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3 Flüche und 3 Wünsche – Videolog Teil 6

24. Januar 2010 von thomas
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Jetzt hat Katja es geschafft. Es ist eine Beschwerde wegen des Rummotzens und Fluchens gekommen. Und weil sie sich meinen Zensurmaßnahmen verweigert hat, ist sie vorerst raus!

Dabei sollte der Beitrag dank der ganzen buddhistischen Tempel Georgetowns so schön ausgeglichen und harmonisch werden.

Das heißt, die nächsten Videos werden nur noch von mir moderiert und einen kulturellen Anspruch haben. Es sei denn Ihr als Zuschauer möchtet es anders. Ihr habt das letzte Wort:

Soll Katja weiterhin in den ReiseVideos auftauchen?

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Katjas charmante Kek-Lok-Si-Kloster Tour – Videolog Teil 5

22. Januar 2010 von thomas

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Im heutigen Video führt Euch Katja auf ihre unnachahmliche Art und Weise durch das buddhistische Kek-Lok-Si Kloster auf der malaysischen Insel Penang und erklärt die Bedeutung des Swastika-Zeichens, das viele zu Unrecht mit den Nazi-Symbolen gleich setzen.

Das heißt Ihr könnt mit Unmengen an fundierten Wissen rechnen, dass Spontantänze vor Glück nicht ausgeschlossen sind. ;) Zuschauen lohnt sich!

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Cartoonisiert und beschenkt – wir sind sowas von festlich froh!

25. Dezember 2009 von thomas

Oh ist das schön! Von Manniac haben wir einen treffenden Cartoon bekommen, der die Hierarchie und die Gesichtsausdrücke bei uns genau auf den Punkt bringt. :) Wölfchen, unser von allen geliebtes Stoffkrokodil woelfchen, weiß die Ehre zu würdigen und ernennt Manniac zu seinem Sklaven des Jahres!

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Bild Manniac, Blogoff.de, Youtube-Kanal

Und Katja hat dazu noch beim großartigen Englisch-Blog einen Ipod-Shuffle gewonnen und ist ganz durcheinander vor Freude. :) So hat unser “ich will keine Geschenke”-Spielverderber auch was bekommen. There you’re! In your face!

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Sozialer Aufstieg – Wir sind nun Kartoffel-wer

17. September 2009 von thomas

Vor ein paar Tagen war ich noch wie Ihr. Ein gewöhnlicher Mensch, der in Zeitungen allenfalls in Lokalmedien auftaucht, wenn er sich bei Autohauseröffnungen ins Bild stellt. Aber jetzt ist es vorbei. Jetzt habe ich einen Rang und Würde, gegen die ein Adelsschlag der englischen Königin zur einer bedeutungslosen Zeremonie verkommt.

Denn ich bin der Kartoffelprinz zu Börger! Und wenn Ihr jetzt Eure Münder wieder zu habt, dann könnt Ihr weiterlesen und erfahren, wie ich auf den Olymp kam.

Die Geschichte ist viel länger als dass ich sie hier ganz niederschreiben könnte, weswegen auch ein Buch in Planung ist. Kurz gefasst ist Katjas Mutter in Börger, einer Hochburg des deutschen Adels, Kartoffelkönigin geworden. Vergleichbar mit König Arthus, der zum Nachweis seiner Königswürde ein Schwert aus einem Stein ziehen musste, hat sie Kartoffeln schälen, ins Ziel werfen und den Nachwuchs von Kartoffelkäfern schätzen müssen.

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Die Adelsliniengründungsurkunde

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Kartoffelprinzessin Katja mit der offiziellen Kartoffelkrone (beinhaltet lebende Kartoffeln)

Und wie das unvordenkliche Erbprinzip es vorgibt, wurde Katja so zur Kartoffelprinzessin. Und ich zum Kartoffelprinzen. So und jetzt dürft Ihr mir gratulieren, mich huldigen, Geschenke zu Füssen legen oder mich einfach in Eure Gebete einschließen. Keine Sorge, ich werde jetzt nicht arrogant. Aber ich hoffe Ihr versteht, dass ich nun zu einer gewissen Erhabenheit verpflichtet bin.

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Ihr könnt mich auch gerne zum Schutzpatron Eurer Kartoffel ernennen und so angemessen schätzen.

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Bunsere bneue Berliner Bärenbude

17. August 2009 von thomas

Wir sind da! Also in Berlin Charlottenburg. Alles ist wieder so neu und aufregend. Neue Stadt, neue Leute, neue Stimmung! Irgendwie gefällt es mir jedes halbe Jahr umzuziehen. Das ist die perfekte Zeit, um das Beste mitzunehmen und sowas wie Alltagstrott erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Und die Stadt ist so groß. Wir kommen aus  dem 100.000 Einwohner Dorf Velbert. Auckland hatte zwar 1,5 Mio Einwohner aber auf einer riesigen Fläche verteilt, so dass es genau genommen eine riesige Vorstadt war. Berlin mit seinen über 3 Mio Bewohner wirkt dagegen riiiiesig!

Anders als in Auckland (hier und hier) gibt es diesmal kein Video, da ich es doch geschafft habe beide Kameras außer Gefecht zu setzen (womit ich auf 1 Kamera/ 6 Monate komme). Dafür gibt es eine tolle Bildbegehung:

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Was wir für die 5 Monate brauchen passte in eine Wagenladung. Aber ha! Kein Akt für jemanden, der schon mit 14 die Schule geschwänzt hat, um Tetris zu spielen.

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Der Eingang zum Haus

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Wir sind wirklich erstaunt, wie grün Berlin ist. Solche Innenhöfe sind wir aus dem Ruhrgebiet nicht gewohnt. Wahrscheinlich ein Unterschied ob eine Stadt auf Proletariat oder der Bourgeoisie fusste.

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3te Etage. Wir entscheiden uns spontan dafür in den nächsten Monaten auf Wasserkästen zu verzichten. Schmeckt aus dem Wasserhahn doch genauso gut (Suggestion, Suggestion). Vorteil gegenüber dem Ruhrgebiet: In Berlin kennt man keinen Treppenhaus- und Kellerputzdienst. Ich habe es immer gehasst. Vor allem weil immer eine ältere Nachbarin da war, die sich über die Putzqualität beschwerte.

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Ich hasse Mitesser (mein Weg zum besseren Menschen)

12. August 2009 von thomas

Bevor wir im Januar wieder nach Neuseeland aufbrechen und Euch berichten können, was es dort Neues gibt nutze ich das Blog zur Selbstreflektion und Selbstfindung. Eigentlich will ich damit die nächsten vier Monate in Berlin verbringen. So kann ich es planmäßig hinter mich bringen, anstatt von einer Midlife Crisis überrascht zu werden, wenn ich sie nicht brauche. Aber warum nicht schon jetzt damit im Blog beginnen.

Fangen wir mit meinem Hass auf Mitesser an. Ich kann es nicht leiden, wenn jemand was vom meinen Teller greift. Ich fühle mich dann bestohlen und beraubt. Reflexartig steigt in mir die Verteidigungsbereitschaft und ich werde bereit zum Kampf auf Leben und Tod!

Ich hasse es sogar wenn Katja mir mal Essen zubereitet und sich erlaubt etwas weg zu essen! Ihr mögt jetzt lachen oder mich für albern erklären. Aber schaut Euch diesen zufälligen Schnappschuss, an:

mitesser

Die Frage ist, was kann ich da machen? Ich denke daran mit kleinen Schritten zu beginnen. Zum Beispiel zwar das Mitessen zu erlauben, aber eine kleine Schutzgebühr zu verlangen. Oder gibt es da bessere Methoden?

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Hurra! Wir haben endlich (wieder) ein Auto!

14. Juli 2009 von thomas

Endlich wieder Unabhängigkeit. Endlich Freiheit. Endlich lässig durch die Gegend cruisen ;)

Und das mit unserem neuen, abgefahrenen, crazy-funky und groovy sowieso, Space-Wagon namens …

hmm… das hatten wird doch schon Mal …

History repeating. Nachdem unser toller Knight Rider in Silber im Rauch aufgegangen ist, versuchen wir es diesmal solider. D.h. Katja versucht es, denn diesmal war sie dran mit Autokauf. Ihre Wunschliste war zuerst ganz kurz:

  • Der Volvo C30, den dieser Vampir in Twilight fährt (anderes als sie habe ich den Film keine 100, sondern kein Mal gesehen und weiß nicht mal wie der heißt).
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Nachdem wir aber gesehen haben, dass durch die Heckklappe dieses Autos nichtmal ein Kühlschrank passt, haben sich die Prioritäten bisschen verlagert:

  • Es klein genug sein, um in der Stadt einen Parkplatz zu finden
  • Sollte zu Menschen zwischen 1,54, 1,83 und zu einem Kühlschrank passen.
  • Es sollte nicht zum Anzünden herausfordern
  • Es sollte günstig sein, falls es sich wieder selbst vernichtet.

Das mit dem günstig ist so ne Sache. In Neuseeland war es normal eine wertlose Gurke zu fahren und unser 2000 Euro teure Nissan war schon eine gute Mittelklasse. ;) In Deutschland empfindet man 8000 Euro als günstig. Seltsam.

Und hier ist Katja’s gutes Stück im Vergleich zum alten Model.  Anscheinend haben wir einen Hang zu silbernen Kombis:

Auto - Liegefläche (alt)

WIr haben versucht ein ähnliches Bild zu machen, aber hier in Norddeutschland gibt es nicht nur einen Mangel an Vulkankegeln auf die man drauf fahren und auf die Stadt gucken kann. Es gibt hier überhaupt einen großen Mangel an Hügeln!

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(neu)

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Poken für Zuspätgekommene und hat Katja ein Doppelleben?

1. Juli 2009 von thomas

Ich bin total hinter diesem Trend her und weiß nicht mal ob man das jetzt in Deutschland so braucht. Oder ist man schon weit zurück und es kommt was Neues? Aber das Alien mit den drei Augen ist auch dann noch toll!

Aber es würde mich kein Geld kosten, wenn ich diesen Beitrag gegen Magerquakuwes Poken tauschen könnte. Bei ihm kann man nämlich welche kriegen, gegen was Originelles oder Geld.

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Übrigens kenne ich den Magerquakuwe irgendwie schon lange. Katja erzählt irgendwas von ihm seit Jahren und hat sogar mal ein T-Shirt von ihm bekommen. Aber ich war wohl erst zwei Mal auf seiner Seite. Hat sie etwa ein Doppelleben?

*Update*

Hurra! Sie sind da! Danke Magerquakuwe! Jetzt müssen wir sie nur noch verstehen, sie blinken grün, ist aber noch 0 drauf. Vielleicht weil die sich während der Reise kennen gelernt haben und beschlossen eine Gewerkschaft der Pokenblinkverweigerer zu gründen? Wer weiß? Und wieso hat Katja auch einen bekommen? Die hat doch nichts dafür getan!? Ha, ich wusste es!

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Zurück in Deutschland

31. März 2009 von thomas

Oh, war das ein geiler Rückflug. Ein Hoch auf Singapore Airlines. Endlich Bildschirme in vernünftiger Größe, mit Steckdose und USB-Anschluss. Sogar mit Tastatur und  StarOffice (lahm wie sonstwas, aber immerhin ;) ). Daher war ich so mit der Technik beschäftigt, dass mich gar nicht störte, dass wir heftige Turbulenzen hatten. Merke: Spaß an Technik > Flugangst. Zudem war die Maschine nicht ausgebucht und wir hatten so insgesamt 8 Sitze für uns beide. 6 davon haben wir selbst genutzt und 2 unseren stoffigen Mitreisenden gegeben. Soll ja nichts ungenutzt bleiben. ;)

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Nachdem wir in Frankfurt abgeholt und über Nacht untergebracht worden sind (Danke Nureeni!) kam der härteste Teil der Reise. Mag man um die halbe Welt bequem reisen, die Bahn schafft es immer Spannungsmomente mit angeblichen- und echten Verzögerungen und Sprints zu Anschlusszügen zu erzeugen.

So, aber nun sind wir angekommen und werden von Katjas Eltern mit lecker Essen umsorgt. Und wie das Gefühl ist wieder zurück zu sein? Seltsam. Eigentlich sind es knapp 1,5 Jahre, aber sie fühlen sich wie eine Woche an. Wie Seb das in seinem Rückkehrbericht zutreffend schrieb, es ist so, als ob man ein Abspielgerät auf Pause gelassen hätte und nach der Rückkehr auf Play drückt.

Eigentlich, denn tatsächlich merkt man, dass  man die Umwelt anders wahr nimmt. Diese  Lebensabschnittswechsel  helfen viel sich selbst zu verstehen. Und Dinge sowie Menschen die einem wichtig sind, sind nun auch klarer vor den Augen. So, als ob das Gehirn Zeit hatte einiges dank Abstand zu sortieren. Furchtbar, diese Selbstreflektion. Ich muss aufpassen, nicht zuviel davon zu betreiben, um meine Midlife Crisis nicht zu gefährden. Die setzt ja voraus, dass man sich nicht mit dem eigenem Leben auseinandersetzt. Und ohne Midlife Crisis werde ich wohl auch keinen Sportwagen kaufen. Mist. ;)

Auch die Welt um einen herum ist anders. Die Luft ist dichter (zumindest hier im Emsland) und das Licht weniger intensiv. Man bin ich froh, nicht den ganzen Winter hinter einem Grauschleier verbracht zu haben. :) Erst jetzt wird mir klar, wie sonniger unser Gemüt dank der Umgebung wurde. Wenn man mir früher gesagt hätte, dass ich eine Wohnung mit Flöhen, winddurchlässigen Fenstern und ohne Steckdosen im Bad ertragen würde, ich hätte es nicht geglaubt. Aber mit Sonnenschein und Strand in der Nähe sieht man über einiges hinweg.

Die Leute nehmen wir ebenfalls anders wahr. Neuseeländer sind unter dem Strich nicht besser oder freundlicher. Aber an den freundlichen Umgangston kann man sich schnell gewöhnen. Jetzt verstehe ich, warum vielen Ausländern die knappe und direkte deutsche Art so abgehackt und rauh vorkommt. Der Unwille wird hier halt mit “nein” und nicht “Let me see, I’m a bit reluctand on it, but well, maybe.” Anderseits weiß man hier sofort woran man ist. Hat alles seine vor und Nachteile.

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Jetzt heißt es erstmal entspannen. Das bedeutet bei Katja Twilight Bücher vorm Kamin lesen (nachdem sie den Film 5 Mal im Flugzeug geguckt hat) und für mich stundenlang Computer Spiele nachholen (Left4Dead und Fallout 3). Wie es im Blog und sonst weiter geht, schreiben wir bald. Und solange warten wir auf den Frühling! Obwohl das Wetter und der Rauhreif auf dem Rasen zu unserem Empfinden im Herbst zu sein sehr gut passen.

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Thomas besteigt den Mt Thomas, erlebt eine Pilzextase und den längsten Anus! (Video)

24. März 2009 von thomas

Bevor in Christchurch der Herbst wie aus dem Nichts zugeschlagen und frostige Temperaturen mit sich gebracht hat, konnten wir am Mt. Thomas noch die letzten Tage des Sommers genießen. Mit Denis sind wir zur „Besteigung“ dieser Pracht von einem Berg gefahren (es könnte sein, dass ich wegen des Namens etwas voreingenommen bin ;) ) und haben eine weitere Reiseempfehlung!

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Es gibt dort mehrere Walks die man gehen kann. Katja hat sich für die westliche Ecke des Berges entschieden und ist von der Vogelwelt dort anscheinend so umgehauen worden, dass sie gestürzt ist und sich schweeeerste Wunden zugezogen hat (Eigenaussage). Ich wurde auch angewiesen sie angemessen zu würdigen und sie viiiiiel zu bedauern.

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Währenddessen sind wir an der östlichen Seite in einen zauberhaften Wald bis zur Spitze des Mt. Thomas gelaufen und erlebten auf dem Rückweg ein Pilzwunder! Ich habe noch nie einen Wald mit sovielen Fliegen- und Steinzpilzen gesehen. Habe ich Steinpilze gesagt? Ich meine natürlich Steeeeeinpiiiiilze (mit Ehrfurcht ausgesprochen)! Dieses Exemplar, das Denis hier in der Hand hält ist noch eines der kleinsten, die wir fanden.

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Die dicken und Neuseelands (oder gar der Welt?) längstes Ausscheidungsorgan aus dem Honigtau tropft gibt es im Video:


Thomas besteigt Mt. Thomas in New Zealand from Thomas on Vimeo.

Danke an Denis für einen Teil der Aufnahmen mit seiner tollen Kamera, die nicht nur Unterwasseraufnahmen machen kann und unverwüstlich ist, sondern auch Videos im Super 8-Stil produziert. Und das im Standardmode. ;) Und für sein Outdoorhandy mit dem rettenden Kompass. Und seinen GPS-Wegfinder. Hmmm… warum hatte er eigentlich sein Notebook nicht mit, um zu testen, ob man es wirklich den Berg runter und ins Wasser werfen kann? ;)

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The Catlins – Wo die Seelöwen schlafen (Video)

23. März 2009 von thomas

Die Catlins-Region haben wir nun zweimal erlebt und zweimal hat es dort entweder geregnet oder wir wurden vom Wind umweht. Das ist aber auch kein Wunder in einer Ecke, in der es bis zu 200 Tage im Jahr zumindest nieseln kann. Das mag sich zuerst nach einer sehr ungemütlichen Ecke anhören, doch wäre es dem wirklich so, wären wir nicht zurückgekommen.

Denn gerade dieses Klima sorgt für ein saftiges Naturerlebnis was man insbesondere in den sonnigen Momenten genießt. Und die Catlins sind optimal, wenn man Pinguinen und allen Arten von Robben begegnen möchte. Pinguine gibt es in dem Video zwar nicht, denn diese Tierchen kommen erst abends an den Strand und mögen es nicht, wenn man ihnen zu nahe kommt. Wenn ich mal dort mit besserer Videoausrüstung unterwegs bin, hole ich es nach. Versprochen. Und wir haben mit der Surat Bay Lodge ein tolles Hostel erlebt, dass direkt an der Bucht lag und wo wir uns am Kamin wärmen konnten, während es draußen stürmte.

Erstaunlich, obwohl wir es eher warm und trocken mögen, möchten wir trotzdem wieder dort hin. Warum, das wird Euch das Video zeigen:


The Catlins – Wo die Seelöwen schlafen from Thomas on Vimeo.

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Bungy Jumping in Queenstown (Video)

20. März 2009 von thomas

Queenstown ist wirklich eine Touristenhölle (zumindest die Stadt selbst). Überall Autos, Menschen und Gitarrenspieler. Ausgebuchte Hostels und solche die trotz allermiesester Bewertungen einem 5 Minuten geben, um von dem Informationszentrum zu ihnen zu gelangen damit die Buchung nicht verfällt. Und das in der Nachsaison. (Natürlich sind wir da dann gar nicht erst aufgekreuzt)

Queenstown ist ein liebreizendes Städtchen, dessen Umgebung alles wettmacht. Die zu Recht Remarkables genannten Berge, die die Stadt im Winter warm halten, atemberaubende Schluchten, in denen sich wilde Flüsse winden, steile Bergpässe und ein großer See.

Wir (also Thomas) haben uns beiden Seiten Queenstowns hingegeben und das für Euch auf Video aufgezeichnet. Viel Spaß in beim Mitspringen:


Bungy jumping in Queenstown / New Zealand from Thomas on Vimeo.

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Wo ist nur unser Hirn geblieben? – Sinnesrausch am Aoraki/Mt.Cook (Video)

12. März 2009 von thomas

Wenn man durch Neuseeland reist, ist ein Sinnesrausch unvermeidlich. Und wir sind davon ganz stark betroffen. Erheblich dazu beigetragen hat die Zeit am Aoraki / Mt. Cook, dem mit 3744 m höchsten Berg Neuseelands (Seit 1997 trägt er offiziell den Maorinamen Aoraki). Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein, kühlende Bergflüsse und weiße Berggipfel um uns herum. Ich glaube, da kann man nichts anderes als eine Überdosis an Erlebnisglück erwarten.

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Dementsprechend ist auch das Video zu der Wanderung etwas … öhm, … seltsam geworden. Oder ganz normal. Je nachdem, wie Eure Sinne drauf sind. Auf jeden Fall wartet an dessen Ende eine erleuchtende und streng wissenschaftliche Erkenntnis. ;)


Where is my mind – Aoraki/ Mt Cook in New Zealand from Thomas on Vimeo.

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Ich will auch Mitleid ;)

9. Februar 2009 von thomas

So im Arsch wie Katja bin ich noch nicht, aber ich merke wie mich ihre fiesen Viren und Bakterien anzugreifen versuchen. Die freuen sich auch total über das Wetter. Denn der erhoffte Regen brachte keine Abkühlung sondern Feuchtigkeit und jetzt ist es erdrückend schwül und warm mit bis zu 100% Luftfeuchtigkeit. Keimwetter. ;)

Zudem habe ich heute meinen Lebenslauf in Moko, eine Hieroglyphen/Ornament-artigen Sprache der Maori verewigen lassen und bin zusätzlich geschwächt (jetzt ist ein ooooooh, angebracht bitte). Bilder folgen, wenn es weniger blutig ist.

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Und ich war drei Tage in Folge auf dem Chinese Lantern Festival und habe es im Gegensatz zu Katja und Franzi total genossen. Es ist so schön sich unter Chinesen zu bewegen, weil man endlich alles, auch von den hinteren Reihen aus, sieht. Ich bin pro kleine Menschen! ;)

Und damit keiner hier denkt ich bin zu faul was zu schreiben, ein Verweis auf meinen Beitrag “Neuseeland: „Three strikes and you are out“ ist Gesetz” auf Advisign. Worum es geht, bringt dieses Bild zum Ausdruck:

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Die Katja der zukünftigen Weihnachten

26. Dezember 2008 von Katja

Als ich vor einem Jahr ins Flugzeug stieg, hatte ich ein ziemlich genaues Bild von mir, wie ich also 12 Monate später so da sitze und einen Beitrag über das vergangene Jahr verfasse.

Diese Katja ist schlank und sportlich, beruflich erfolgreich und umgeben von Freunden, liegt ganz hip mit ihrem Apple auf dem Bett in einem schönen Appartment in Strandnähe und schreibt, wie soll es anders sein, das sie nun in Neuseeland bleibt mit Thomas, der nun selbstzufrieden, bodenständig und reich ist. Diese Katja ist angekommen am Ziel ihrer Träume und weiß was sie will.

Katja Träume

Ich, die real-Katja weiche dezent von zukunfts-Katja ab. Habe eben, einen Sack Marzipankartoffeln zum Frühstück verdrückt, keinen Plan was ich eigentlich will und beschließe, bald sportlicher zu werden. Vorher muss ich aber die Dominosteine essen. Ich bekomme Alters Sonnenflecken im Gesicht und bin drumherum ziemlich käsig weil man ja hier nicht nackt am Strand liegen kann.

Die echte Katja

Mich zieren 3 fette Flohstiche an ganz unglaublichen Orten, was unser hellhöriges, undichtes und etwas muffliges nahe-Strand Apartment nicht gerade aufwertet. Hier ein Bild, wobei ich es Eurer Phantasie überlasse wo das Scheißvieh hingebissen hat.

abartiges vieh

Ich fühle mich nicht HIP!!! Neuseeland hat mich weder erfolgreicher noch schöner noch großartiger gemacht. Aber die Erkenntnis, wie bescheuert man zuweilen denkt, ist ja auch schon etwas.

Bescheuert finde ich langsam meine Unart, alles doof zu finden sobald es irgendwie langfristig oder bindend wird.  (Außer Thomas, den mag ich auch gebunden, was aber daran liegen mag das er ständig so tut als würde er bald weglaufen) Irgendwie bin ich immer am motzen. Das ist Neuseeland gegenüber nun wirklich nicht fair! Ich muss zugeben, ich denke fast jeden Tag zumindest temporär, irgendwie im Paradies zu sein.

Wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann die Fähigkeit dort glücklich zu sein wo ich bin, und zwar so dauerhaft, das ich mir ein schönes Haus mit Katze oder Wombat, kleinem Garten und vertrauter Umgebung zulegen kann und vielleicht ein bisschen das Gefühl von Beständigkeit. Am besten mit Thomas dabei, so wie er ist. Und vielleicht ein bisschen mehr Disziplin wenn es um Marzipankartoffeln und so geht…

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