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Reise-Videolog Teil 2 – Singapur bis Kuala Lumpur

17. Januar 2010 von thomas

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Diese Zugfahrt war ja lustig. Und anstrengend. Aber immer noch sehr charmant, wobei ich da bei Zügen sehr voreingenommen bin. Und ich weiß jetzt, dass das “Express” in “Express Sinaran Petang” nicht unbedingt für Geschwindigkeitsrekorde steht. Falls Ihr auch mal die Strecke fahren wollt, dann gibt es hier weitere Infos. Aber ich würde sie nur wählen, wenn Ihr a. das Zugfahren liebt oder b. viel Zeit habt.

Und ein ganz tolles Kompliment wollte mir der Schaffner machen: “Ah, Germany! Mr. Hitler varree good man, verree, a bit angry but famous for Germany”. Jupp, Dinge die bleiben. ;)

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Bye bye Winter – Reise-Videolog Teil 1 – Singapur

15. Januar 2010 von thomas

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Der Winter war wirklich schön und wir hatten echt keine Lust uns vom Kamin fort zu bewegen, aber letztendlich war die Sonne doch verlockender. Zwar sind wir diesmal nur für 2-3 Monate weg, aber das sollte ausreichen, um wieder genug Sonne für ein Jahr zu tanken. Wo es hingeht könnt Ihr im Video erfahren. Die geplante Weltreise musste nämlich wegen des Engagementmangels meinerseits etwas abgeändert werden…

Aufgrund akuter Schreibfaulheit werde ich auf Fotos und Texte wetgehend verzichten und statt dessen lieber die Kamera besprechen. Viel Spaß mit dem ersten und den folgenden Videos. Das nächste kommt aus Malaysia.

P.S. In Singapur sind wir zum zweiten Mal in dem Hostel Footprints in Little India, das wir allen wärmstens ans Herz legen können.

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The Catlins – Wo die Seelöwen schlafen (Video)

23. März 2009 von thomas

Die Catlins-Region haben wir nun zweimal erlebt und zweimal hat es dort entweder geregnet oder wir wurden vom Wind umweht. Das ist aber auch kein Wunder in einer Ecke, in der es bis zu 200 Tage im Jahr zumindest nieseln kann. Das mag sich zuerst nach einer sehr ungemütlichen Ecke anhören, doch wäre es dem wirklich so, wären wir nicht zurückgekommen.

Denn gerade dieses Klima sorgt für ein saftiges Naturerlebnis was man insbesondere in den sonnigen Momenten genießt. Und die Catlins sind optimal, wenn man Pinguinen und allen Arten von Robben begegnen möchte. Pinguine gibt es in dem Video zwar nicht, denn diese Tierchen kommen erst abends an den Strand und mögen es nicht, wenn man ihnen zu nahe kommt. Wenn ich mal dort mit besserer Videoausrüstung unterwegs bin, hole ich es nach. Versprochen. Und wir haben mit der Surat Bay Lodge ein tolles Hostel erlebt, dass direkt an der Bucht lag und wo wir uns am Kamin wärmen konnten, während es draußen stürmte.

Erstaunlich, obwohl wir es eher warm und trocken mögen, möchten wir trotzdem wieder dort hin. Warum, das wird Euch das Video zeigen:


The Catlins – Wo die Seelöwen schlafen from Thomas on Vimeo.

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Bungy Jumping in Queenstown (Video)

20. März 2009 von thomas

Queenstown ist wirklich eine Touristenhölle (zumindest die Stadt selbst). Überall Autos, Menschen und Gitarrenspieler. Ausgebuchte Hostels und solche die trotz allermiesester Bewertungen einem 5 Minuten geben, um von dem Informationszentrum zu ihnen zu gelangen damit die Buchung nicht verfällt. Und das in der Nachsaison. (Natürlich sind wir da dann gar nicht erst aufgekreuzt)

Queenstown ist ein liebreizendes Städtchen, dessen Umgebung alles wettmacht. Die zu Recht Remarkables genannten Berge, die die Stadt im Winter warm halten, atemberaubende Schluchten, in denen sich wilde Flüsse winden, steile Bergpässe und ein großer See.

Wir (also Thomas) haben uns beiden Seiten Queenstowns hingegeben und das für Euch auf Video aufgezeichnet. Viel Spaß in beim Mitspringen:


Bungy jumping in Queenstown / New Zealand from Thomas on Vimeo.

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Wat’n Arsch! Warum Neuseeland per Campervan toller als in Hostels ist

17. März 2009 von thomas

Vor 3 Jahren haben 2,5 Monate lang Neuseeland in einem kleinem Van bereist. Bett und Miniküche schienen zunächst kaum groß genug für die Zeit zu sein, entpuppten sich jedoch als die Freiheit schlechthin. Wir standen in den wundersamsten Wäldern, wachten an Abgründen auf und badeten in türkisblauen Flüssen.

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Dieses Mal sind wir 3 Wochen mit dem Auto unterwegs und übernachten in Hostels. Hostels sind so etwas wie Hotels, bloß mit Gemeinschaftsküche, Gemeinschaftsbad und gemeinschaftlich überhaupt. Dafür sind sie günstig. Damals habe ich gedacht, dass das Hostelleben wahrscheinlich bequemer ist, als die allabendliche Suche nach einem einsamen Stellplatz für den Van. Und vielleicht bisschen geselliger. Mittlerweile sehe ich es anders.

Man muss sich immer um Zimmer in Voraus kümmern, und auf Emails reagiert man hierzulande noch selten. Man muss sich auf die Hostelbesitzer einstellen, die meinen entweder einen mit ihrer Herrlichkeit zuzusülzen oder den Herrn im Hause raushängen zu lassen. Man muss auf Duschen warten, die Knoblauchgerüche aus der Küche ertragen und ist viel weniger draußen. Zudem wird man gefragt wo man her kommt, wo man hingeht und wie lange man in Neuseeland ist (ist so was wie ein Schwanzvergleich unter Hostelreisenden). Versucht man dem zu entgehen, wird man argwöhnisch beäugt.

Ein klasse Beispiel, das die Aufs und Abs des Hostellebens vereint, hatten wir erst vor wenigen Tagen. Als wir das Hostel betraten, dachten wir Neuseeland aus Versehen gen Hostelparadies verlassen zu haben:

  • Gemauerte Wände
  • Mischbatterien im Bad
  • Waschmaschine mit warmen Wasser
  • Fußbodenheizung
  • Frauenkloeinrichtung (geht hin und lacht)
  • WLAN ohne limits und kostenlos
  • Dazu (und wieder neuseeländisch) eine Feuerstelle, ein großer Raum, mit Sofas und Schaukelstühlen zum rumlümmeln und ein rundum Blick aufs stürmische Meer.
  • Und ein Gastgeber, der den Preis um $12 runtergerundet hat.

Tag später sahen wir es anders

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Zunächst kam der Klassiker, die Gitarre. Kann mir eigentlich jemand sagen, warum alle Deppen meinen im Urlaub andere mit ihrem Gitarrenspiel zu nerven? Es sind fast immer diese Jesustypen oder Ukulelebratzen in Kindergärtnerinnen-Look (Ich wäre gerne ein Hippie, aber mein Erziehungsauftrag verbietet es mir), die nie ein ganzes Lied oder meinetwegen fünf spielen, sondern dauernd und über Stunden ein paar Akkorde rumklampfen. Bitte, lernt es woanders. Z.B. Zuhause oder verwirklicht Euch einen Traum, macht Euch am Strand ein Lagerfeuer und nervt dort die Seebären. Und wenn wir alle Glück haben werden sie Euch auffressen und die Gitarre im Feuer verbrennen.

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Aber ich schweife ab, denn das dicke Ende kam am nächsten Tag. Weil ich arbeiten musste, Katja sich nicht wohl fühlte und es eh regnerisch war, blieben wir im Hostel und genossen die Sitzmöglichkeiten und wuschen unsere Wäsche (2 Ladungen + extra spülen, weil sie von der Gischt beim trocknen salzig geworden ist). Dann kam der Hostelbesitzer und rastete aus, meinte wir sollen nicht mehr waschen. Zwar warfen wir Geld in die Waschmaschine, aber deren Preis wäre aufgrund seiner Großzügigkeit zu niedrig berechnet und drei mal waschen wäre unverschämt. Zudem seien wir ihm im Weg. Er erwarte, dass die Gäste tagsüber was unternehmen (Nein, er wohnte nicht im Hostel), anstatt seine Einrichtung zu viel zu benutzen (Ich habe bestimmt eine Delle in den Stuhl gesessen…). Wir haben das Hostel sofort verlassen. Wat’n Arsch! Bei der Erstattung der nicht genutzten Nacht hat er die 12 Dollar übrigens wieder abgezogen. 

Übernachtet haben wir im Zelt auf einer duftenden Waldlichtung, wo uns morgens die Vögel begrüßt haben und ein Fluss zum Baden einlud. Wir beschlossen die nächste Reise nur mit einem Van zu machen. Ohne Gitarrenheinis, ohne dumme Hostelbesitzer. Dafür mit viel mehr Natur.

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Christchurch – Neuseeländisch oder Englisches Disneyland? (Video)

3. März 2009 von thomas

Hallo vom Mt. Aoraki (ehemals Mt. Cook), den wir ohne Wolken erleben durften. Komplett ohne! Und wer ihn kennt, weiß welch eine Ehre das ist. Leider kann ich mit der Verbindung hier kaum eine Email öffnen, geschweige denn ein Bild hochladen. Aber dafür habe ich auf dem Weg hierher in Christchurch noch ein Video hochgeladen, in dem auch Christchurch der Hauptdarsteller ist. Denn nach anfänglichem Zögern, finden wir die Stadt immer besser.

Erstaunlicherweise wirkte die Innenstadt dieser zweitgrößten Stadt Neuseelands und der größten auf der Südinsel belebter als Auckland. Dabei hat Auckland mit 1,5 Mio Einwohnern mehr zu bieten als Christchurch mit seinen 400 Tausend. Um 6 ist jedoch Schluss, dann werden die Leute abgesaugt und die Bürgersteige hochgeklappt.

Tipp 1: Unweit des Cathedral Square findet Ihr die Public Library, in der es ein freies WLAN gibt. Aber Achtung, mit Datenbegrenzung. Also, nicht zu viele Videos gucken, wie wir das taten. :)

Tipp2: Chester St. Backpackers ist eines der gemütlichsten Hostels in denen ich je gewesen bin. Und das obwohl sie kein WLAN haben und die Duschen ausgefallen sind. Dafür haben sie nur eine handvoll Zimmer, eine fast weihnachtliche Atmosphäre und eine dicke Katze. :)

Übrigens ist das Wetter nicht ganz so schlimm, wie es im Video rüberkommt. Wir haben die Stadt dann auch mal wärmer erlebt. ;)


Christchurch 2009 from Thomas on Vimeo.

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Wassermangel und Erkenntnisse

27. Februar 2009 von thomas

Unsere Zugfahrt nach Greymouth war großartig! Die Landschaft war so toll, dass wir uns teilweise wie in einer Modeleisenbahn gefühlt haben. Unsere Gesichter waren strahlend vor Zufriedenheit, rot vor Sonne und schwarz vor Dieselruß. Dumm nur, dass gerade dann das warme Wasser im Hostel ausgefallen sind. Also konnten wir uns mit Wasserkocher, Schüssel und Becher waschen. Ich verbuche diese Wassersparsamkeit unter guter Tat für die Natur. ;) Das Video von der Fahrt kommt, wenn ich die Bilder entwackelt habe. Und da ist sehr viel zu entwackeln.

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Zudem müssen wir eine Verbindung zum Uploaden der Videos finden. Heute sind wir nämlich (wieder per Zug, diesmal die Küste entlang) in Anakiwa bei Picton angekommen. Dies ist der Ort, wo die Fähren aus Wellington anlegen. Wir wollen zwar nicht wieder hoch, sondern die Fjorde der Marlborough Sounds genießen. Lustigerweise sind wir in einem Hostel gelandet, in dem das kalte Wasser ausgefallen war.

Hier haben wir ein Paar aus Deutschland getroffen, das seit 4 Jahren die Welt per Boot bereist und uns sagte, dass es keine malerischen Strände mehr sehen kann. Und… wir können es nachvollziehen. Man kann sich tatsächlich satt sehen. Wenn der Reiz des Neuen weg ist, müssen schon andere Werte her, damit die Gegend attraktiv wirkt.

Ich kann mich noch erinnern, wie wir hier vor drei Jahren waren und alles so großartig fanden, dass wir sofort hierher gezogen wären. Und jetzt? Jetzt nicht mehr. Es ist zwar eine tolle Reisegegend, aber an einem Ort fernab der Welt, in dem es nichtmal ein Internetcafé gibt wohnen? Nein, danke. Bisschen städtischer darf es schon sein. Trotz des tollen Blicks aus dem Wohnzimmerfenster.

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Das mag sich zwar entgeistert anhören und manch einer wird nicht verstehen, dass wir nicht in einen Begeisterungssturm ausbrechen. Aber das ist genau was wir wollten. Wir wollten wissen wie es ist länger als für einen Urlaub Orte zu bereisen, die für viele als das Paradies gelten. Wir wollten auch sehen, was bleibt wenn man hinter die Fassaden blickt und vor allem, wenn man mehrfach drauf blickt. Das hilft doch sehr die Welt nüchtern  zu betrachten und herauszufinden was man wirklich will. Oder zumindest ist es ein Schritt auf dem Weg dorthin. Ich frage mich auch, ob uns vielleicht stattdessen Deutschland nach der Rückkehr exotisch vorkommen wird? ;)

Der nächste Schritt führt aber ins Bett. Es ist Nacht geworden und Morgen steht eine lange Wanderung an.

anakiwa_picton

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No Internet – No Fun

27. Januar 2008 von thomas

We’ve realized that our satisfaction with a hostel depends up to 90% on it’s internet connection. In Adelaide we spent a week in the 109 carrington st holstel with broadband and wireless LAN. Here in Hobart Hostel they have only coin terminals. You know, this old booths with a blurry glass screen between you and the computer screen. No USB, no CD and most disappointing – no access for our MacBook. :( :( (4 years ago we were really happy to find this booths, because the internet was as seldom in Tasmania as good food ;) ).

Hobart Hostel Internet

Right now at starbucks the hot spot costs 20 Aus$ / 10 Euro per hour! Funny to see how we changed in the last years. The other advantages, which hostels provide, like meeting people, chatting and stuff faded to the background. Virtuality rulez! However, I don’t think we are internet junkies.

No addicted, but we need it. ;) You are not a car addict if you miss a car, which one you use every day, are you? On the other hand, this pushes us in the wilderness again. I mean, what else can we do here without the net? Oh, additionally that’s what we are for here. It all adds up!

And another tip for Australia travellers: Don’t try to book a hostel on the “Australian Day” in a city. It might become impossible or at least really expensive!

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