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Erfahrungen und Tipps zum IELTS-Test

10. März 2009 von thomas

Diesen Beitrag habe ich vor über einem Jahr angefangen und da Markus von dem Englisch-Blog nach IELTS-Erfahrungen fragt, habe ich nun einen Anlass ihn zu Ende zu schreiben. Und weil ich damals so viele Fragen hatte, hoffe ich hier ein paar Antworten für diejenigen zu liefern, denen es ähnlich geht. Ich werde die Bestandteile des Tests beschreiben und Tipps zur Vorbereitung, zu empfehlenswerter Lektüre und auch zum Test selbst geben.

ielts

Der IELTS-Sprachtest (International English Language Testing System) ist wahrscheinlich jedem bekannt der ins englischsprachige Ausland gehen will. Vor allem in Ländern außerhalb der USA ist er gerne gesehen. In den USA ist dagegen der TOEFL-Test der Standard, wobei manche Unis nun auch den IELTS anerkennen. Ich habe mich für den IELTS entschieden, weil hier die Sprachprüfung nicht am Computer sondern vor einer echten Person stattfindet. So rechnete ich mir aus dank meines netten Grinsens eventuell Pluspunkte zu bekommen. ;)

Den IELTS gibt es in zwei Varianten:

  • Academic – diesen braucht man, wenn man so wie ich im Ausland studieren will
  • General – dieser ist notwendig, wenn man auswandern will oder (unakademisch) im Ausland arbeiten will

Der Unterschied liegt darin, dass der General-Test sich mit Fragen des täglichen Lebens beschäftigt, wie Briefe schreiben, mit Personen sprechen etc. Beim akademischen Test beschäftigt man sich dagegen mit so unalltäglichen Sachen wie z.B. dem Bevölkerungswachstum in Südkenia. ;) Ich werde im Weiteren auf meine persönlichen Erfahrungen im akademischen Test eingehen.

Alle IELTS-Tests bestehen aus vier Teilen, dem Lesetest, dem Zuhörtest, dem Schreibtest und dem Sprachtest.

Zuhörtest (30 Minuten)

Hier bekommt Ihr einen Text von Band abgespielt zu dem Ihr Fragen beantworten oder Worte ankreuzen musst. Tipp: Das fiese ist, dass einige Aussagen später geändert werden. Z.B. sagt jemand „I’ll see you at ten o’clock“ und korrigiert sich paar Sätze weiter „Sorry, I’m runnig late and will meet you at eleven“. Man sollte also daran denken, dass eine Aussage sich auf eine frühere Frage beziehen kann.

Wenn Ihr etwas überhört habt, dann überspringt lieber die Frage und konzentriert Euch auf die nächste. Sonst läuft Ihr Gefahr die nächste Frage ebenfalls zu überhören und dass ist gerät womöglich in leichte Panik.

Lesetest (1 Stunde)

Dabei bekommt man zwei Texte zu lesen und muss anschließend entweder Lückentexte ausfüllen oder Fragen beantworten. Tipp: Mir hat es sehr geholfen die Fragen vor dem Lesen des Textes durchzugehen. So wusste ich schon beim Lesen worauf ich achten muss. Und während des Lesens habe ich so die meisten Fragen beantworten können. Und falls das nicht sofort ging, habe ich zumindest die Stelle angekreuzt, die nach einer potentiellen Antwort aussahen. Insgesamt fand ich diesen Teil am einfachsten, weil man sich die Zeit selbst einteilen kann und Fehler einfach korrigiert werden können.

Schreibtest Teil 1 (beide Schreibtest zusammen 1 Stunde)

Beim ersten Teil des akademischen Schreibtest muss man in 150 Worten entweder Diagramme analysieren, mechanische Konstruktionen beschreiben oder ähnliches. Die Themen sind dabei sehr breit gefächert. So kann einem sowohl der geschlechtsspezifische Fernsehkonsum der indischen Bevölkerung als auch die Zusammensetzung von Gesteinsschichten in Alaska begegnen.

Tipp: Hier ist es wichtig einen ausreichenden Wortschatz und eine Standardtaktik vorher eingeübt zu haben. Das geht am besten, indem Ihr Übungsfälle macht, Vokabeln raus schreibt und Euch die Herangehensweisen an die jeweiligen Fallgruppen merkt.

Als Wortschatz sind vor allem die Statistik betreffenden und vergleichende Vokabeln wichtig wie „slightly more, few more, significantly less, dramatically less, increased by 20 percent, rose to 40 percent, dropped by 100, etc“. Wichtig ist, dass Ihr eine gute Bandbreite in Petto habt, damit sich Eure Worte nicht wiederholen, wenn Ihr 5 Mal ausdrücken müsst, dass etwas angestiegen ist.

Was die Strategie angeht, so habe ich für Diagramme das folgende Muster verwendet:

  1. Das Diagramm anguckten, die herausragenden Punkte ankringeln und stichwortartig einen Grobentwurf entsprechend dem unteren Punkten (2-5) schreiben.
  2. Sagen, was für ein Graph zu sehen ist und was er beschreibt „This pie chart illustrates the TV viewing habits of the Indian citizens and distinguishes between men and women“.
  3. Einzelne Gruppen und deren Entwicklung beschreiben. Dabei ist wichtig die signifikantesten Änderungen herauszustellen. „While in 2000 only 60% of men were watching TV their number increased significantly by 20% in 2003 and dropped dramatically to 65% in 2006“. Dasselbe würdet Ihr dann für die Frauen machen.
  4. Als dritten Punkt habe ich dann die beide Gruppen verglichen, wo sie sich am meisten und wenigsten unterschieden (daher ist es hilfreich schon beim Lesen des Charts die auffälligsten Unterschieden/ Gemeinsamkeiten einzukringeln): „In contrast to male TV consumers of whom  20% were watching TV in 2004 the total number of female TV consumers made up 40%.“
  5. Im letzten Teil werden dann die Ergebnisse zusammengefasst und eine Prognose gestellt: “The illustrated development shows that the number of TV consumers in India is steadily rising. Without any other changes in 2010 90% of all Indians will be watching TV”.

Das ist jetzt nur ein Beispiel wie man es bei Diagrammen machen kann. Ich habe mir für jede Aufgabenart in diesem Test (die Arten kriegt Ihr beim Lesen der Lernmaterialien heraus, es gibt nur eine handvoll) eine Strategie zugelegt und diese stupide geübt, so dass ich im Test nicht mehr an die jeweilige Herangehensweise denken musste.

Interessanterweise hat sich diese Übung später im Studium als sehr lebensnah herausgestellt, weil ich ganz oft Dinge analysieren und vergleichen musste. Da war ich um die gelernten Vokabeln sehr froh.

Schreibtest Teil 2 (45 Minuten)

Diesen Teil mochte ich am meisten, weil es der „Laberteil” ist. ;) Man bekommt nämlich ein Thema gestellt zu dem man ein 250 Worte langes Essay schreiben muss. Bei mir im Test war es z.B. „Das Internet – ein Segen oder ein Fluch für die Menschheit“. Also eine Steilvorlage ;) . Es kann einen aber auch schlimm treffen und man muss was zu Problemen alter Leute in Großenstädten schreiben. Für diesen Test ist es nicht nur wichtig die Vokabeln zu beherrschen, sondern auch einen Aufsatz aufbauen zu können.

Was die Vokabeln angeht, so sind vor allem Verbindungsworte und Meinungsvokabeln ausschlaggebend, weil man viele Argumente aneinanderreihen muss, z.B. „Further, Furthermore, Moreover, In addition, whereas, on the contrary, in contrast, etc.“. Auch hier lohnt es sich die Lösungen in Übungsbüchern zu lesen und die Vokabeln raus zu schreiben.

Beim Aufbau bin ich klassisch vorgegangen. Denkt daran, dass es darum geht zu testen wie gut Ihr in englischer Sprache argumentieren könnt und nicht darum ob das was Ihr schreibt wahr ist. So könnt Ihr Fakten auch mal so annehmen wie es Euch passt (natürlich ohne zu übertreiben).

  1. Die geschichtliche Entwicklung kurz umschreiben. Z.B. dass das Internet sich in den letzten Jahren rapide entwickelt hat oder dass immer mehr alte Leute in den Städten leben.
  2. Das Kernproblem aufwerfen. Dieser ergibt sich aus der Aufgabenstellung. Z.B. ob es gut ist, dass das Internet immer wichtiger wird.
  3. Eine Pro- und Kontrameinung präsentieren. Z.B. Es könnte den Menschen in seiner geistigen Entwicklung voranbringen, aber zugleich könnte es der sozialen Entwicklung schaden.
  4. Diese Meinungen nun mit Argumenten unterfüttern.
  5. Am Ende fasst Ihr einfach zusammen, welche Argumente überzeugender sind. Dabei kommt es wieder auf das Englisch nicht Eure Meinung an. Also seid am besten der Meinung, die ihr am besten in Worte fassen könnt.

Geübt habe ich die Essays, indem ich mir die blödesten Themen herausgesucht habe und darüber Aufsätze schrieb. Z.B. „Ist das Leben einfacher wenn man klein oder groß ist?“ oder „Wer sollte die Galaxis beherrschen, Luke Skywalker oder Darth Vader?“. Letzendlich geht es nur um die Vokabeln und die Technik und man ist dann auf das blödeste Thema vorbereitet.

Der Sprachtest

Beim Sprachtest werdet Ihr für zehn Minuten gegenüber einer Person sitzen, die Euch zunächst auffordert ein Statement zu einem vorgegebenen Thema zu schreiben, wobei Ihr 5 Minuten Vorbereitung habt. Das ist wie der 2te Schreibtest nur in kurz. Also kann das oben gesagte angewendet werden. Bei mir war die Frage welche Städte ich besucht habe und am besten fand. Dabei landete ich den „Volltreffer“ Auckland viel besser zu finden als Brisbane, die Stadt aus der meine Prüferin kam…

Im zweiten Teil wird man zu Hobbies, Beruf, Familie, Zukunftsplänen etc. gefragt. Darauf kann man sich am besten vorbereiten, in dem man entweder für sich selbst oder besser einem „Opfer“ vom seinen Leben erzählt. Dadurch kommt man später nicht in stottern. Und flüssig zu reden ist das Wichtigste.

Die Lernmaterialien

Zum IELTS-Test gibt es einige Bücher, die eines gemeinsam haben. Sie sind sauteuer! So zahlt man ca. 20-30 Euro für ein Buch+CD, das man innerhalb von 3 Tagen durch hat. Hier lohnt es sich bei Ebay zu schauen und das Buch auch selbst dort zu verkaufen. Dann halten sich die Kosten in Grenzen.

Wesentliche Qualitätsunterschiede habe ich nicht festgestellt. Alle Bücher halten sich an die Prüfungsmuster und was den Übungseffekt ausmacht ist deren Anzahl die man durcharbeitet. Ich habe mir ca. 5 Stück gekauft (150 Euro), konnte sie aber ganz schnell über Ebay für 110 Euro verkaufen. Damit kam ich auf einen Preis von unter 10 Euro pro Buch, was sich wiederum gelohnt hat.

Weiter hat es sich ausgezahlt, dass ich auch normale Bücher auf Englisch lese und Fernsehserien auf englisch gucke. Das mag anfangs zwar nervig sein, aber der Lerneffekt ist immens.

Die Zeit und der Aufwand

Wie viel Zeit man investieren muss, häng von zwei Faktoren ab:

  • Punktzahl, die man erreichen muss. Ich musste z.B. im Schnitt 7 von 9 möglichen haben und pro Test nicht weniger als 6,5.
  • Die Vorbildung die man hat. Wer z.B. ein Auslandsjahr schon hinter sich hat, wird weniger Probleme haben, als jemand der nie im Ausland war. Das ist sehr schwer sich einzuschätzen. Schulnoten sind Anhaltspunkte und was die Lesen/Zuhören-Tests angeht kann man sich anhand der Lernbücher einordnen. Ob die Fähigkeiten im Schreiben oder Sprechen ausreichend sind, kann in der Regel nur ein kundiger Dritter einschätzen.

Ich habe insgesamt 1,5 Wochen ca. 3h pro Tag geübt und einen 8er Schnitt erreicht. Und das verbuche ich zum großen Teil auf die obigen Strategien bei dem Test. Hätte ich z.B. beim Hörtest nicht auf die Korrekturen geachtet, hätte ich sie wohl verpasst.

Kosten und Formalien

Der Test kostet 170 Euro und kann wiederholt werden. Hier könnt Ihr herausfinden, wo Ihr den Test machen könnt. Das Ergebnis des Test könnt Ihr sofort an die Stelle schicken lassen, die ihn haben will.

Bedenkt, dass Ihr nur mit Bleistift auf Papier schreibt. So habe ich dummerweise die Schreibtests auf dem Computer geübt und beim Test festgestellt, dass ich schon seit Ewigkeit nicht mehr richtig auf Papier geschrieben habe und meine Schreibtechnik am Computer anders ist. Z.B. kann man die Sätze auf Papier nicht so einfach umbauen. Dementsprechend durcheinander sah mein fertiges Werk aus.

Fazit

Der IELTS-Test ist nicht einfach, aber mit richtiger Vorbereitung nur halb so schlimm. Ich habe leider nie einen TOEFL zum Vergleich gemacht, aber das persönliche Gespräch im Sprachtest empfand ich als sehr angenehm. Und letztendlich war alles halb so schlimm wie ich es mir vorgestellt habe. ;)

Nachgereicht

Eine schöne Gegenüberstellung von IELTS und TOEFL von Nina auf Frischmilch.de, die gleich beide Tests absolviert hat.

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This entry was posted on Dienstag, März 10th, 2009 at 9:51 pm and is filed under blogtipp, general, new zealand, travel. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

Ähnliche Beiträge (Vom Computerkiwi automatisch ausgesucht):

25 Responses to “Erfahrungen und Tipps zum IELTS-Test”

  1. Viktoria Says:

    Ich hab den TOEFL Test gemacht, da war er allerdings noch Paper-based. Generell aber ziemlich ähnlich, außer dass man nicht sprechen musste und auch nur einen Aufsatz zu schreiben hatte. Dafür waren aber endlos viele Grammatikaufgaben dran. Wie er nun Computer oder Internet-based abläuft, keine Ahnung ;)

  2. Römi Says:

    top! sehr hilfreich :) tnx
    schreib meinen test in ein paar tagen.. phew

  3. Ultru Says:

    Ich hatte mich damals gar nicht vorbereitet und fand es ein bisschen anstrengend, weil alles ohne Pause abgehandelt wurde und man sich ganz schön beeilen musste. Habe meinen Test in Wellington in der Uni gemacht, wurde von einer Deutschen mit Gefängniswärterton geleitet, was’n Spaß.

  4. thomas Says:

    @Viktoria: Da habe ich wohl richtig gewählt: Grammatik! Furchtbar. Egal in welcher Sprache ;)

    @Römi: Gerne geschehen und ich wünsche Dir viel Erfolg!

    @ultru: Bei mir hatte einer dieser Englischstudenten Aufsicht, deren Englisch englischer ist als von Engländern. Habe aber wg EIgenstreß sonst nix wahrgenommen.

  5. Erfahrungen und Tipps zu Englischsprachtests - Englisch lernen Says:

    [...] Den Bericht von Lukas über das Cambridge First Certificate in English (FCE) kann man hier lesen. Zum Bericht von Thomas über den IELTS-Test geht es hier. [...]

  6. Jim Jogger Says:

    Ein großartiger Erfahrungs-Beitrag, sehr hilfreich, Dank!

  7. sony b Says:

    Hallo ,ich habe jetz zum zweiten mal den IELTS academic gemacht ,
    beim ersten mal hatte ich 6,4,5,6 score erreicht
    und jetz beim zweiten mal 5.5, 4, 4.5,6 score ich bin schlechter als beim ersten mal
    kann mir bitte jemand sagen an was das liegt??? VOCABELN?? wo bekomme ich fuer den IELTS vocabeln her….

    ich bin wirklich down…. bitte um hilfe ich muss “irgendwann ” 7.5 score erreichen… :(

    sony

  8. thomas Says:

    @sony b:
    Ja, die Anspannung wird wohl auch immer größer, wenn es mal nicht klappt. Daher würde ich mich nicht sofort auf den nächsten Test stürzen, sondern erst kräftig üben. Wenn Du dann wirklich das Gefühl hast Dich verbessert zu haben, sollte der nächste Versuch kommen.

    Vokabeln, habe ich mir bei jeder Übung heraus geschrieben. Ich habe sie dann nach allgemeinen Vokabeln und Vokabeln, die sich bei jedem Test wiederholen, unterteilt. Von den ersten wird es wohl nie weniger, weil die Aufgaben unterschiedlich sind (z.B. Vokabeln zum Thema Kindererziehung, Raketenbau oder Getreideanbau).

    Viel wichtiger sind die zweiten Vokabeln, wie z.B. “in addition, for instance, for example, moreover, therefore, etc.”. Diese Argumentationsvokabeln/ Verbindungsworte braucht man immer. Und weil keiner erwarten kann, dass man Begriffe aus dem Rakenbau kennt oder sie in der Aufgabe stehen, wird auf diese Argumentationsvokabeln besonders Wert gelegt.

    Ich lade hier die meinen als PDF hoch. Aber Achtung, sie sind nicht auf Fehler oder Ähnliches geprüft. Besonders der deutsche Teil. ;)

  9. sony b Says:

    vielen lieben dank ,fuer die vocabeln,wow das hilft mir schon viel,vielen dank..im schlimmsten fall werde ich mit einem student visa zurueck gehen und dort ein IELTS course besuchen…muesste halt hier dann alles aufgeben….und alles aufs ganze gehen!!!

    LG

    und nochmals lieben Dank xx

  10. Kat Says:

    Hallo,

    bin gerade auf deinen interessanten Blog-Eintrag zum IELTS gestoßen, weil ich nächstes Jahr an eine Uni in Neuseeland oder England möchte und mir das auch noch bevorsteht ;)
    Hast du vorher wirklich nur 1,5 Wochen geübt? Mein Termin ist in 2 Monaten und leider habe ich erst 2, 3 Wochen vorher die Möglichkeit, mich wirklich da reinzuknien, weil ich gerade mitten in meinem ersten Uniabschluss stecke.
    War bereits ein halbes Jahr im Ausland (Irland) und muss auch meine Abschlussarbeit auf Englisch schreiben (und auf Englisch verteidigen, das wird ein Spaß…).
    Hatte manchmal im Ausland Schwierigkeiten beim Zuhören, wenn jemand ein Dozent in regionalem, schnellen Dialekt geredet hat. Wurde bei deinem Listening Test verständlich geredet? Habe sonst generell kein Problem mit Dialekten.
    Würde zu gern wissen, ob du beim Speaking Test Pluspunkte für dein Grinsen bekommen hast ;) . Ich wusste gar nicht, dass man bei diesem Teil ein Statement schreiben muss?

    Tut mir leid, dass ich dir die ganzen Fragen stelle, bin nur ziemlich unsicher, da ich eine 6.5 Score brauche und nicht so recht meine Fähigkeiten einschätzen kann. Fand deine Tipps superinteressant, besonders die Writing Vokabel Liste.

  11. thomas Says:

    @Kat:
    Ja, ich hatte nicht viel Zeit und es waren nur 1,5 Wo zum Üben übrig.
    Die habe ich in Fälle und Strategien investiert.
    Nachdem was Du erzählst dürfte es in Deinem Fall auch dicke leisten.
    Ich konnte damals nicht behaupten einen großen Kenntnisstand im Englischen zu haben.

    Die Listeningtests kommen in verschiedenen Dialekten vor, sind aber m.E. sehr gut zu verstehen. Also auch nicht schwerer als z.B. die Simpsons. Sogar besser. ;)

    Hmm… ob es fürs Grinsen Pluspunkte gab weiß ich nicht. Aber ich konnte lächeln, wurde zurück angelächelt und fühlte mich entspannter. ;) Ein Statement muss man beim Speakingtest nicht schreiben. Man hat nur 5 Minuten Zeit (oder waren es 10?) sich Notizen für den Spontanvortrag zu machen.

  12. Kat Says:

    Hallo,

    wollte nur erzählen: I passed ;) ! Overall Band Score: 8… Ich war der festen Überzeugung, dass ich Speaking nicht gepackt hab, aber da hab ich trotzdem noch eine 7 gekriegt :) . Vielen Dank für die ganzen Tipps, nützt auf jeden Fall einiges, sich gezielt auf die Fragen vorzubereiten.

  13. thomas Says:

    Herzlichen Glückwunsch!
    Sagt ich ja, immer besser als man denk! ;)

  14. Kalle Says:

    Moin zusammen,

    erstmal besten Dank für die vielen Tips.

    Ich bin auf das Thema IELTS gestoßen, weil ich mich für ein australisches Arbeitsvisum interessiere und hierfür den besagten Test mit 6, besser 7 abschließen muss. Im Gegensatz zu Thomas muss ich den “general” Test machen. Daher auch meine Fragen:

    Gelten da die gleichen Tips analog? Mit der geposteten Vokabelliste werde ich wohl auch weniger anfangen können, da sich die meisten Vokabeln auf die Beschreibung von Grafiken beziehen, oder? Gibts spezielle Literatur/Links?

    Ausserdem überlege ich noch was ich an Vorbereitungszeit brauche. Hatte mich mal vor einem Jahr testen lassen und ein B1 bis B2 bekommen. Was meint ihr wie lange ich brauche?

    Besten Gruß,
    Kalle

  15. Benni Says:

    Uah, wunderbar… Sowas habe ich gesucht… Jemand der schreibt, was der Test in groben Zügen beinhaltet.
    Ich hab den IELTS test noch nicht gemacht, aber in etwa einem Monat ist der Termin… Ich meine ja, dass mein sprach und lese-level in English recht gut ist, obwohl ich nicht im englischen Ausland war, aber vor dem Schreibtests gruselt’s mir, der hat mir auch schon damals während der Schulzeit in English meine 1 aber derbst versaut. Aber so kann ich mich jetzt wenigstens darauf vorbereiten… Wird denn auch der Content bei den Schreibtest gewertet oder nur Sprache und Ausdruck?

  16. thomas Says:

    @Benni: Ich kann nur für den academic test sprechen und da ist der Inhalt insoweit wichtig, als dass der Text logisch strukturiert werden muss. Also eine Einleitung, These, Abwägung von Argumenten und eine Konklusion beinhalten muss. Der Inhalt der Argumente und Deine Meinung sind dagegen frei. Viel Erfolg, es wird schon!

  17. RogerG Says:

    hi,

    ichhabe eigentlich nur eine frage: ist denn beim IELTS ein “english dictionary” erlaubt? also son oxford dictionary eben, einsprachig versteht sich.

    beste grüße

    PS: echt guter artikel über den test…freu mich schon auf meinen.

  18. thomas Says:

    @RogerG: Bei uns wurde alles gestellt, sogar die Stifte. Und ein Dictionary war nicht dabei und so duerfte es bleiben.

  19. Bertram Says:

    Hallo Thomas,

    sauber, besten Dank für den Erfahrungsbericht!
    Ist wie bei einem Produktkauf: man sucht alle greifbaren Informationen und inhaliert sie noch mal, um sich entweder im Vorfeld gut informiert zu haben oder im Nachgang seine Wahl bestätigen zu lassen ;-)

    Kommenden Samstag… und manchmal verlässt mich grad echt der Mut ;)
    Deine Vokabelliste ist nett, sind einige Sachen dabei, die nicht aus dem FF kommen. Sehr schön, vielen Dank! :)

    Gruß
    Bertram

  20. Bertram Says:

    Und jetzt noch mal meinen Dank für deinen schönen Erfahrungsbericht!
    Ich habe meine angepeilte und angezweifelte Mindest-Score um einen Punkt überschreiten können, trotz hässlicher Akustik beim Listening, und bin grad mal ganz kurz oberglücklich:)

    Viele Grüße!
    Bertram

  21. Bartscher Says:

    Danke für die Zahlreichen Infos!
    Ich wollte mich genau wie du informieren, da ich eventuell anstrebe auch mal im Englisch sprachigen Ausland zu arbeiten.
    Leider ist das bestimmt noch etwas hin. damit hab ich wenigstens noch genug Zeit zum üben.
    Werde auf die Tipps sicher nochmal zurückkommen ;-)

  22. Eva Says:

    Hi
    ich brauche 7 Ielts-Punkte. Wie viele Punkte brauche ich dann je Aufgabe? Wie würdest Du diese Punkte mit dem Abi vergleichen?

  23. Eva Says:

    Welche Bücher kannst Du empfehlen?

  24. Bertram Says:

    Die Punkteverteilung findest du Online.
    Abitur im Leistungskurs hat idealerweise Englisch B2 zur Folge, circa 5,5 im IELTS.
    7 PUnkte im IELTS sind schon über C1
    http://www.britishcouncil.de/d/english/cef.htm
    Das hättest du aber selbst rausfinden können;)

  25. Eva Says:

    Hallo,
    ich meinte mit Punkten folgendes:
    Bei Listening und Reading gibt es jeweils 40 Punkte. Wie viele gibts es bei Writing und Speaking? Wie viele Punkte davon entsprechen 7 Ielts-Punkten? Dies habe ich nirgends gefunden!
    Bücher?
    Danke!

Wir freuen uns auf Eure Kommentare!