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Teil 12 – Doch nicht Neuseeland – Kiwispotting Vlog
9. Februar 2010 von thomas
Teil 11- Auckland: Träume und Schäume – Kiwispotting VLog
8. Februar 2010 von thomasSo, ich bin wieder genesen. Dank Euren Wünschen, Sonne, Strand, Lager, Barbies und was Neuseeland sonst alles an Entspannung zu bieten hat. Ok, ich bin eigentlich schon vor paar Tagen genesen, aber all diese Entspannungsangebote halten mich vom Computer fern.
Aber nun gibt es unser nächstes Video, das sich um unsere Zeit in Auckland dreht.
Die Stadt ist übrigens sooo groß, dass ich in wenigen Tagen viele Bekannte auf der Straße getroffen habe. Wie z.B. den Sänger meiner Lieblingsband aus NZ, The Quick and the Dead, der die Anfangssequenz und den Soundtrack beisteuert. Ok, Auckland ist in Wirklichkeit nur ein großes Dorf.
Übrigens, diesmal ist es nur ein Abstecher nach Neuseeland. Die Videos aus unser Zeit in Neuseeland – die noch nicht mal ein Jahr zurück liegt – findet Ihr hier.
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Teil 10 – Bewusstlos in Neuseeland – Kiwispotting VLog
3. Februar 2010 von thomasIrgendwie seltsam wieder zurück zu… weiter kamen wir nicht zum Denken, weil wir nachts angekommen und schon morgens zum Strand verfrachtet worden sind. In dessen Nähe bin ich mit einem Boogie-Board die Dünen runter und komme jetzt auch nicht mehr zum Denken. Achtung wg des Appetits, das Gesicht am Ende ist mit Blut bedeckt.
Katja ist gerade aufgefallen, dass sie der alte VW, der Hund und die Stimmung an das Video von der Kiwiband Crowded House erinnert. Alles laufende Neuseeland-Klischees hier
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Die Besucher
12. Oktober 2009 von thomasAchja, die lieben Besucher. In Auckland hatten wir sogar ein Extrazimmer für die vielen angekündigten Besucher bereit gehalten. Und wieviele kamen? Gerade mal zwei. Gut, in einem gewissen Rahmen freut man sich, wenn einen keiner erreichen kann. Wenn aber keiner mehr kommt, dann könnte man schon an der eigenen Gastfreundschaft zweifeln. Vor allem wenn es nur 20.000 km Entfernung sind. Wir waren schon ein bisschen enttäuscht.
Nun, in Berlin ist es jetzt auch nicht viel anders. Dabei sind wir wirklich lieb zu unseren Besuchern. Hier zum Beispiel zwei spontane und ganz ungestellte Beispiele von letzter Woche mit Herrn Lohse und Kat:
Da seht Ihr alle, was Ihr verpasst, wenn Ihr uns nicht besucht!
Gut, manchmal sind wir etwas anders. Zum Beispiel, wenn man uns ohne Geschenk, früh Morgens (bis 14 Uhr) oder für zu lange besucht. Oder man erwartet, dass wir während des Besuches nicht vorm Computer sitzen oder keine Notebooks vor uns stehen haben. Auch, dass wir ihnen zu essen geben oder mit ihnen eine Unterhaltung ohne Email, Skype, Twitter, Facebook oder überhaupt so menschlich führen.
Zum Beispiel wie Manniac. Er schlief wie ein anständiger Mensch bis mittags, brachte ein eigenes Notebook mit und saß darin versunken stundenlang neben uns, ohne viel sprechen zu wollen. Vorbildlich! Doch lasst Euch nicht abschrecken! Das klingt schlimmer als es ist und wie man sieht, heißt mich vor Mittag aus dem Bett zu klingeln nicht gleich, dass ich nicht an die Tür komme:
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Auckland oder Berlin – Es ist entschieden und leider …
12. Juli 2009 von thomas… werdet Ihr die Vollendung dieses in Neuseeland begonnenen Videos nicht mehr sehen. Es geht darin um ein mystisches Tier Neuseelands, den furchtbaren Wolllöwen!
Der Neuseeländische Wolllöwe from Thomas on Vimeo.
Nun zu unserer Entscheidung. Danke für Eure Stimmen, die … immer gleichauf lagen.
Dies spiegelt aber auch genau die Meinungen wider, die wir von allen Seiten bekamen (Abgesehen von den Stimmen pro München, Hamburg, Münster und Wuppertal). Insgesamt lagen die Vorschläge bei 50/50. Genauso wie wir
. Aber irgendwann muss man sich entscheiden und daher Berlin. Weil neu, weil … steht ja alles hier.
Die Tage werden wir dann hier unser Wohnungshilfegesuch posten. Vielleicht kennt Ihr ja ein schönes Plätzchen in Berlin. Bis dahin werden wir uns audenken zusammenstellen was uns zu perfekten Mietern für Bärenhausen macht.
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Die Neuseeländer – Militant entspannte Lachfaltenförder mit Schweinen auf dem Rücken
7. Juli 2009 von thomasSo mit Abstand wirds mal Zeit für ein paar Resümés.
Fangen wir mit den Kiwis an, von denen 4 Millionen in Neuseeland leben. Sind die wirklich freundlich, locker und zuvorkommend wie man es von allen Seiten hört?
Jein.

Nirgendwo auf der Welt habe ich ein größeres Eis bei Burger King bekommen.
Nach unserer ersten Neuseelandreise waren wir erstaunt wie locker die Kiwis sind. Mit Flipflops unterwegs, lächelnd und von unseren Campervanvermietern wurden wir sofort zum Essen und Duschen
eingeladen.
Im letzten Jahr hat sich dieses Bild bisschen relativiert. Denn auch Kiwis können rabiat werden, wenn man deren Lebensarten nicht beachtet. Zum Beispiel gehört das Vordrängeln in einer Schlange zu den Todessünden. Als ich mich mal nach 45 Min stehen an einem Schalter kurz entfernt habe und gleich wieder kam, motzten mich ein paar Herren an, dass ich gefälligst nach hinten gehen soll. Und wenn man nicht entspannt genug ist und zum Beispiel beim BBQ noch von der Arbeit redet wird man schon ganz ernsthaft zurecht gewiesen, dass man das Deutsche nun ablegen und sich entspannen soll. Halt militant entspannt die Kiwis.
Sowieso sollte man nicht allzu sehr aus der Reihe tanzen. Gleichheit wird in Neuseeland groß geschrieben. Wer zu strebsam ist und womöglich auch noch angeberisch, der fällt sofort auf.

Süß, Werbung für Inlandsprodukte mit bekannten NZ-Sportlerinnen Georgina & Caroline Evers-Swindell als beef & lamb ambassadors
Das ist auch kein Wunder in einem Land, das ganz lange für sich lebte, weder besonders reich oder arm war und sich auch ein bisschen von der Welt vergessen fühlte. Dies führte zur Kultivierung eines Selbstbildes als unabhängige Außenseiter, die gut alleine zu Recht kommen.

Stehende, sitzende und ein falscher Kiwi
Und das nette Lächeln haben Neuseeländer wirklich gut drauf. Es fällt uns wirklich schwer sich in Deutschland daran zu gewöhnen, dass man von Servicekräften im Supermarkt nicht angelächelt wird. Anderseits kann auch das nerven. Wenn ich mal auf 180 war und meine Wut rauslassen wollte, dann konnte ich es angesichts eines verständnisvoll lächelnden Gegenübers, das gebetsmühlenartig nette Floskeln wiederholte, nicht. Fies! Das heißt nicht, dass Kiwis sich nicht ärgern. Sie machen es bloß auf eine nette Art und Weise und schon gar nicht vor Fremden.

Krabben, eindeutig das Lieblingstier von NZ-Kindern. Weit abgeschlagen – die Seesterne.
(eine public school in Auckland). ![]()
Vielleicht kann man das plastischer in Schulhoftypen ausdrücken. Die kennt ja jeder:
- Die Deutschen sind da die strebsamen aber lebensbewussten Schüler, die zwischen Karriere und Jutetüte leben, eigentlich nicht wissen was sie wollen, irgendwas ja tun müssen, dann aber ordentlich. Sie finden alles scheiße und meistens auch sich selbst.
- Die Amerikaner sind die Kinder wohlhabender Eltern, die natürlich gerade aus dem Austauschjahr kommen, gerne englische Floskeln nutzen und toll im Sport sind.
- Die Australier sind die, die immer schön grinsen, nett zu allen sind und immer “es wird schon” sagen. Nette Freunde ohne belastenden Tiefgang, mit denen man gerne in den Urlaub fährt.
- Die Tonganer sind die Kiffer, denen alles scheiß egal, solange sie was zu rauchen haben und die Sonne ihnen auf den Bauch scheint.
- Die Briten sind die perfekten Typen für ne Sauftour, die jedoch wegen latenter Aggressivität schnell in einer Schlägerei endet. Also Freunde, die man gerne kennt, aber nicht richtig dazu gehören will.
- Die Franzosen sind die elitären Außenseiter, die viele Frauenflüsterer in ihren Reihen haben, aber gerne unter sich bleiben.
Und wie sind die Neuseeländer? Die Neuseeländer wären in diesem Biotop das unauffällige Grüppchen, das man während der Schulzeit kaum zu Kenntnis nimmt und sich auf dem Abitreffen fragt, wer diese Leute eigentlich waren. Sie waren doch wirklich nett und nur ein bisschen schrullig.
- Sie sind gerne unter sich, aber anders als die Franzosen fühlen sich nicht besser.
- Sie sind nicht so gerissen wie die Amerikaner, wollen aber auch nicht die Welt erobern. Vorne mitzulaufen behagt den Kiwis nicht. Sie mögen es auch nicht, wenn sich welche ständig hervor tun wollen.
- Sie lächeln gerne wie die Australier, wollen aber ja nicht mit denen konkurrieren, weil sie fürchten in allem schlechter abzuschneiden.
- Sie rauchen ab und zu mit den Tonganern, aber wollen nicht unter die Leistungsmitte fallen.
- Den Briten fühlen sie sich nah und heben gerne einen mit denen, kommen aber beim Trinken nicht mit und Pöbeln ist ihnen peinlich.
- Die Deutschen finden sie suspekt, sie sind erstaunt über deren Strebsamkeit, die ihnen auch gut auf den Sack gehen kann, verstehen dann aber nicht warum die so schlecht über sich selbst reden. Seltsames Volk.
Tja im Endergebnis kann ich nur sagen, dass die Kiwis meist sehr nette und interessante, aber im Schnitt keine bessere Menschen sind. Nur anders. Vieles ist mit denen einfacher, da ich jedoch nicht unbedingt von der unehrgeizigen Sorte bin, einiges auch schwieriger. Eigentlich sind sie das perfekte Gegengewicht, das mir Entspannung verschaffte. Nur für meine Physiognomie waren sie nicht zuträglich. Jetzt habe ich viel mehr Lachfältchen im Gesicht!

Es gab in NZ zwar nur eine Computerspielezeitschrift, dafür aber zig Ausgaben zum Thema Jagd & Fischen. Besonders mochte ich den Pig Hunter, in dem Männer Bilder mit Schweinen auf dem Rücken einsenden konnten. Schweinetragen ist auch eine tolle Trendsportart.
Ergänzung: Ein ebenfalls resümierender Beitrag mit noch mehr Erfahrung auf Ultru.net: Zwei Jahre Neuseeland – der Jubiläumseintrag
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Auckland oder Berlin?
30. Juni 2009 von thomasKennt Ihr den Film “Start Trek VII: Generations“?
Dort versuchte der Bösewicht ohne jegliche Rücksicht in den “Nexus“ zu gelangen, ein Raum-Zeit-Phänomen in dem man entrückt von der wirklichen Welt in einer Traumwelt leben kann.
Zurück aus dem Nexus
Rückblickend war das Jahr in Neuseeland für uns ein Jahr in einem solchen Nexus. Wir lebten in einer anderen Zeitzone fern ab der übrigen Welt. Das tägliche Leben, die Sorgen, die Informationsflut belästigten uns kaum. Statt sich Gedanken über Politik, Wirtschaft oder Arbeit zu machen fragte ich mich mittags welche Sorte Muffin ich abends am Strand essen will. Oder zerbrach mir den Kopf darüber ob gerade die Flut den Strand besetzt hat und ich erst eine Stunde später schwimmen gehe.
Jetzt, zurück in Deutschland, ist das Leben hektischer geworden. Wir haben wieder das Gefühl in sozialen-wirtschaftlichen-politischen-oder-sonstwelchen-Spinnennetzen zu stecken. Ständig prasseln Informationen auf einen an, die Leute können erreichen und die angesammelte Entspannung trägt sich ab. Und wir wünschen uns ganz oft zurück.
Zurück in den Nexus?
Ist Deutschland damit schlechter als Neuseeland? Weniger lebenswert?
Wenn wir das wüssten, dann hätten wir ein Problem weniger. Nämlich die Entscheidung, ob ich eine Doktorstelle in Auckland annehme und dort in den nächsten 4 Jahren einen “Doctor of Philosophy” im Recht mache.
Hört sich zunächst super an und solange wir noch in Neuseeland waren, kam nichts anderes in Frage. Aber jetzt in Deutschland haben wir auch die Vorteile Deutschlands kennen gelernt:
- Freunde und Familie, die wir immer besuchen können (und bei vielen es langsam tun sollten)
- Bessere Internetverbindung. Viel bessere.
- Die Gespräche mit Leuten sind tiefer und weniger oberflächlich.
- Es gibt noch Länder neben an, die man ohne Schiff/Flugzeug erreichen kann.
- Die Vielfalt der Kultur (viel mehr Metal&Punk-Konzerte
) - Zentralheizungen und isolierte Häuser
- Der Durchschnittsverdienst ist doppelt so hoch.

In Deutschland viel, viel entwickelter- Computerspiel- und LAN-Kultur
Seltsam, ich hätte es nie gedacht, aber ich finde Deutschland jetzt viel besser als vor anderthalb Jahren. Nachteile gibt es in Deutschland aber auch viele:
- Hektischeres, unentspanntes Leben
- Ein kaum durchschaubares Versicherungsnetz
- Wetter, es ist Sommer und es regnet dauernd. Naja, so fühlt es sich wenigstens wie der Kiwiwinter an.
- Licht, liegt Deutschland unter einem Graufilter?
- Bleiche Gesichter und mürrische Blicke überall.
Dann kommen wir mal zu Auckland, was sind dort die Vorteile? (Ich spreche von Auckland, weil andere Ecken in Neuseeland, wie Wellington oder die Südinsel für uns nicht in Frage kommen. Zu windig, zu kalt oder zu fern ab.)
- 9 Monate Sommer
- Licht, viel Licht. Dieses Licht ist wie eine Droge, eine Ladung Energie, die man jeden Tag indiziert bekommt. Schon beim Aufstehen fühlt man sich besser, wenn alles (auch im Winter) hell und grün ist. Genau genommen machen das Licht und das Wetter 90% aller Argumente nach NZ zu gehen aus.
- Meer, blauer Pazifik mit Möwen, Haien und Vulkaninseln. Nein, Hamburg ist kein Ersatz. Hamburg ist kalt.
- Bewegung. In Neuseeland lebt man mehr draußen. Deutschland ist eher ein Land für Drinnies. Ich glaube dort täglich 10x soviel wie in Deutschland draußen gewesen zu sein.
- Das Fernsehprogramm ist besser, kreativer und internationaler.
- Die meisten Menschen lächeln!
Schön wäre es ohne, aber auch Auckland hat Nachteile:
- Die Wohnungen sind teuer (Wie in einer deutschen Großstadt), der Verdienst dagegen halb so hoch wie in Deutschland.
- Die Wohnungen sind im Schnitt qualitativ viel schlechter.
- Behörden und auch die Uni nerven, weil man hinter allem her laufen muss.
- Flöhe.
- Viel mehr Oberflächlichkeit unter den Menschen.
- Wir müssten dort arbeiten und bei Urlaubszeiten von 14-20 Tagen würden wir von Neuseeland und vor allem dem Rest der Welt nicht viel sehen.
- 1 Jahr ist eine überschaubare Zeit, in der man mit einem Urlaubsgefühl leben kann. Aber in 4 Jahre kann sich alles wieder schnell in täglichen Trott wandeln.
- Das letzte Jahr war wundervoll, toll, großartig, perfekt. Irgendwie haben wir Angst diesem Glanzstück an Lebenszeit Kratzer zu verpassen oder gar versuchen es zu kopieren.
Die bärige Alternative
Tja, seit Wochen wiegen wir diese Argumente hin und her, sind mal pro Kiwi, dann wieder pro Deutschland un umgekehrt. Wir müssen aber unseren Nomadentrieb befriedigen. Und daher kamen wir auf folgende Idee:
Wir könnten nach Berlin ziehen. Es wäre auch was anderes, eine richtige Großstadt mit neuen Erfahrungen, neuen Menschen und Eindrücken. Dort gibt es auch genug Kinos mit Filmen in Originalsprache. Dafür würden wir uns im Winter 3 Monate Urlaub nehmen, um hier nicht im Winter zu hocken. Statt dessen könnten wir in dieser Zeit mehr von der Welt sehen, als wir es in Neuseeland täten. Und das ganze, zumindest geistig, auf 2 Jahre beschränken. Denn was wir nicht mögen ist das Gefühl irgendwo auf Dauer festzusitzen.
Und Katja hat schon konkrete Reisepläne:

Und was hält Ihr davon?
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LLM fertig studiert! – Ich bin jetzt Lisa Simpson
13. März 2009 von thomasJaja, rumprahlen und so. Aber nachdem ich ein Jahr drüber gesessen habe und auf meine letzte Note vier Monate warten musste, bin ich glücklich ein A+ erhalten zu haben. Das ist natürlich nur halb so cool wie die 0 Punkte, die ich mal am Anfang für eine Klausur bekam, zu der ich spontan ohne Vorbereitung hin bin. Ja, da war ich noch Bart.
Manniac schlug mir vor die Haare gelb zu färben, wenn ich schon Lisa nacheifere. Aber das hatte ich schon mal während der Ausbildung zum Steuerspaßmacher. Leider habe ich kein Bild davon, aber von der Farbe die danach kam (Das sieht fast wie dieser Greensmilie aus nur farbenverkehrt
). Zudem bin ich derzeit mehr in der Family Guy Phase. Dunkle Haare habe ich, Heehehehhehe rufen kann ich ebenfalls gut und seltsames Zeug quatschen noch besser!

Mit der Note geht leider auch mein LLM-Studium hier in Neuseeland endgültig zu Ende und ich darf nun als Master of Laws, First Class Honours, (Commercial Law) nach Hause. So, damit kann ich mich nun auf das nächste Studium konzentrieren. Ich würde gerne was mit Kardiologie machen. Das hört sich herzig an und ich kann “Lassen sie mich durch, ich bin Arzt!!!” an der Supermarktkasse rufen.
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Mein Rücken im Neuseeland-TV
5. März 2009 von thomasHa, zwar nicht mit kreativer Kraft wie Manniac, sondern mit physischer Präsenz, aber ich war im TV.
Gerade bin ich per Zufall darauf gestossen, dass bei dem letzten Twestival wohl ein Kamerateam dabei war. Und es ist lustig zu sehen, wie die Veranstaltung im TV zu einem wichtigen Großereignis gemacht wurde. Tatsächlich waren maximal 20 Leute da (Auckland hat 1,5 Mio Einwohner), die ca. bis 9 Uhr blieben. Großartigerweise teilten wohl auch die Sponsoren die Sicht des TV-Teams und spendierten nicht nur einen eigenen DJ, sondern auch $500 an Getränken.

Da von den 20 Leuten nur einige ein bisschen Bier tranken, musste ich in die Bresche springen. Und… ich habe es nicht geschafft den Riesendeckel leer zu kriegen. Obwohl ich sogar sauteuren Whisky in eine Bierflasche für den Heimweg abgefüllt habe (stellt Euch an dieser Stelle einen Bartender mit sehr offenem Mund vor
). Sowieso sind diese web2.0-Veranstaltungen ein Freifahrtsschein für das Schmarotzertum. Vorletzte Woche gab es z.B. bei einem Webmetup Pizza und Bier, soviel man wollte. … das wäre doch mal eine Idee für einen “Web2.0-Schmarotzer-Guide“.
Und hier ist der Link zum Bericht. Ich tauche aber nur im Vorbeigehen bei 1:30 auf. Ich bin der Typ im Hintergrund mit dem weißen Frauenlogo auf dem Rücken, der zielstrebig die Bar ansteuert. Immerhin, mein Rücken war in One News, also der Tagesschau Neuseelands
Hier geht es zum Bericht: “Auckland celebrates the Twestival“.
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Christchurch – Neuseeländisch oder Englisches Disneyland? (Video)
3. März 2009 von thomasHallo vom Mt. Aoraki (ehemals Mt. Cook), den wir ohne Wolken erleben durften. Komplett ohne! Und wer ihn kennt, weiß welch eine Ehre das ist. Leider kann ich mit der Verbindung hier kaum eine Email öffnen, geschweige denn ein Bild hochladen. Aber dafür habe ich auf dem Weg hierher in Christchurch noch ein Video hochgeladen, in dem auch Christchurch der Hauptdarsteller ist. Denn nach anfänglichem Zögern, finden wir die Stadt immer besser.
Erstaunlicherweise wirkte die Innenstadt dieser zweitgrößten Stadt Neuseelands und der größten auf der Südinsel belebter als Auckland. Dabei hat Auckland mit 1,5 Mio Einwohnern mehr zu bieten als Christchurch mit seinen 400 Tausend. Um 6 ist jedoch Schluss, dann werden die Leute abgesaugt und die Bürgersteige hochgeklappt.
Tipp 1: Unweit des Cathedral Square findet Ihr die Public Library, in der es ein freies WLAN gibt. Aber Achtung, mit Datenbegrenzung. Also, nicht zu viele Videos gucken, wie wir das taten.
Tipp2: Chester St. Backpackers ist eines der gemütlichsten Hostels in denen ich je gewesen bin. Und das obwohl sie kein WLAN haben und die Duschen ausgefallen sind. Dafür haben sie nur eine handvoll Zimmer, eine fast weihnachtliche Atmosphäre und eine dicke Katze.
Übrigens ist das Wetter nicht ganz so schlimm, wie es im Video rüberkommt. Wir haben die Stadt dann auch mal wärmer erlebt.
Christchurch 2009 from Thomas on Vimeo.
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Warmer Empfang in Christchurch
25. Februar 2009 von thomasHellen bloggt übrigens selbst aus Christchurch und wird sich über Euren Besuch bestimmt sehr freuen!
Wir freuten uns ganz besonders über den warmen Empfang, denn die Kälte war das erste was uns an Christchurch aufgefallen ist. Nicht dass wir richtig froren, es war eher diese trockene und frische Luft, wie man sie vom Winter her kennt. In Auckland ist die Luft irgendwie milder und auch im Winter hatten wir nie diese „frische” Kälte (gut, statt dessen viel warmen Regen
). Dabei ist es hier gerade mal um die 18-20 °C! Sagt uns also bitte, dass es in Deutschland warm ist und wir uns auf einen heißen April freuen können.
Ansonsten ist Christchurch zum größten Teil flach und hat selbst keine Hügel (Berge gibt es erst am Stadtrand). Und keinen Skytower und keine Hochhäuser. Und viele Menschen, die einem erzählen, dass Auckland nicht so toll ist. Wir finden Auckland aber toll. Genau genommen, ist es der erste Ort an dem ich gelebt habe und den ich vermisse. Sind wir also doch noch Jafas („just another fucking Aucklander”), wie man hier die „eingebildeten” Auckländer bezeichnet, geworden? Na mal schauen, wir sind ja erst zwei Tage weg.
Und Christchurch sieht so englisch aus. Es ist so, als ob man hier versucht hat England nachzubauen (was an sich stimmt, weil Christ Church in Oxford ein Vorbild war). Viele Gebäude sind zwar gerade Mal 100 Jahre alt, aber in einem Stil errichtet, der sie viel älter aussehen lässt. Wie z.B. die anglikanische Kathedrale, die gerade mal 104 Jahre alt ist, aber mit ihren gotischen Zügen eine lange Vergangenheit vorgaukelt.
So, jetzt muss ich schlafen, denn Morgen geht es dann um 7 Uhr zum Bahnhof und wir werden per Zug die Südinsel von Ost nach West überqueren und am gleichen Tag zurück fahren. Man kann ja nie genug Zug fahren. Zumal den Abrufen unseres letzten Zugvideos nach, scheint Ihr auf Zugfahrten zu stehen.
Autsch, ich stelle gerade fest, dass der Computer hier im Hostel hinter einer zugeschraubten Schranktür steht! Wie soll ich nun meinen USB-Stick mit diesem Beitrag reinstecken? [...] Gerade ist hier ein netter Mitbewohner herein gekommen, den dies ebenfalls aufregt und der meint einen Schraubenzieher bei sich zu haben. Ich erkläre ihm, dass dies nicht erlaubt ist und gehe mal die Zähne putzen. Der wird doch nicht…
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Abschied von Auckland
23. Februar 2009 von thomasWährend ich dieses schreibe bin ich traurig. Nach einem Jahr verlassen wir Auckland und ich werde gleich dieses Bild sehen, vor dem ich sehr lange Angst hatte. Eigentlich kann ich mir immer noch nicht vorstellen weg zu sein. Gestern noch waren wir noch mit Franzi bei bei unserer ganz persönlichen Abschiedsfeier. Davon gibt es sogar ein ausgiebiges Video, an dessen Ende alle für uns die Nationalhymne singen (*1 ja, das Video ist kaum geschnitten, aber ich will es hier ganz in Erinnerung behalten) (*2 jetzt weiß ich endlich wofür die Kiwiarmy gut ist. Ab 1:57 setzen sie ihre Kanonen ein).
Starlight Symphony Auckland 2009 from Thomas on Vimeo.
Heute hatten wir ein Barby und durften unsere Sachen für ein eventuelles Später sicher unterbringen. Sicher nach Kiwiart. Direkt neben dem Familienstolz in Hellblau. Ich hoffe dieses rote Paketband hält auf unserem “Koffer in Auckland”.

Ich habe vorhin meinen Strand verabschiedet und trinke gerade mein letztes Bier aus. Bis auf der Südinsel dann. Apropos Strand, Katja ist so auf die Reiseplanung konzentriert, dass sie gestern am Strand vergaß gar keine Badesachen an zu haben. Erst als sie schon im Wasser war, fiel ihr auf, dass was fehlt. Bin schon gespannt, ob sie gleich ohne Hose zum Flughafen aufbricht.. Ich sage nix.
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Angel of Death entlaufen!
22. Februar 2009 von thomasSüüüß, diese Suchzettel hängen bei uns überall rum. Vielleicht sollte ich da mal anrufen, aber was ist wenn der/die Besitzer/in sich freut und ich bloß sagen kann, dass es ein Testanruf war? Das kann so klingen, als ob es unglaubwürdig wäre und könnte Herzen brechen!
Ich mache es nicht. Aber wer möchte, die Vorwahl für Neuseeland ist “0064″ und die erste 0 der Telefonnummer muss weggelassen werden.
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Südinsel Hurra
16. Februar 2009 von KatjaDie Frage die uns mittlerweile am häufigsten erreicht ist:
Was macht ihr denn jetzt? Wie gehts weiter?
Et Voila, hier also unsere detaillierten Pläne für das nächste Jahr:
- in einer Woche, am 23. Februar verlassen wir Auckland und fliegen nach Christchurch. Wir werden viel Zug fahren. Ansonsten haben wir grob im Auge, Marlborough Sounds, die Catlins und Stewart Island zu erkunden.
- Am 23. März fliegen wir nach Singapur. Am 26. März landen wir in Frankfurt.
- Am 4. April werde ich 35 und werde einen Frankfurter Kranz ganz alleine aufessen
Ich stelle fest, mir tut es ziemlich weh, Auckland zu verlassen. Es ist die beknackteste und schönste Stadt zugleich. An sowas hänge ich ja bekanntlich gerne mein Herz
Schwer fällt uns beiden auch der Abschied von unseren Ameisen. Pingu hat mich beauftragt, diverse Futterquellen für die nächsten Monate zu errichten, fern vom Blickfeld der ggf. ameisengestörten Nachmieter. Ich glaube es zwar nicht aber Pingu sagt, Menschen sind manchmal unfreundlich zu Ameisen und verstehen es nicht sich mit ihnen zu arrangieren. Dabei verstehen sie doch viel besser als Menschen wenn man ihnen Liebe gibt:

Es gibt sogar mittlerweile eine ganze neue Unterart in der Kolonie, die mit den dicken Schneidewerkzeugen, die das Futter für die Transportameisen zerkleinern und zermahlen. Hier nehmen sie gerade ein Maiskorn auseinander. Ich nenne sie die Kiwimeisen wegen der dicken Schnäbel Sägen vornedran. Ich finde das großartig.

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Zensur gegen freilaufende Hühner
4. Februar 2009 von thomasIch berichtete bereits von dem Burgerladen unweit von uns und von seinen kreativen Werbekampagnen. Jetzt gibt es dort etwas Neues im Sortiment, nämlich Fleisch von freilaufenden Hühnern. Das wird zwar unter dem Aspekt des Tierschutzes sehr begrüßt, aber die Werbung dafür wurde … tja, nicht ganz so warm empfangen.

Letztendlich endete die Entrüstung darin, dass das Unternehmen, welches die Werbeflächen vermietet, die Plakate aus eigener Initiative abnahm. Ich finde es seltsam, dass hier ständig drastische Spots, teilweise mit Todesfällen, zur Förderung der Sicherheit im Straßenverkehr und Haushalt, etc. laufen, aber ein kleines Huhn nicht ohne Kopf plakatiert werden darf. Wenn schon, denn schon.
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