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Wie ein Terrorist beinahe Ronald McDonald’s Feuertod verursacht hat

6. November 2008 von Thomas

Heute ist Guy Fawkes Tag. Fawkes hat im 17ten Jahrhundert versucht aus religiösen Gründen das englische Parlament, den König und die meisten Aristokraten zu sprengen. Also war er das, was man heute einen Terroristen nennt. Jedoch wurde vorher erwischt und zum Tod durch Hängen, Ausweiden und Vierteilen verurteilt.

Zu Ehren der Komplottaufdeckung wird auch noch heute am 5ten November die “Bonfire Night” zelebriert. Dieser Brauch fing in England an und wird auch in ehemaligen Kolonien, wie Neuseeland mit Feuerwerken gefeiert. Die alte Tradition gebot auch eine Guy Fawkes-Puppe zu verbrennen. Das macht man heute zwar kaum noch, aber die Auckländer McDonalds-Mitarbeiter versuchten diese Tradition wieder zu beleben.

Sie wollten nämlich Ihrem Protest gegen schlechte Bezahlung mit der Verbrennung einer Ronald McDonald-Puppe Ausdruck verleihen. Wie das ungefähr hätte ausschauen könnten, sieht man auf diesem Bild. Zu dem Akt kam es dann doch nicht. Die Mitarbeiter nahmen das Angebot der McDonalds Manager an und versprachen die Puppe im Austausch gegen eine Gesprächsrunde am Leben zu lassen. Das Versprechen hielt sie aber nicht davon ab die Puppe an die Stoßstange ihres Buses zu hängen und den armen Ronald so auf der Straße hinter sich her zu schleppen. Naja, Immerhin haben sie ihr Wort gehalten und haben ihn nicht verbrannt..

Auch das Feuerwerk wirkte nicht ganz koordiniert weil ein Stichpunkt wie z.B. am Silvester fehlt. Es werden einfach den ganzen Abend über Feuerwerksraketen gezündet, so dass es zwar fortwährend knallt, aber halt kein großes Feuerwerk am Himmel ist. Ist aber auch nicht nötig, weil der Skytower mit seinem Kürbisorange eh den Nachthimmel beherrscht. Sieht total klasse wie eine große Fackel aus. Ich frage mich schon welche Farbe nach dem Pink vom letzten Monat und jetzigen Orange als nächstes kommt. Ich hätte gerne Neongrün oder schwarz. ;)

Auckland Tower in Orange

Und ein kleiner Hinweis am Ende: Hier habe ich einen Bericht von dem Vortrag Lawrence Lessigs, den Initiator der Creative Commons Lizenzen unter dem Titel “Lawrence Lessig (Creative Commons) würde Lachschon.de mögen” verfasst. Und warte auf das erste “gnihihi Penis”, den Traditionsspruch der Lachschon-User. :)

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6 Responses to “Wie ein Terrorist beinahe Ronald McDonald’s Feuertod verursacht hat”

  1. Picco Says:

    ERST000000RR!!!! mit pensi! *gnihihi*

  2. thomas Says:

    Mist, Spackengeister die ich rief, echt jetzt Junge ;)

  3. psycho Says:

    penis! gnihihihihi

  4. Pawlox Says:

    Muhaha, spätestens wenn jetzt noch wer alte Beiträge zu “Back of the Y” oder der “traurigen Klobrille” entdeckt, werden die Kommentare hier um 1000% zu- und deren Gehalt ebenso (noch mehr als bisher ;) ) abnehmen…
    Und der Herr S in N, muß aufpassen, nicht dauergepwnd zu werden1111 *g*

  5. Manniac Says:

    Gnihihi, orange-farbener Penis!

    Übrigens: http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,588867,00.html

  6. Jen Says:

    Schon cool, was die Kiwis sich immer so ausdenken. War selbst mal ein Jahr in Neuseeland und habe festgestellt, dass die wohl durchaus eine Vorliebe dafür haben, Sachen zu verbrennen. Gerne auch Couches auf der Straße. Ronald McDonald als Opfer ist aber noch wesentlich kreativer. Mal schauen, was als nächstes in Flammen aufgehen soll!

Wir freuen uns auf Eure Kommentare!