell auf. Mehr in: “Copyrightverletzer werden in Neuseeland (vorerst) nun doch nicht vom Internet getrennt“.

guilt-upon-accusation-x300

Popularity: 13% [?]

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Facebook Post to MySpace

icon_thomas

Kiwi Dein Ohr 4: Ladyhawke – Elektropop aus Wellington

26. November 2008 von thomas

Ladyhawke (Phillipa “Pip” Brown) könnte man schnell in eine 80er-Retro-Kategorie stecken. Ihre Musik hört sich mit Synthieklängen und den einfachen Melodien teilweise tatsächlich so an. Aber was wie 80er klingt, heißt in Neuseeland noch gar nicht, dass es aus der Mode ist. Und daher habe ich auch bei Ladyhawke das Gefühl, dass sie es kein bisschen retro, sondern voll ernst meint. ;) Spätestens auf der Bühne zeigt sie, dass ihre Musik weniger 80er, als eher ruppig ist und sich wenig um moderne Musikmoden kümmert. Kiwilike halt.

Und genauso sehen auch ihre Videos aus, welche die hier hoch geschätzte Do-It-Yourself-Mentalität ausstrahlen, sich aber kein bisschen um Perfektion, Eleganz und Hochglanzoptik kümmern. Und das nicht als Stilmittel, sondern einfach so. Handgemacht.

Die Musik ist zwar nicht gerade Tanzflächenkompatibel, aber gerade für abendliches Autofahren oder beim Heimwanken sehr zu empfehlen. Viel Spaß beim Anhören.

Paris ist Burning, Ihre Debütsingle (direktlink):

YouTube Preview Image

From Dusk Till Dawn (direktlink):

YouTube Preview Image

Meine Aufnahme vom Konzert mit From “Dusk Till Dawn”, “Back of the Van” und “Paris is Burning” und einer Mambokurt-Einlage:


Ladyhawke 2008 in Auckland on Vimeo.

Mehr über Ladyhawke gibt es bei der Wikipedia, auf Ihrer Homepage oder auf Myspace. Ihr Album “Ladyhawke” gibt es bei Amazon.

Popularity: 7% [?]

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Facebook Post to MySpace

icon_thomas

Kiwis sind auch nicht viel züchtiger als Elefanten

14. September 2008 von thomas

Nach zwei Elefanten ist dank Katja unsere Tiersammlung nun um zwei großartige Kiwis größer. Und ich bin mir jetzt nicht sicher, aber kann es sein, dass die genauso unzüchtig sind wie die Humping Elephants?

Two undecent kiwis

Popularity: 6% [?]

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Facebook Post to MySpace

icon_thomas

Warum Neueseeländer sich Kiwis nennen

31. August 2008 von thomas

Kiwiwoche-Banner

Man hört von einem Neuseeländer eigentlich nie, dass er sich als Neuseeländer bezeichnet. Vielleicht bei förmlichen Anlässen oder auf politischer Ebene. Ansonsten nennen sie sich Kiwis. Und nicht nur das. Es gibt die KiwiBank und die staatliche Eisenbahn heißt KiwiTrain und die hier angebaute Chinesische Strahlengriffel hat man Kiwi fruit genannt (Bitte nicht bloß von einer “Kiwi” wie bei uns sprechen). Es gibt sogar den Begriff Kiwiana, der für typisch Neuseeländische Kultur steht. Man könnte sagen, was für uns “Deutsch” oder “Bundes” ist, ist für die Neuseeländer “Kiwi”.

kiwifruit
Kiwifruits am Baum

Aber warum nennen die sich nach einem kleinen Vogel der nicht mal fliegen kann, nur Nachts aus seiner Höhle kriecht und kaum sehen kann? Zudem kann er sich kaum gegenüber Feinden wie Hunden oder (aus Australien eingeschleppten) Possums erwähren.

Kiwi
Kiwis sind Nachttiere und in freier Natur sind selten zu sehen – den hier sahen wir im “Nachthaus” des Otorohanga Kiwi House

Click to continue reading “Warum Neueseeländer sich Kiwis nennen”

Popularity: 16% [?]

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Facebook Post to MySpace

icon_thomas

Star Wars in Neuseeland: Der Kiwi ATAT Walker

30. August 2008 von thomas

Kiwiwoche-Banner

Hurra endlich eine Erfindung, die meine Begeisterung für das Star Wars Universum mit dem Enthusiasmus für Neuseeland verbindet: Der Kiwi ATAT Walker (fragt mich nicht, wie der sich auf den Beinen hält – wahrscheinlich geheime Kiwitechnik). Wahnsinn, ich wusste, dass ich etwas in meinem Leben vermisst habe! :)

Kiwi ATAT
Creative Commons License photo credit: 7E55E-BRN

Popularity: 13% [?]

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Facebook Post to MySpace

icon_thomas

Wie der Kiwi seine Flügel verlor

28. August 2008 von thomas

Kiwiwoche-Banner

Die Kiwiwoche geht weiter. Heute mit der Geschichte, wie der Kiwi seine Flügel verloren hat.

Eines Tages wanderte Tane Mahuta durch den Wald und sah wie seine Kinder, die Bäume, wegen eines Käferbefalls krank wurden. Er rief daher die Vögel zusammen und fragte welcher statt in den Baumkronen auf dem Waldboden leben möchte, um die Bäume von den Käfern frei zu halten.

Der Tui lehnte ab, weil er sich vor der Dunkelheit am Waldboden fürchtete.

Tui, Wadestown, November 2007
Creative Commons License Tui credit: PhillipC

Der Pukeko lehnte ab, weil es ihm unten zu kalt und feucht war.

IMG_7267v2
Creative Commons License Pukeko credit: Chamomiletea

Pipiwharauroa, der Kuckuck, meinte er sei mit dem Nestbau beschäftigt.

Click to continue reading “Wie der Kiwi seine Flügel verlor”

Popularity: 15% [?]

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Facebook Post to MySpace

icon_thomas

Armer Kiwi, aber erstaunlich gut im Fleisch

26. August 2008 von thomas

Kiwiwoche-Banner

Der Kanibalismus existiert noch! Kiwis essen Kiwis!. Ich hoffe bloß, der kleine Vogel hat nicht allzuviel gelitten. Trotzdem erstaunlich viel Fleisch dran ;)

Kiwi shoulder bacon

Na, nicht ernst gemeint. Aber als ich das erste Mal dieses Sortiment sah, bin ich drauf reingefallen. Wer weiß es hätte ja eine Delikatesse für Stamesoberhäupte sein können. :)

Popularity: 13% [?]

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Facebook Post to MySpace

icon_thomas

Kiwis – die ältesten Geschwister des Menschen

25. August 2008 von thomas

Kiwiwoche-Banner

Heute beginnt die Kiwiwoche! Das heißt es wird eine ganze Reihe mit Beiträgen rund um den kleinen putzigen Vogel, der nicht fliegen kann, geben! Ihr werdet unter anderem erfahren,

  • dass wir mit dem Kiwi verwandt sind (zumindest laut Maorilegenden)
  • Wie der Kiwi zu seinem Namen kam
  • Warum die Neuseeländer sich Kiwis nennen
  • und wie der Kiwi seine Flügel verlor

Zuerst zu dem Kiwi selbst.

North Island Brown Kiwi
North Island Brown Kiwi (Bildquelle)

Kiwis sind kleine Vögel (ca. 30 cm hoch), die nur in Neuseeland leben und nicht fliegen können. Sie kommen nur nachts für wenige Stunden aus ihren Höhlen und machen sich mit ihren kräftigen Beinchen und einem langen Schnabel auf die Suche nach leckeren Käfern.

Als Besonderheit unter Vögeln gelten Ihr Geruchssinn und die lange Lebensdauer von über 20 Jahren, die sogar bis zu 40 Jahren reichen kann. Zudem sind Kiwi streng monogam und suchen sich einen neuen Partner erst, wenn der alte verstorben ist.

Mehr biologische Fakten findet Ihr bei der Wikipedia.

Click to continue reading “Kiwis – die ältesten Geschwister des Menschen”

Popularity: 23% [?]

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Facebook Post to MySpace

icon_katja

Jetzt kann ich nach Deutschland zurückfliegen

24. Juli 2008 von Katja

Meine Top 5 der Dinge die ich in Neuseeland unbedingt tun wollte:

  1. auf den Skytower fahren ohne zu brechen
  2. einen Job finden…denn auch ich als Frau habe Anspruch darauf, ein Glied zu sein!*
  3. total Kiwi wohnen, und Kiwi frieren
  4. die All Blacks (und den Haka) live sehen
  5. Mount Doom mit Marmelade und kleinen Freunden nachbauen

Mount Ant

*muss ich eigentlich jedesmal, wenn ich sauge oder saugblase, den Schlauchstecker in die Schlauchnut schieben ?


Popularity: 8% [?]

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Facebook Post to MySpace

icon_thomas

Kiwistyle trinken als Integrationsübung

26. Mai 2008 von thomas

Da ich sehr integrationswillig bin, versuche ich die hiesigen Sitten schnell zu adaptieren. Und ich stimme Katja zu, dass Werbung sehr viel über ein Land und seine Sitten aussagt. ;)

Daher nahm ich mir zuerst diese Werbung als Vorbild. Aber die Aussicht an ein drehwilliges Kind (und vielleicht einen Helm) zu kommen war gering:

YouTube Preview Image

Diese unten fand ich auch als Vorbild ansprechend, aber ich erziele im solchen Zustand eine vielfach ungleiche Wirkung bei den Mittänzern. K.A. wieso:

YouTube Preview Image

Aber diese Werbung hier, die war nicht schlecht. Zwar wieder ein Kind, aber gleiches Entsetzen kann ich bei Katja auch hervorrufen. Ok, die Wutphase habe ich weggelassen:

YouTube Preview Image

Das persische B.Y.O Restaurant (Alkohol selbst mitbringen) und die Bier-Pitcher (Krug mit 3Gläser-Inhalt, s. Werbeclip oben) waren eine große Integrationshilfe. Und am Ende des Abends fühlte ich mich auch total Kiwi. Wie die Frucht. Vielleicht auch wie der Vogel. Danke NZ-Werbung!

B.Y.O. Persische Tänzerin
Die persische Tänzerin war ebenfalls nett, auch wenn das Bild ihr weniger gerecht wird (aber dem Typen da, der sie fast beißen wollte.)

B.Y.O.
(Ich habe einen schwarze Balken *enhanced* wegen der Persönlichkeitsrechte eingesetzt)

Popularity: 11% [?]

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Facebook Post to MySpace