Murder Burger – Corporate Design Burger
11. November 2008 von thomasGegen die Burgerkultur Neuseelands ist Deutschland ein Entwicklungsland. Wo wir Burger meistens nur als industriell gefertigte Standardformate von McDonalds und Burgerking kennen, gibt es hier vor allem viele kleine Burgerläden mit unterschiedlichen Geschmacks- und Zubereitungsrichtungen. Und seit kurzer Zeit gibt es einen neuen Platzhirsch in Auckland, der vor allem durch die individuelle Werbung aufgefallen ist: Murder Burger. Wenn man bedenkt, dass es “nur” ein Burgerladen um die Ecke ist – nicht schlecht.
Zuerst ist mir das Logo aufgefallen (Ich bin Katzenfan), das schon hing bevor es den Laden noch gab.

Zwei Tage später schickte mir Seb aus Deutschland (!) das Stellenangebot zu. Laut Murder Burger ist die Anzeige zu einem viralen Hit geworden und hat denen über tausend Bewerbungen aus aller Herren Länder beschert.
Die Website von Murder Burger ist ein Blog, in dem das ernsthafte Konzept des Unternehmens fortgeführt wird.
Letztendlich überzeugt hat mich die Werbung, vor allem die die freiberufliche Webdesigner ansprach. Da musste ich einfach hin.
Und ja, der Burger war gut und groß gebaut, verdammt lecker, schmeckte nach frischem Salat, wohl kombinierten Gewürzen und saftigem Fleisch, das auf der Zunge zerging. Nur am Preis sollten sie noch arbeiten. Bei mittlerer Preislage von $10 (5€) liegen sie schon weit oben. Aber die Werbung muss ja finanziert werden. Wenn Ihr also einen guten Burger in Auckland sucht, denkt daran: Meat is Murder.
Und zu finden ist der Laden auch ganz einfach:
P.S. Nein, ich werde von Murder Burger nicht bezahl, aber sie scheinen sich mit wichtigen Dingen auszukennen.
Popularity: 6% [?]
Tags: ad, Auckland, burger, cat, corporate, design, essen, meat, murder, ponsonby, werbung
This entry was posted on Dienstag, November 11th, 2008 at 1:01 am and is filed under new zealand. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.













November 11th, 2008 at 2:23 am
Wow – es gibt selten Läden, die mir auf Anhieb so sympathisch sind. OK, sie sollten natürlich mehr Werbung mit
TittenDatenbank-Spezialistinnen statt Wikinger-Web-Designern machen… und sie müssen natürlich im Laden wirklich so ‘rüberkommen, wie sie in den schriftlichen Äußerungen wirken…Aber wäre ich in Neuseeland, ich würde den Laden sofort testen gehen.
Vielleicht lächten sie dann, wenn ich gnihihi murder zur Begrüßung sagen würde…
November 12th, 2008 at 3:19 am
Wollte mich gerade bewerben, vorher muss ich aber wissen was “P addicts” sind?
November 12th, 2008 at 9:26 pm
@Pawlox: Gnihihi, er hat
Tittengesagt!Also innen drin passt die Bedienung zur Ausschreibung. Die Bediensteten waren in sehr tiefe Diskussionen vertieft. Ich denke so müssen sie die Zeit überbrücken, die hier das “fast” in food ausmacht und höher liegt als in D. Als Werbung gibt es noch alte Omas, wäre das was?
@Michael: P ist die NZ-Bezeichnung für Methamphetamine (k.A. wie man das jetzt schreibt, falls falsch ist ein Teil des Wortes jeweils in Deutsch und Englisch richtig). Das Zeug ist auch als Crystal bekannt und kann geschnupft, geschluckt und bestimmt auch geraucht werden. Gibt gute Stimmung, verlangt wegen Gewöhnung aber schnell nach mehr. Nachwirkungen können in wenig Stimmung bir zur Gewalt resultieren. “P”roblem ist die Herstellung, die auf 1kg P 7kg hochgiftigen Müll ergibt und die Häuser, in denen das Zeug gebraut wird schwer verseucht. Leider merken es viele P-Haus-Nachmieter viel zu spät, wo sie eigentlich wohnen. Sorry, wenn das zu viel war, vielleicht hast Du schon im ersten Satz bemerkt, dass Du als Arbeitskraft nicht in Frage kommst.